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Fotos lesen:
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Fotografien müssen gelesen und interpretiert werden wie Texte. Um das zu üben, lohnt es sich, es gelegentlich schriftlich zu machen. Oder einer Führung in einem Museum beizuwohnen.

Fotos "lesen": Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Der Interpretation einer Fotografie sollte das «Lesen» des Inhalts vorausgehen.

Dieses Thema beschäftigt mich, und andere Fotografen, wie die Kommentare unter meinem letzten Artikel zeigen, schon längere Zeit.
Ein Werbespruch eines bekannten Kameraherstellers (Affiliate-Link) lautet: „Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern“. Im ersten Augenblick wird das vielleicht dem einen oder anderen merkwürdig vorkommen, können die meisten von uns fast seit der Geburt sehen. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn mit „sehen“ ist nicht die reine Umwandlung von Licht in Nervenimpulse gemeint.

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Fotografisches Können (2/2):
Wie gut ist mein ästhetischer Blick?

Fotografie braucht neben Kamera-Beherrschung auch ein fotografisches Auge. George Barrs Level-System erlaubt eine künstlerische Selbsteinschätzung.

Ausnahmekönner Henri Cartier-Bresson: Wenn Fotografen zu Motiven werden. (keystone)

Das eigene fotografische Niveau einzuschätzen ist ein schwieriges Unterfangen. Fotograf und Autor George Barr hat ein zweiteiliges Level-System entwickelt, mit dem wir unser Können technisch und ästhetisch einstufen können. Hier folgt die Tabelle der künstlerischen Kategorien.

Barr setzt dabei auf eine Reihe von Kriterien, die keine Fachausdrücke und Regeln voraussetzen, sondern im Wesentlichen auf einfachen Masstäben wie die Zufriedenheit des Fotografen mit seiner Arbeit und die Reaktionen darauf setzen. Das mutet etwas befremdlich an, ist aber bei genauem Hinsehen ideal:

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