Thema: Gegenlicht

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Gegenlicht:


 

Alle 47 Artikel zum Thema Gegenlicht auf fokussiert.com:

Essen in Szene setzen – Teil 1 von 2

Southern Corn Fritters (Maisbratlinge)

In einem vor ein paar Wochen erschienenen Artikel über Essensfotografie spreche ich unter anderem an, daß Gerichte in Szene gesetzt werden wollen. Dazu bedarf es nicht viel, auch wenn man keinen Profi-Stylisten zur Verfügung hat oder sich keine Profi-Lampen leisten kann.

  1. Essen = Stillleben

Ziel der Essensfotografie ist ja, das Gericht besonders appetitlich aussehen zu lassen. Man sollte alle Einstellungen (Beleuchtung etc.) mit einem „Stellvertreter“ vornehmen, und dann am Schluß das eigentliche Gericht oder Getränk vor die Kamera holen. Wie bei einem normalen Stillleben empfiehlt es sich, die Komposition Stück für Stück aufzubauen und immer wieder im Sucher oder rückwärtigen Bildschirm zu kontrollieren, ob es „paßt“. Dazu kommen noch Dinge, die Essen eigen sind – welches Geschirr sollte man nehmen, wie Farben und Texturen komponieren..

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Leserfoto:
Ländliche Portrait-Idylle

Natürlichkeit und Bodenständigkeit sind Begriffe, welche wir mit dem Landleben verbinden und die auf diesem Foto auf den ersten Blick gut und auf den zweiten nur halb umgesetzt wurden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Jasim).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Jasim).

Kommentar des Fotografen:

Ein Portrait das ich von meiner Freundin gemacht habe. Ihr Wunsch war mit Heuballen fotografiert zu werden, weil sie auf dem Land wohnt und das rüberkommen sollte

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von David Jasim:

Ein junges, lächelndes Mädchen auf dem Land: Genau diesen Eindruck wollte die fotografierte Person von sich erwecken und auf den ersten Blick ist das auch gut gelungen. » weiterlesen

Bildkritik:
Landschafts-Schnappschuß:
Regelbrüche bewußt einsetzen

Die Krux mit Regelbrüchen ist, daß sie bewußt und gekonnt eingesetzt werden müssen, wenn sie eben genauso wirken sollen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Huber).” title=”© Christian Huber Canon – Canon EOS 5D – 1/100 – f16 – ISO 500 – 17mm” width=”208″ height=”300″ class=”alignnone size-large wp-image-27959″ />

Kommentar des Fotografen:

Bild entstand kurz vor Sonnenuntergang im Aargauischen Fricktal. Freihandaufnahme, 1/100 sek. / ISO 500 / f16 -> damit auch Gräser im Vordergrund bzw. Landschaft im Hintergrund scharf sind.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Christian Huber:

Du hast hier einen Baum im Gegenlicht so fotografiert, daß die Sonne als Sonne und nicht bloß als heller Fleck im Bild erscheint. Viele Leute hätten in dieser Situation die Blende möglichst weit geöffnet, eine schnellere Verschlußzeit zu erreichen. Du hast das Problem damit gelöst, daß Du den ISO heraufgeschraubt hast, und bei einer Blende von f/16 entstehen so Sonnenstrahlen anstatt einer Sonnenaura. Da Du schreibst, die Wahl der Blende sei dadurch zustande gekommen, daß Du den Vordergrund scharf abbilden wolltest, nehme ich einmal an, daß es sich um einen “glücklichen Zufall” handelt, daß die Sonne so “ausfiel” – oder, wie man es im Amerikanischen ausdrückt, “you got lucky”. Es wirkt auch alles im Vordergrund leicht verschwommen, was allerdings an der Größe des Bildes liegen kann, das mir zur Verfügung stand – das sei also dahingestellt.

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Schnappschuss statt Serie

Serien sind wie Sahne auf der Torte. Eine gute Serie vermag es, dem gelungenen Einzelbild durch das Hinzustellen weiterer gelungener Einzelbilder einen roten Faden zu verleihen, der jedes Foto noch intensiver wirken lässt. Das setzt jedoch voraus, dass dieser “rote Faden” auf dem Bild inhaltlich oder kompositorisch erkennbar ist.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© lucas  ziegler).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© lucas ziegler).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist ein Teil einer Bildstrecke/Streetphotogr. zum Thema Kältewelle in Zürich.

Ich wollte Menschen, die bei diesen tiefen Temperaturen unterwegs waren, bildnerisch festhalten um in einem Gesamtbild (siehe Homepage)die Stimmung dieses Tages in Zürich wiedergeben zu können.

Ich habe diese Bild augewählt, da die 3 Personen zwar zusammen waren, gedanklich dennoch für sich standen. Des Weiteren finde ich die Herkunft der Menschen interessant. Es war offensichtlich, das die Personengruppe aus dem Ausland stammte und sich zwangsweise an das neue Umfeld (Temperatur) gewöhnen musste.

Über konstruktive Kritik und Tipps würde ich mich sehr freuen.

Blende 1.8
Verschlusszeit 250
(Bin mir nicht mehr ganz sicher)

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von lucas ziegler:

Serien sind wie Sahne auf der Torte. Eine gute Serie vermag es, dem gelungenen Einzelbild durch das Hinzustellen weiterer gelungener Einzelbilder einen roten Faden zu verleihen, der jedes Foto noch intensiver wirken lässt. Das setzt jedoch voraus, dass dieser “rote Faden” auf dem Bild inhaltlich oder kompositorisch erkennbar ist.

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Naturfoto:
Aug’ in Auge mit der Blume

Um ein effektvolles Foto zu machen, muß man sich schon mal Aug’ in Auge mit seinem Motiv begeben.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael S.).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael S.).

Kommentar des Fotografen:

Habe versucht, den kommenden Frühling einzufangen, und dabei aber die kalte Erde bzw. Seele des Winters nicht zu vergessen.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Michael S.:

Viele Amateure machen den Fehler, das sich ihnen offensichtlich bietende Motiv von ihrer Warte aus aufzunehmen, also von oben, unter Umständen auch noch unter Lichtverhältnissen, die dem Motiv nicht gerecht werden. Pflanzen, insbesondere Blumen, fotografieren sich am besten unter indirektem Licht oder im Gegenlicht, je nachdem, welcher Effekt gewollt ist.

Dein Foto von Krokussen zeigt, was man aus einer einfachen Pflanze fotografisch machen kann, wenn man sich buchstäblich Aug’ in Auge mit seinem Motiv begibt:

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Blätter im Gegenlicht:
Aufs Wesentliche konzentrieren

Auch, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, oder wie hier den Strauch vor lauter Blättern, sollte man sich in der Komposition auf das Wesentliche konzentrieren.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Tilman Hesse).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Tilman Hesse).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild zeigt die gefärbten Blätter eines Perückenstrauchs im Gegenlicht. Ziel war es, die Adern in den Blättern und den negativen Raum zwischen den Blättern einzufangen. Leider sind es insgesamt zu viele Blätter, rechts im Bild herrscht Unschärfe, und eine Vergrößerung daher ist nicht sinnvoll möglich. Wie kann es zusammengehen, dass große Abzüge trotz unscharfe Bildteile nicht schlecht aussehen? Hätte doch alles richtig scharf sein sollen? (“Wow-Faktor”) Auf dem Monitor ist es okay, aber in 30*45cm macht es keinen Spaß mehr.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Tilman Hesse:

Blätter im Gegenlicht haben einen besonderen Reiz. Man sieht alle Adern, und wenn dann noch Farbenspiel dazukommt, ist es für den Betrachter schwer, sich davon loszureißen. Viele Amateure machen den Fehler, solche Motive so zu fotografieren, wie sie sich auf den ersten Blick darstellen (Blatt von oben), sie gehen um die Dinge nicht herum, suchen anderen Perspektiven. Je nach Lichtsituation kommen dann dabei die typischen Pflanzenfotos in hartem Licht heraus.

Du hast den Strauch im Gegenlicht aufgenommen, wodurch das Foto erst seinen Reiz erhält. Eine Menge mehr oder weniger konform aussehender Dinge zu fotografieren, stellt jedoch besondere Herausforderungen an den Fotografierenden, was Komposition angeht. Worauf konzentriert man sich?

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Steilhang rechts:
Ungewöhnliches Bildformat
macht ungewöhnliches Foto

Regelbrüche machen aus Szenen, die sonst nicht so besonders aufregend gewesen wären, manchmal aufregende Bilder.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Florian Tetschke).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Florian Tetschke).

Kommentar des Fotografen:

Hi! Dieses Bild ist während einer Kletertour am Gardasee entstanden. Mir gefiel die Perspektive, da sie dem Bild mehr Dramatik verleiht als in einer Frontalaufnahme. Die Schwarz-Weiß-Wandlung habe ich gewählt, um den Fokus auf diese Perspektive zu konzentrieren. Interessant erscheint für mich dadurch auch die Wolkenformation, die dadurch etwas “bedrohlicher” wirkt.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Florian Tetschke:

M.C Escher war ein Meister des negativen Raums und der veränderten Perspektive. Ich liebe seine Zeichnungen noch heute, denn sie sind auf der einen Seite hoch mathematisch, auf der anderen dann doch im Konzept so simpel.

Dein Bild spielt ebenfalls mit Raum und Perspektive und einem simplen Bildgegenstand:

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Naturfoto:
Die Sicht der Ameise

Ungewöhnliche Perspektiven sind eine gute Wahl für Pflanzenfotos. Auch wenn es inzwischen nicht mehr zu viel “Ungewöhnliches” gibt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gisela Diederichs).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gisela Diederichs).

Kommentar des Fotografen:

Darstellung einer Distel aus Ameisensicht. Im schönen herbstlichen Sonnenuntergangs-Gegenlicht erscheint diese eher unscheinbare Pflanze goldumwoben. Und ich glaube (hoffe), daß verblühte Disteln auf diese Art noch nicht so oft fotografiert wurden.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Gisela Diederichs:

Ein wildes Gewirr eines Stoffs wie Watte ragt in dieser Farbaufnahme von links oben in den Bildvordergrund, der in einer deutlichen Unschärfe liegt. Im oberen Mittelteil des Bildes ist die Sonne zu erkennen, die durch den Pflanzenbestand hindurch scheint. Sie glänzt in den feinen Haaren der nur auf der rechten Bildhälfte als solche erkennbare Distelblütenständen.

Wir haben die Tendenz, Blumen und Pflanzen generell aus der Sicht zu fotografieren, aus der wir sie am häufigsten sehen:

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Gegenlichtporträt:
Lola mit den Luftballons

Kinder mit bunten Luftballons sind meist wegen der vielen knalligen Farben ein sehenswertes Fotomotiv. Aber auch in Schwarz-Weiß kann man der Szene etwas abgewinnen, indem zum Beispiel der Größenkontrast genutzt wird.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sally Lazic).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sally Lazic).

Kommentar des Fotografen:

Lola und die Ballons Treffen mit einer Flasche Helium, einigen Ballons und der Tochter einer Freundin im Park um die Mittagszeit. Die Lichtsituation war etwas schwierig, aber dafür hat Lola so viel Spaß am posen gehabt daß es eine Freude war mit ihr diese Fotos zu machen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Sally Lazic:

Kinder mit Luftballons sind immer ein dankbares Fotomotiv. Selbst wenn wie hier auf dem Schwarz-Weiß-Foto von Sally Lazic keine Farben verwendet werden, die meist für genug Aufmerksamkeit sorgen. Stattdessen ist das Bild sehenswert durch den Größenkontrast, vor allem zwischen dem größten Luftballon direkt neben dem Kopf des Mädchens, der wiederum durch das junge Alter etwas kleiner als der Kopf eines Erwachsenen ist.

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Naturfotografie:
Blumen mit Wasserkraft

Es scheint paradox: Blumen zu fotografieren sollte sehr einfach sein. Sie sind klein, von Natur aus schön und halten ziemlich still, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Trotzdem ist es sehr schwer, gelungene Blumenbilder zu machen. Hier wurde die Blume in einem Zustand fotografiert, den nicht jeder Fotograf sofort nachmachen kann.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Claudia Portmann-Caminada).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Claudia Portmann-Caminada).


Kommentar des Fotografen:

Ich habe diese Blume in den Bergen am Morgen nach einem heftigen Gewitter aufgenommen. Der Himmel wurde plötzlich aufgerissen, dies wird wunderbar in den Wassertropfen gespiegelt. Ich wollte speziell gestalten, mit Gegenlicht, Spiegelungen und Aufnahmestandort (am Boden liegend mit Einbeinstativ).

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Claudia Portmann-Caminada:

Es scheint paradox: Blumen zu fotografieren sollte sehr einfach sein. Sie sind klein, von Natur aus schön und halten ziemlich still, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Trotzdem ist es sehr schwer, gelungene Blumenbilder zu machen.

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