Thema: Heimat
Alle 10 Artikel zum Thema Heimat auf fokussiert.com:
Peter Bialobrzeski:
Mario Giacomelli:
Orte, Landschaften, Seelenzustände
Mario Giacomellis Bilder entstanden im kleinen Radius seiner italienischen Heimat und gingen doch um die Welt.
Grobe Körnung, Unschärfen, Über- und Unterbelichtung – Giacomellis Fotos verstoßen gegen gängige technische Standards. Er verbindet damit grafische Wirkung und realistische Darstellung – diese Seelenzustände, die er damit ausdrücken wollte.
Yto Barrada:
Zwischen Poesie und Politik
Ihre Heimatstadt Tanger und die Sehnsucht der jungen Marokkaner nach Freiheit und Wohlstand – das sind die Themen von Yto Barrada in Bildern zwischen Poesie und Politik.
Yto Barrada setzt sich schon über ein Jahrzehnt mit den politischen Realitäten in Nordafrika auseinander. Jetzt haben ihre Fotografien, Filme und Skulpturen noch besondere Aktualität gewonnen.
Anastasia Khoroshilova:
Suche nach der russischen Seele
Auf der Suche nach der russischen Seele fotografierte Anastasia Khoroshilova die Bewohner dieses weiten, ein Sechstel der Erde umfassenden Landes.
Die aus Russland stammende Anastasia Khoroshilova zeigt uns dabei in der Tradition August Sanders die Menschen des ländlichen Russlands. “Russkie” heißen ihr Projekt und die aktuelle Ausstellung in Bonn – “Russen”.» weiterlesen
Loan Nguyen:
Stille Gesten
Die Schweizer Fotografin Loan Nguyen inszeniert vielsagende Bilder, in denen sie meist selbst zu sehen ist und uns in stillen Gesten auf ihre Absichten hinweist.
Die Kunsthalle Erfurt zeigt Loan Nguyens Arbeiten unter dem Titel “Stellenweise” zum ersten Mal in Deutschland. Ihre Bildwelten müssen wir intuitiv begreifen. Sie sind “Work in Progress”, also noch nicht beendet.
Klaus Staeck:
Der entlarvende Blick
Klaus Staeck, bekannt mit seinen politisch-satirischen Plakaten und Fotomontagen, zeigt Fotografien aus 30 Jahren. Die meisten sind entlarvende Blicke auf das Groteske im Alltag.
Daneben hat Klaus Staeck auch seine Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen in zahlreichen Porträts festgehalten. Die Fotos sind aktuell zusammen mit Plakaten und Drucken in Berlin zu sehen.
Larry Strungs Jahresprojekt:
Täglich ein neues Porträt
Der kanadische Fotograf Larry Strung hatte sich für 2008 eine dicke Herausforderung vorgenommen – und er hat sie erfüllt: An jedem Tag des Jahres fotografierte er einen anderen Einwohner seiner Stadt Hamilton.
Es entstanden 365 verschiedene Porträts der Einwohner von Hamilton im kandadischen Bundesstaat Ontario. Und weil 2008 ein Schaltjahr mit 366 Tagen war, nahm Larry Strung für Silvester noch sein Selbstporträt in die Galerie mit auf.
Nathalie Mohadjer:
Blut + Honig bedeutet Balkan
Nathalie Mohadjer fotografiert in Bosnien-Herzegowina die aktuelle Wirklichkeit immer noch bestehender Flüchtlingslager aus vergangenen Kriegen.
Nathalie Mohadjers aktuelle Arbeit aus Bosnien-Herzegowina stammt aus dem letzten Jahr und zeigt entwurzelte Kinder, inzwischen herangewachsen, in Waisenhäusern und Flüchtlingslagern. Die Serie heißt sehr vielsagend “Past Presents Future” – Vergangenheit, Gegenwärtigkeiten und Zukunft. Diese Serie präsentiert die Fotografin Mohadjer auf einer eigenen, sehr sehenswerten Website. Sie schreibt:
David Rubinger:
Das Auge Israels
Der Staat Israel feiert 60. Geburtstag und David Rubinger war von Anfang an als Fotograf mit dabei. Seine Bilder aus 60 Jahren machen ihn zum “Auge” der Geschichte Israels.

David Rubinger, 1948: Wasser war eine sehr rare Ressource im belagerten Jerusalem. Zur Bildgalerie
Unter dem Titel «Israel. 60 Jahre – 60 Bilder. Aus David Rubingers Fotoarchiv« zeigt das Jüdische Museum Wien bis 26. Oktober in seiner Außenstelle am Judenplatz die Ausstellung. Jedes Jahr der 60-jährigen Geschichte wird mit ausgewählten Fotos schlaglichtartig beleuchtet. Alle Fotos stammen vom 1924 in Wien geborenen David Rubinger, einem der bedeutendsten Pressefotografen Israels. Rubinger war fotografischer Zeuge der Geburt Israels und begleitete den Staat auf seinem Weg in die Gegenwart.
Beatrice Minda:
Rumänische Innenwelten
Beatrice Minda geht mit ihren Bildern auf die Suche nach ihren rumänischen Wurzeln. “Innenwelt” heißt ihre Ausstellung, die in der vhs-photogalerie Stuttgart bis 29. Juni gezeigt wird.
Die Beschäftigung mit ihrer eigenen Geschichte und Identität hatte Beatrice Minda dazu veranlasst, ihre persönlichen Erinnerungen aufzuspüren und sie in fotografische Bilder zu fassen, teilt die vhs-photogalerie mit. Dabei will sie die Dinge nicht nur aufzeichnen und vor dem Vergessen bewahren, sondern untersuchen, wie sie wahrgenommen, verarbeitet und in der Erinnerung geformt werden.



















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