4 zufällige Bildkritiken zum Thema Hund:
Alle 9 Artikel zum Thema Hund auf fokussiert.com:
Für Menschen, Tiere und andere Motive gilt: Bitte durch die Komposition nichts abschneiden. Oder aber fast alles.
Kommentar des Fotografen:
Das Foto zeigt meinen Hund. Aufgenommen an einem schönen Herbsttag im Altmühltal.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Ludwig Schettler:
Das Gesicht eines Hundes, der im rechten Winkel zur Kamera aus dem Bild schaut. Die Aufnahme mit offener Blende und verschwommenem Hintergrund macht das Hundegesicht zum Frame der Komposition.
Tiere bieten eine Fülle von Motiven, und es ist zu hoffen, dass mehr und mehr Besitzer von Hunden und Katzen mit der verbesserten Kameratechnik erst merken, dass man nicht immer von oben herab Gesamtansichten und Wedel-Porträt der Vierbeiner machen muss.
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Glamour mal tierisch: Bernhard Moosbauer fotografiert Pudelschönheiten an einschlägigen Wettbewerben.
Kate Moss könnte kaum blasierter vom Laufsteg herunterschauen als “Black Star Danilo von der Zwergrose” oder “Happyness”. Die beinahe menschlich wirkenden Pudelporträts von Bernhard Moosbauer sind aktuell in Berlin ausgestellt – Ausstellungstitel “Champions”.
Pudel-Schönheitsbewerbe sind eine Welt für sich. Urkunden und Pokale schmücken die Räume ihrer meist weiblichen Besitzer. Diese Wettbewerbe haben jedoch eine lange Tradition. Die klassische Pudelschur hat einen historischen Hintergrund:
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Bilder vom rande des Geschehens, die wichtige Dinge ins Zentrum rücken.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
Streetfotografie im Wald: Menschen mit der Kamera in freier Wildbahn zu beobachten, ist fast immer spannend. Aber für einen richtig guten Schnappschuss braucht es mehr technische Perfektion.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild beschreibt für mich Frühling. Diese lässige Geste, die das Mädchen zeigt, während es beschwingt durch den Wald spaziert. Die Aufnahme entstand ganz spontan bei einem meiner ersten Fototouren dieses Frühjahres, das Mädchen lief an mir vorbei und ich habe mich schnell umgedreht und sie auf meinen Chip gebannt. Besonders gefällt mir, dass man nicht sieht wohin ihr Weg führt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Senn:
Die Haltung der jungen Frau zieht uns tatsächlich in ihren Bann. Locker schwingt sie ihr Haar zurück und beschreitet offensichtlich erwartungsfroh den Wald:
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Unter Einhaltung der Gestaltungsregeln wurde das Bild stark verfremdet. Was aber nur technisch gesehen stört.
Kommentar des Fotografen:
Der Kronsberg bietet nicht nur Spaziergängern hervorragende Möglichkeiten. Auch Fotografen finden immer wieder passende Motive. Hier sieht der Betrachter die Frühlingssymbiose beider. Und entdeckt bei all der Natur auch schnell die Grenzen, die unser Eingriff in die Natur setzt. Das Foto wurde digital bearbeitet und ist Teil der Serie “Natur mit Grenzen”.
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Urs Mücke:
Durch Reduktion auf das Schwarz- Weiss- Bild muss man sich auf andere Gestaltungsmittel als Farben verlassen und besinnen.
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Ein tolles Motiv darf nicht zum schnellen Auslösen verführen. Zwei tolle Motive noch viel weniger: Entscheidung ist gefragt und der Mut, die Szenerie zu bearbeiten und vielleicht etwas wegzulassen.
Kommentar des Fotografen:
Hofhund im Haute-Sâone-Gebiet, 2003. Über ihm die Last des Lebens. Wie lange zum Crash?
Peter Sennhauser meint zum Bild von Ronnie Vetsch:
Ich habe den Hund nicht gesehen. Wirklich nicht. Erst die Bildlegende hat mich drauf gebracht, dass in dieser Aufnahme eines äusserst fotogenen Stapels alter Gegenstände noch eine zusätzliche Pointe sitzt.
Das ist das Problem dieses Bildes – der Zielkonflikt, den Douglas auch schon bei der Architekturfotografie identifiziert hat:
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Auch ein Hund kann als Charakter fotografiert werden. Hunger haben sie alle, und rumliegen tun sie auch. Was aber tut Dein Hund, was nur er tut?
Kommentar des Fotografen:
Das Foto zeigt meinen Golden Retriever in typischer Pose. Golden Retriever haben immer Hunger. :) Ich freue mich auf Eure Bildkritik. André Bax
Profi Jan Zappner meint zum Bild von André Bax:
Ein Hund ist ein Hund, ist ein Hund, ist ein Hund. Tut mir leid, aber mir scheint dieses Bild etwas lieblos. Ein Foto von eiem Hund. Mehr nicht. Ok, Hunde haben Hunger, auch Golden Retriever haben Hunger. Und Hunde liegen verdammt gerne rum. Meiner im übrigen auch.
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Sich zuhause nach scheinbar langweiligen, alltäglichen Objekten umzuschauen kann zu großartigen Kompositionen führen.
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André Bax). - f/4 – 1/25s – ISO 100 – 7,4mm (Kamera unbekannt)
Kommentar des Fotografen:
Mangels menschlicher Modelle lichte ich oft meinen Hund ab. Dabei verfolge ich durchaus ganz gezielte Stimmungen im Licht. Ich versuche hier eine kleine Geschichte zu erzählen. Ob oder wie mir das gelingt würde ich gern von Euch hören ;)). Mein “Hundeumgebungs” Portait sollte meinen Hund hier in seiner charakteristischsten Eigenschaft zeigen. Denn er ist sooooo verfressen :)) Die Geschichte:
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Komische, spannende oder sonstig dokumentierwürdige Momente lassen uns häufig auch dann (zu) schnell den Auslöser drücken, wenn es noch Zeit für Verbesserungen gäbe.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Sennhauser). – Canon Digital Ixus 800 IS – 1/320s – f/4 – 11mm
Kommentar des Fotografen:
Ein verwickelter Moment am Pariser Seine-Quai im März letzten Jahres. EXIF-Daten sind eingebaut, das Bild habe ich beschnitten (d.h. den leeren Vordergrund weggeschnitten)
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Michael Sennhauser:
Ältere Herrschaften und ihre Hunde in der Großstadt: Ich mag die charmante Ironie und die authentische Unmittelbarkeit, die dieser Schnappschuss vermittelt. Hundeliebe kann zu Komplikationen führen. Aber so schön harmonisch, wie die Brückenbögen das Bild nach oben auch abschließen:
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