4 zufällige Bildkritiken zum Thema Häuser:
Alle 8 Artikel zum Thema Häuser auf fokussiert.com:
Die Schönheit der Form hat eine sehr lange Tradition in der Kunst. Andreas Wecker gelingt es mit seinem Bild, diese Schönheit exemplarisch herauszuarbeiten.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild entstand unter der Lichtskulptur zwischen den beiden Hochhäusern Kastor und Pollux Ende August letzten Jahres gegen 19 Uhr. Ich fand die Verbindung der beiden Hochhäuser (auch wegen deren Namen) durch die Linien der Skulptur sehr interessant, weswegen ich dem Bild den Titel “Koalition” gab.
Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Andreas Wecker:
Die Griechen haben die Schönheit der Formen und der Proportionen zu einem ersten Höhepunkt gebracht:
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Wiederkehrende Element, fallende Linien und ein Analoglook helfen diesem tristen Bild, seine beabsichtigte Wirkung zu verstärken.
Kommentar des Fotografen:
Bei einem Spaziergang durch Mannheim, kam ich an diesem Spielplatz vorbei. Mich reizte die tristes die davon ausging, verstärkt durch die Hochhäuser im Hintergrund.
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Dirk VAlentin:
Meine erste Frage an Dirk: Hast du noch wirklich analog fotografiert oder diesen Look dem Bild gegeben? Das Foto wirkt wie mit einem (nicht mehr existenten) Kodachrome fotografiert.
Auf jeden Fall hast du deine Mission, das Triste zu fotografieren, gut umgesetzt.
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Selbst wenn das Bauwerk noch noch nicht fertig gestellt ist, kann daraus ein gutes Architekturfoto werden. Man muss nur etwas daran arbeiten und das Bild gestalten.
Kommentar des Fotografen:
Ausblick von den Marco-Polo Terassen auf die Elbphilharmonie.
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Malte Uchtmann:
Es ist immer wieder spannend, wenn sich in der unmittelbaren Umgebung etwas Neues entwickelt. Sicherlich bist du schon öfter an dieser Stelle gewesen und hast dir den Fortschritt des Bauwerkes der Elbphilharmonie angesehen. Dein Bild ist vom Technischen her wirklich gut. Keine stürzenden Linien, ein recht spannender Himmel, keine großartig ablenkenden Spiegelungen in den Scheiben.
Dass die Baukrane im Bild sind, gehört ja mit zur Baustelle. Trotzdem stören sie etwas – oder besser, sie tragen nicht zur Verbesserung des Bildes bei.
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Wenn es Nacht wird in Amerika, drückt Todd Hido auf den Auslöser. Er zeigt traurige Vororte, menschenleere Straßen und einsame Porträts.
Nachts fährt Todd Hido im Auto durch die Straßen und lässt sich inspirieren. “Househunting” nennt er die Jagd nach diesen nächtlichen Szenen. Die Serie ist aktuell zusammen mit seinen Frauenporträts – “Nudes” – in Köln zu sehen.
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Der Kreative Prozess der Fotografie muss nicht zwingend vor dem Auslösen stattfinden. Eine Absicht allerdings sollte hinter jedem Bild stehen.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild zeigt einen alten Dorfteil von Saas-Grund. Das Bild hat einen ziemlich hohen Kontrastumfang, da ich es mitten am Tag fotografiert habe. Ich denke, die Wirkung des Bildes lebt davon, dass der rechte Teil komplett überbelichtet ist. Das Negativ hätte in diesem Bildbereich aber durchaus noch Zeichnung.
Ist es nun sinnvoll mit Techniken wie zum Beispiel HDR diese überbelichteten Bildbereiche durch Verschmelzung von mehreren Ausbelichtungen zurückzuholen? Zudem bin ich mir nicht sicher, ob ich das Foto unter “Architektur” oder “Abstrakt” hochladen sollte.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Fabian Venetz:
Eine körnige, teilweise massiv überbelichtete Schwarz-weiss-Fotografie eines Winkels im Walliser Dorf Saas Grund. In der linken Bildhälfte steigt eine verwinkelte Treppe zu einem Hauseingang auf, der von einem Beton-Dach gedeckt ist. In der rechten, überbelichteten Bildhälfte führt eine schmale Gasse zwischen den Häusern nach links oben aus dem Bild.
Du wirfst in Deinem Kommentar gleich zwei grundlegende Fragen auf, die eines zeigen:
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Reduktion auf das Wesentliche erübrigt meist die Bildunterschrift, ist aber nicht immer einfach.
Kommentar des Fotografen:
Aufgenommen im April 2009 auf St.Kitts, östl. Karibik. Als Reisekamera diente mir eine Nikon D90. Aufnahme mit Interessant finde ich den Kontrast zwischen Inselarchitektur und modernen Kreuzfahrtschiffen. Gegen die Dimensionen des Schiffes wirken die größten Gebäude der Insel (Häuser) eher wie winzige Hütten. Dies erzeugt meiner Meinung nach eine gewisse Spannung im Geiste eines Christof Columbus des 21ten Jahrhunderts.
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Kuno Hendrich:
Das Beeindruckende an Karibikaufenthalten ist die dort vorherrschende Fremdartigkeit. Es ist alles bunter, alles lauter, alles verwirrender und auch verwirrter als in unseren mitteleuropäischen Gefilden.
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Urban Exploration, oder Urbex, nennen Insider ihre Leidenschaft für die Fotografie verlassender und zerfallender Gebäude und Einrichtungen. Reginald Van der Velde hat Urbex zu seinem Hobby gemacht.
Gerade wurde Reginald Van der Velde mit dem Amateur-Foto des Monats von den Sony World Photography Awards ausgezeichnet. Sein Bild zeigt die Halle in der stillgelegten Zeche Hugo in Deutschland, wo die Kumpels ihre Kleidung in Kauen, den Kleiderkörben aus Stahl, in die Decke hochzogen. Wie Gerippe hängen die Kauen in Reginalds Bild in dem Gebäude der Zeche. Und es ist nicht das einzige faszinierende Bild des Belgiers, der sich weniger als Fotograf, denn als Betreiber von Urban Exploration.
Das interessante Daran: Reginald sieht sich nicht als Fotograf.
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Wigald Boning kennen wir als TV-Entertainer, Spaßmacher und Musiker, vielleicht noch als Marathonläufer. Dass er auch fotografiert, war mir neu.
Jedenfalls stellt Wigald Boning derzeit in Düsseldorf aus: Er fotografierte im letzten Jahre kleine Häuser in aller Welt. 53 ausgewählte Arbeiten dieses Projekts mit Namen “Im Jahr der kleinen Häuser“ sind noch bis 31. Mai in der Galerie Epson Kunstbetrieb zu sehen.
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