Thema: Gesicht

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Gesicht:

Entenporträt: Schöne StudieHigh Key Schwarzweißporträt: Oben mehr Raum lassenSelbstporträt: Filmstill mit AusdruckPorträt: Klassisch und einfühlsam

 

Alle 43 Artikel zum Thema Gesicht auf fokussiert.com:

Porträt ohne Gesicht:
Der Tube-Pianist

Robert Kneschke, 11. Januar 2010 um 10.53 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Schnellschüsse aus der Hüfte können Glückstreffer werden. Oder der Fotograf hat Pech und schafft es nicht, das Wesen des Porträtierten einzufangen.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild ist entstanden, als ich im Londoner Untergrund unterwegs war.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Marvin Mendzies:

Ich möchte wetten, dass der Fotografen den Porträtierten vor dem Fotografieren nicht gefragt hat, ob er ein Foto machen darf bzw. auch nicht mit ihm geredet hat. So wirkt zumindest das Bild.

Marvin Mendzies hat es in der Rubrik “Porträt” eingereicht, aber schon der Aufnahmestandpunkt lässt vermuten, dass hier sozusagen “aus dem Versteck” fotografiert wurde. Das würde ich bei einer Reportage über somalische Kindersoldaten oder den ukrainischen Straßenstrich verstehen, aber nicht bei einem Keyboarder in der Londoner U-Bahn:

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Schwarzweiss-Porträt:
Aufhell-Blitz benutzen

Sofie Dittmann, 7. Januar 2010 um 11.05 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Bei Außenaufnahmen und speziell gegen das Sonnenlicht neigt man dazu, den Blitz oder Reflektoren als Aufheller zu vergessen.

Kommentar des Fotografen:

Das ist ein Porträt meiner Freundin. Das Foto ist bei einem Shooting im Freien entstanden. Dieses Porträt gefällt mir am besten von allen, die ich bis heute von meiner Freundin gemacht habe. Mich würde dazu auch die objektive Meinung interessieren.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Andrej Below:

Die besten Porträts entstehen oft, wenn man jemanden in einem unbeobachteten oder scheinbar unbeobachteten Moment fotografiert. Alle Posen, alles Künstliche fällt in diesen Momenten von einem ab:

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Kleinkindporträt mit Ballon:
Zwei Aufnahmen sind besser als eine

Sofie Dittmann, 31. Dezember 2009 um 11.02 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Nachbearbeitung kann aus einem guten Schnappschuß ein noch besseres Porträt machen. Man muß auch nicht unbedingt in Photoshop investieren. Allerdings kann man nicht alles damit verbessern.

Kommentar der Fotografin:

Ein authentisches Bild, was nicht ganz einfach war, da sie das gemacht hat, was sie wollte (meistens weggucken oder umdrehen und wieder nach hause laufen ;D). Letztendlich genau das was ich wollte – trotzdem fallen mir Makel auf. Nun möchte ich eure Meinung hören – und Tipps wie/was ich besser machen könnte.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Cäcilia Todte:

Cäcilias Porträt eines kleinen Mädchens (Tochter?) ist eines der besten Kinderporträts, die ich seit langem gesehen habe. Es hat alles, was ein gutes Porträt haben sollte:

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Porträt in Schwarz-Weiß:
Nicht vom Motiv ablenken

Sofie Dittmann, 28. Dezember 2009 um 11.05 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Der ungewöhnliche Blickwinkel eines Fotos kann ihm nicht nur zu-, sondern auch abträglich sein. Nämlich dann, wenn Dinge, die durch ihn in den Vordergrund gedrängt werden, vom Bildgegenstand ablenken.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild sollte den Inneren Kampf wiederspiegeln. Die Hände umklammern das Kleid fest als ob man sich selbst halten möchte um sich nicht ganz im Schmerz aufzulösen.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Elisabeth Fernandes:

Das Porträt einer jungen Frau ist in dunklen schwarz-weiß Tönen gehalten, die ihm eine verhalten melancholische Stimmung verleihen. Dabei ist genug Helles im Bild, um das Gesicht des Modells plastisch zu gestalten.

Die Hände liegen eng am Körper an, klammern sich am Kleidausschnitt fest. Das Gesicht der Frau ist starr nach oben gerichtet, sie schaut einen nicht an.

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Frauenporträt:
Pur

Robert Kneschke, 7. Dezember 2009 um 11.03 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Auch mit minimalistischer Ausstattung können sehenswerte Portraits entstehen. Baustrahler, Backpapier und Festbrennweite reichen.

Kommentar des Fotografen:

Wie unschwer zu erkennen handelt es sich um ein Portrait einer jungen Frau. Enstanden ist das Bild Ende letzten Jahres. In meiner WG haben wir mit Bauscheinwerfern, Backpapier und meinem 50er Nikkor eine kleine Fotosession gemacht. Das ist eines meiner Lieblingsbilder aus dieser Serie. Anschnitte liebe ich, und der kleine Schärfenbereich, der durch das lichtstarke Objektiv möglich ist, verzeiht unspannende Hintergründe und legt den vollen Fokus auf den Ausdruck. Ich mag es sehr und bin über konstruktive Kritik sehr dankbar.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Franziska Schäfer:

Ach, das weckt Erinnerungen. Starker Anschnitt und Ausleuchtung mit Baustrahlern und Backpapier als Diffusoren davor. Okay, ich habe früher stattdessen weiße Bettlaken genommen, aber der Effekt ist ähnlich.

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Walter Schels/Beate Lakotta:
Begegnungen mit Sterbenden

Uli Eberhardt, 5. Dezember 2009 um 8.25 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Mit dem Tod umgehen, sterbende Menschen fotografieren? Der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta begleiteten unheilbar Kranke in ihren letzten Tagen.

Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die ihrem Tod sehr nahe sind. Die erschütternde Ausstellung ist aktuell in Stuttgart zu sehen – noch bis 20. Dezember.

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High Key Schwarzweißporträt:
Oben mehr Raum lassen

Sofie Dittmann, 18. November 2009 um 11.03 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Auch bei extrem gewähltem Ausschnitt gilt es, nicht zuviel zu kappen. Insbesondere nicht, wenn dadurch bei einem Porträt die Augen so sehr an den oberen Bildrand verschoben werden, daß sie ihn fast berühren, während andere Bildelemente in den Vordergrund gedrängt werden.

Kommentar des Fotografen:

Portrait im Studio.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Otten Sabrina:

Fotografin Ottens Porträt zeigt eine junge Frau, die schwarzweiß in High Key fotografiert wurde. Sie trägt einen Anzug mit Nadelstreifen, und blickt den Betrachter unverwandt an. Das Bild ist perfekt belichtet und fotografiert, und in technischer Hinsicht habe ich daran denn auch absolut nichts auszusetzen.

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Anonymer Sänger:
Gesicht obligatorisch

Robert Kneschke, 16. November 2009 um 11.02 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Bei Aufnahmen von Menschen sollte das Gesicht zu sehen sein. Das gilt auch für Konzertfotos, und selbst wenn der Sänger wild springt und sich ständig bewegt.

Kommentar des Fotografen:

Das Foto ist zu später Stunde und Dunkelheit in Wismar auf dem Campus Open Air entstanden, ich habe nur minimal an den Farben gedreht und es etwas zurechtgeschnitten (auf Hintergrundbild-Format). Ich mag die Lichtstimmung und die Umrandung, links vom blauen Schimmer, rechts vom Sänger, unten vom Publikum. Würde trotzdem gerne hören, was ihr dazu sagt.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Mathias Krüger:

Konzerte sind nicht der beste Anlass zum Fotografieren. Laut, dunkel, viel Bewegung, wenig Platz: Das erfordert vom Fotografen hohe Konzentration und Aufmerksamkeit. Mal klappt es, mal nicht.

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Leadsänger-Actionporträt:
Livebild in Studioqualität

Peter Sennhauser, 13. November 2009 um 18.21 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Weil die Werbung häufig Reportage- und Streetfoto-Stil imitiert, sind wir bei derartigen Fotos Topqualität gewohnt. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie in einer echten Reportage-Situation glücken.

Kommentar des Fotografen:

Ein Konzertphoto, welches ich mit einer klassischen Reportagebrennweite (35mm) gemacht habe. Die Nähe war natürlich nur möglich durch die geringen Bekanntheitsgrad der Band.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Stephan Amm:

Nah-Porträt eines Leadsängers, dem Stil der Aufnahme nach zu schliessen einer Rock`n Roll-Band. Die Schwarz-Weiss-Aufnahme zeigt Hand und Mikrofon und das Gesicht des Stars, der mit gläsernem Blick in seinen Liedtext versunken scheint, in einer Mischung aus hartem Gegenlicht und indirekter Beleuchtung von rechts unten.

Wieder ein Bild, zu dem ich gratulieren möchte – diese Aufnahme ist sowohl in der Komposition – die bei Reportage-Bildern ja nicht bis ins Detail geplant werden kann – als auch in der technischen Umsetzung ausserordentlich geglückt.

Da ist zunächst das Motiv selber:

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Charakterporträt:
Nachbearbeitung perfektionieren

Sofie Dittmann, 5. November 2009 um 11.03 Uhr , 9 Kommentare Kommentare

Auch wenn es ein Klischee ist: ein Porträt, insbesondere in extremer Nahaufnahme, lebt von den Augen. Da das Gesicht der Hauptgegenstand des Bildes ist, sollte dieser auch so in Szene gesetzt werden, daß dem Betrachter etwas geboten wird.

Kommentar des Fotografen:

Nikon D3, Nikor 105/2.8 Micro, Blitz SB800 gegen die Wand, Blitz SB-R200 am Objektiv für das “Augenlicht”, CS2 mit Filter Nik Silver Efex

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dierk Topp:

Dierk Topps Porträt eines älteren Mannes besticht durch die Art, wie dieser in die Kamera schaut. Offen, natürlich, und schon fast etwas herausfordernd blickt er uns an. Das Gesicht ist gut in Szene gesetzt, die Augen leicht geneigt, so daß Bewegung in das Bild kommt.

Laut Angaben des Fotografen wurde das Foto in Photoshop CS2 mit Nik Silver Efex nachbearbeitet. Allerdings ist mir nicht genau ersichtlich wie:

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