1 Bildkritik zum Thema Infrarot:
Alle 4 Artikel zum Thema Infrarot auf fokussiert.com:
Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 haben eine enorme Sensor-Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. Kann man damit auch ohne Sensor-Umbau und Stativ Infrarot-Aufnahmen machen?
Infrarot-Fotografie ist faszinierend, es zeigen sich Bilder wie aus einer anderen Welt, Bilder, wie sie manche Tiere sehen mögen, doch der Mensch normalerweise nicht.
Optimale Bilder erhält man mit Spezialkameras oder einem Umbau. Will man daraus kein ausschließliches Hobby machen, kann man auch einfach einen Infrarot-Filter vor eine handelsübliche Digitalkamera schrauben. Dann allerdings wird diese sehr unempfindlich, weil der vor dem Bildsensor sitzende Infrarot-Sperrfiter exakt gegen den aufsgeschraubten Infrarot-Filter arbeitet - Infrarot-Aufnahmen sind nur noch mit Stativ möglich. Auch mit der Canon 40D ging es nur fast freihändig. Lästig bei Spaziergängen.
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Fünf Tage testete fokussiert.com die Canon 40D. An einem regnete es sogar einmal nicht und wir konnten die Infrarot-Tauglichkeit der Kamera überprüfen.
Statt Orange wie bei Olympus werden Bilder mit dem 715-nm-Infrarot-Filter bei der Canon 40D rosa… (EF 50 mm 1:1,2 L USM, 50 mm, Blende 1,2, 1/15 s, ISO 3200, Bild: W.D.Roth)
Für professionelle Infrarot-Fotografie benutzt man natürlich umgebaute oder Spezial Kameras, bei denen der Infrarot-Sperrfilter vor dem Bildsensor abmontiert ist. Für gelegentliche Experimente reicht es dagegen, ein Infrarot-Filter vor normale Digitalkameras zu schrauben. Der Preis: sehr lange Belichtungszeiten:
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Waldbrandregionen bieten wohl viele ungewöhnliche Motive, aber auch Farbkombinationen. Auf die Idee einer Infrarotaufnahme muss man zuerst mal kommen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Görmann). Keine eindeutigen Exif-Daten
Kommentar des Fotografen:
Die Aufnahme entstand einige Wochen nach den verheerenden Waldbränden in Kalifornien. Es ist eine Infrarotaufnahme ohne besondere Nachbearbeitung. Tageszeit: früher Nachmittag.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Michael Görmann:
Ich gestehe, dass ich mich mit Infrarot bisher noch nicht versucht habe. Umso mehr staune ich immer wieder, was damit möglich ist: Winterlandschaften mitten im Sommer, halbtransparente Büsche - oder eben ein Bild wie aus einem Horror-Computerspiel.
In diesem Fall passt’s ja bestens:
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Infrarot-Fotografie ist eine interessante Nische. Nun, wo der Frühling fast schon sommerlich warm ist, war es mal wieder Zeit für ein paar Experimente.


Infrarot-Aufnahme bei 850 nm mit Olympus E-330, ISO 640, Blende 1:2, 1s, 50mm (100mm) auf s/w umgesetzt und kontrastverstärkt. Rechts: Tageslicht-Farbaufnahme (Olympus E-330, ISO 640, 1/2000s, Blende 1:8, Bilder W.D. Roth)
Infrarot-Fotos mitten im Winter zu schießen ist eher problematisch, weil die Bäume unbelaubt sind - und gerade das helle Leuchten des grünen Laubs ist charakteristisch für echte Infrarotaufnahmen. Wie sieht es wohl nun aus, wo alles blüht und grünt?
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