Thema: Ikonen
Alle 4 Artikel zum Thema Ikonen auf fokussiert.com:
Haus der Geschichte Bonn:
Michel Comte:
Glamour und Elend
Michel Comte ist ein vielgefragter Fotograf der Mode und der Stars. Aber er arbeitete auch für das Rote Kreuz und setzt sich als Reporter mit dem Geschehen in Tibet auseinander. Glamour auf der einen, Elend auf der anderen Seite.
Ja, Michel Comte ist genau der Fotograf, der die heutige französische Präsidenten-Gattin Carla Bruni seinerzeit hüllenlos abgelichtet hat. Ein Abzug des Carla Bruni-Nacktbildes hat vor einem knappen Jahr bei Christies’ einen Auktionspreis von 91′000 Euro erzielt.Aus den Presseunterlagen zu Comtes Retrospektive in Düsseldorf sind zwar Bilder “entfallen” (ein Schelm, wer Böses denkt), aber dort im Düsseldorfer NRW-Forum sind die Bruni-Bilder zu sehen (und eins davon hier weiter unten).
Steve McCurry:
Diese leuchtenden Augen
Steve McCurrys Porträt des afghanischen Mädchens mit den leuchtend grünen Augen ist in den Achtzigerjahren um die Welt gegangen. Nun können wir es uns in Iserlohn anschauen, bei der weltweit ersten Retrospektive des Magnum-Fotografen.
Der Amerikaner Steve McCurry berichtet seit 30 Jahren aus den Krisengebieten weltweit, unter anderem über den Krieg zwischen Iran und Irak, den Zerfall des früheren Jugoslawien, aus Beirut, Kambodscha, Tibet, dem Jemen, den Philippinen und dem Golfkrieg. Er dokumentierte er die Ereignisse vom 11. September 2001 in New York und er reiste immer wieder – inzwischen 25 Mal – nach Afghanistan.
Kultbilder in WienChe Guevara zum Achtzigsten
Che Guevara könnte im Juni seinen 80. Geburtstag feiern, würde er noch leben. Sein anhaltender Ruhm beruht vor allem auch darauf, dass es von ihm diese eine Fotografie gibt – die jedes Kind kennt. Diese Kultbilder sind im Original nun in Wien zu sehen.

Alberto Korda: “Che”, Havanna 1960 © Alberto Korda
Nach dem Amtsverzicht von Fidel Castro erreichen Erleichterungen die kubanische Bevölkerung. Sie dürfen sich nun Mobiltelefone, Fernseher und Computer zulegen. Seit neuestem veröffentlicht die staatliche Zeitung Granma sogar Leserbriefe, die sich kritisch zu den Lebensverhältnissen auf der kommunistischen Insel in der Karibik äußern. Was Ernesto “Che” Guevara, geboren am 14. Juni 1928, wohl dazu gesagt hätte? Wir wissen es nicht, denn 1967 starb er durch Hinrichtung gewaltsam in Bolivien.



















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