Thema: Hund

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Hund:

Die Spaziergängerin: SchnappschussHundeblick: Zu viel HalbesHofhund Atlas: Typischer MotivkonfliktHund und Meister: Unnatürliche Natur

 

Alle 13 Artikel zum Thema Hund auf fokussiert.com:

Konzeptfoto:
Märchenbild mit Wolf

Krasse Brüche mit den grundlegendsten Bildregeln – einem abgeschnittenen Subjekt beispielsweise – sind oft ärgerlich, und manchmal spannend.

Kommentar des Fotografen:

An einem schönen sonnigen Abend auf dem Spaziergang in den Schrebergärten. Hinterher wurde das Bild noch in s/w umgewandelt und mit einer leichten Vignette versehen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Susanne Schlott:

Dieses schwarz-weisse Hochkant-Bild zeigt etwas wie eine Heckenreihe in sehr geringer Schärfentiefe. Im Vordergrund, wo im Fokuspunkt scharf gezeichnetes Gras zu sehen ist, sehen wir den hinteren teil eines Tiers – Hund, Wolf, Fuchs? – aus dem rechten Bildrand hinauslaufen.

Wer kommt, und warum, auf die Idee, einem Tier im Bildfokusbereich den Kopf und mehr abzuschneiden? Du hast es hier getan, und zwar so bewusst und konsequent – oder so wirkt es zumindest – dass niemand an der Absicht zweifelt:

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Tierfotografie:
Platz für Hund und Katz

Die Darstellung von Tieren gehört zu den ältesten Motiven in der Kunst. In der Fotografie ist das nicht anders.

“Für Hund und Katz ist auch noch Platz” – so heißt eine aktuelle Ausstellung in Frankfurt/Main. Über 20 Fotografinnen und Fotografen zeigen zeitgenössische Tierfotografie.

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Hundeblick:
(Zu) Radikal reduziert

Wenn ein Motiv feststeht, ist Reduktion angesagt: die Fotografie soll nichts enthalten, was ihr nicht dient. Aber auch nicht zu wenig.

Kommentar des Fotografen:

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit der Tierfotogafie, im Besonderen der Hundefotografie. Hier hatte ich versucht die Ruhe, die der mir bekannte Hund ausstrahlt, einzufangen. Mir fehlt allerdings meiner Meinung nach so der letzte Kick für gelungene Aufnahmen. Bildaufbau, Schärfe,… Komposition? Hab nicht wirklich eine Idee woran es liegt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Uwe Kath:

Ein Hund – meiner Ansicht nach ein Vorsteher – liegt entspannt seitlich im Gras und blickt verträumt etwas nach. Die Schwarz-Weiss-Aufnahme ist auf Augenhöhe entstanden und zeigt uns nur das Gesicht des Tieres, das von Grashalmen in der Unschärfe des Vordergrunds leicht verdeckt wird. Die Schärfentiefe ist verhältnismässig gering und führt den Blick dicht über den Rasen direkt zum Auge des Hundes. Dieses eine Auge ist ausserdem in einem Color-Key-Effekt als einziges Element des Bildes farbig.

Ich kann Deiner Selbstkritik teilweise folgen – vielfach gelingen mir auch eigentlich ganz leidliche Bilder, die aber einfach nicht den “Biss” haben, der einen als Betrachter ausreichend fesseln würde. Ich würde behaupten, dass wir inzwischen schon so viele gute Bilder gesehen haben, dass wir uns nur noch vom wirklich aussergewöhnlichen fesseln lassen:

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Hundeporträt:
Drei klassische Komponenten

Klassischen Stilelemente wie Tonung, Bildaufbau und Perspektive helfen, vielleicht kein spektakuläres, aber ein handwerklich solides Foto zu machen.

Kommentar des Fotografen:

Ich bin nicht sicher, ob der Bildaufbau hier ok ist. Wollte mal eine andere Perspektive probieren.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Uwe Kath:

Ähnlich wie bei Babys und kleinen Kindern stellen Fotos von Haustieren eine besondere Anforderung an die Fotografien. Die schnellen Bewegungen, gerne direkt in Richtung der Kameralinse, machen das Fokussieren zu einer großen Herausforderung.

Hier bei diesem Hundefoto liegt der Fokus genau auf dem linken Auge.

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Hundeblick:
Zu viel Halbes

Für Menschen, Tiere und andere Motive gilt: Bitte durch die Komposition nichts abschneiden. Oder aber fast alles.

Kommentar des Fotografen:

Das Foto zeigt meinen Hund. Aufgenommen an einem schönen Herbsttag im Altmühltal.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Ludwig Schettler:

Das Gesicht eines Hundes, der im rechten Winkel zur Kamera aus dem Bild schaut. Die Aufnahme mit offener Blende und verschwommenem Hintergrund macht das Hundegesicht zum Frame der Komposition.

Tiere bieten eine Fülle von Motiven, und es ist zu hoffen, dass mehr und mehr Besitzer von Hunden und Katzen mit der verbesserten Kameratechnik erst merken, dass man nicht immer von oben herab Gesamtansichten und Wedel-Porträt der Vierbeiner machen muss.

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Bernhard Moosbauer:
Pudelschönheiten

Glamour mal tierisch: Bernhard Moosbauer fotografiert Pudelschönheiten an einschlägigen Wettbewerben.

Kate Moss könnte kaum blasierter vom Laufsteg herunterschauen als “Black Star Danilo von der Zwergrose” oder “Happyness”. Die beinahe menschlich wirkenden Pudelporträts von Bernhard Moosbauer sind aktuell in Berlin ausgestellt – Ausstellungstitel “Champions”.

Pudel-Schönheitsbewerbe sind eine Welt für sich. Urkunden und Pokale schmücken die Räume ihrer meist weiblichen Besitzer. Diese Wettbewerbe haben jedoch eine lange Tradition. Die klassische Pudelschur hat einen historischen Hintergrund:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Menschen und Tiere


Bilder vom rande des Geschehens, die wichtige Dinge ins Zentrum rücken.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Die Spaziergängerin:
Schnappschuss

Streetfotografie im Wald: Menschen mit der Kamera in freier Wildbahn zu beobachten, ist fast immer spannend. Aber für einen richtig guten Schnappschuss braucht es mehr technische Perfektion.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild beschreibt für mich Frühling. Diese lässige Geste, die das Mädchen zeigt, während es beschwingt durch den Wald spaziert. Die Aufnahme entstand ganz spontan bei einem meiner ersten Fototouren dieses Frühjahres, das Mädchen lief an mir vorbei und ich habe mich schnell umgedreht und sie auf meinen Chip gebannt. Besonders gefällt mir, dass man nicht sieht wohin ihr Weg führt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Senn:

Die Haltung der jungen Frau zieht uns tatsächlich in ihren Bann. Locker schwingt sie ihr Haar zurück und beschreitet offensichtlich erwartungsfroh den Wald:

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Hund und Meister:
Unnatürliche Natur

Unter Einhaltung der Gestaltungsregeln wurde das Bild stark verfremdet. Was aber nur technisch gesehen stört.

Kommentar des Fotografen:

Der Kronsberg bietet nicht nur Spaziergängern hervorragende Möglichkeiten. Auch Fotografen finden immer wieder passende Motive. Hier sieht der Betrachter die Frühlingssymbiose beider. Und entdeckt bei all der Natur auch schnell die Grenzen, die unser Eingriff in die Natur setzt. Das Foto wurde digital bearbeitet und ist Teil der Serie “Natur mit Grenzen”.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Urs Mücke:

Durch Reduktion auf das Schwarz- Weiss- Bild muss man sich auf andere Gestaltungsmittel als Farben verlassen und besinnen.

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Hofhund Atlas:
Typischer Motivkonflikt

Ein tolles Motiv darf nicht zum schnellen Auslösen verführen. Zwei tolle Motive noch viel weniger: Entscheidung ist gefragt und der Mut, die Szenerie zu bearbeiten und vielleicht etwas wegzulassen.

Kommentar des Fotografen:

Hofhund im Haute-Sâone-Gebiet, 2003. Über ihm die Last des Lebens. Wie lange zum Crash?

Peter Sennhauser meint zum Bild von Ronnie Vetsch:

Ich habe den Hund nicht gesehen. Wirklich nicht. Erst die Bildlegende hat mich drauf gebracht, dass in dieser Aufnahme eines äusserst fotogenen Stapels alter Gegenstände noch eine zusätzliche Pointe sitzt.

Das ist das Problem dieses Bildes – der Zielkonflikt, den Douglas auch schon bei der Architekturfotografie identifiziert hat:

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