4 zufällige Bildkritiken zum Thema Inszenierung:
Alle 26 Artikel zum Thema Inszenierung auf fokussiert.com:
Dem algerischen Fotografen Mohamed Bourouissa widmet ARTE eine Sendung. Entweder am Sonntag, 11. Januar, früh um sieben zu sehen oder zu angenehmerer Zeit nach eigener Wahl online bei Arte+7.
Mohamed Bourouissa lebt und arbeitet in Paris. Seine Fotoserie “Périphériques” zeigt in nachgestellten Szenen das Leben in den französischen Vorstädten.
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Wer sich immer mal bang gefragt hat, ob die verschenkten Spielzeugfiguren und Puppen nächtens ein Eigenleben führen, sieht sich bei Daniel und Geo Fuchs bestätigt: Die beiden Fotokünstler setzen eine (un)heimliche Parallelwelt in Szene.
“Toygiants”, also “Riesenspielzeug” heißt die Serie, für die das Künstlerpaar handelsübliche, weltweit erhältliche Spielzeugfiguren verwendete. Mit dabei etwa amerikanische Comic-Helder der Sechzigerjahre, japanische Manga-Superstars, Schauspieler wie Bruce Willis, Sylvester Stallone oder Quentin Tarantino, Künstler wie Andy Warhol und Politikerfiguren wie George W. Bush oder Saddam Hussein.
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Straße und Studio – zwei Orte, an denen Fotografie entsteht. Das Museum Folkwang in Essen widmet diesen zentralen Produktionsorten eine Ausstellung: “Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie”.
Mit rund 300 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert zeigt sich da ein Überblick über die Geschichte der Fotografie – die laut Folkwang-Museum ein Medium der Stadt ist.
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Die neun Gewinner der Nachwuchsförderprojekts “gute aussichten 2008/2009″ stehen fest. Einen ersten Preview gibt es an der Frankfurter Buchmesse ab dem 15. Oktober.
Noch nie hat es zu “gute aussichten – junge deutsche fotografie” so viele Einsendungen gegeben wie 2008, teilen die Veranstalter mit. Die Juroren mussten unter 103 eingereichten Arbeiten von 39 deutschen Hochschulen, Akademien und Universitäten auswählen. Und dies, obwohl jede Schule maximal fünf Arbeiten in den Wettbewerb schicken kann.
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Grossartige Motive haben einen Nachteil: Sie sind milliardenfach fotografiert worden und zum Klischee mutiert. Sein eigenes Bild davon anzulegen ist schwierig, aber dank des unerschöpflichen Vergleichsmaterials eine fruchtbare “Hausaufgabe” mit starkem Lerneffekt.
Kommentar des Fotografen:
Während einer USA-Reise machte ich einen Ausflug zum Antelope Canyon. Dieser ist zwar relativ kurz, die Lichteffekte sind dafür einmalig und mit jedem Schritt wieder anders.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Christof Eugster:
Wer könnte da widerstehen? Du spazierst durch eines der hervorragend erschlossenen, atemberaubenden Naturwunder des amerikanischen Westens (oder Ostens, Nordens oder Südens) und erlebst ein Schauspiel, das in Natur den Touristenströmem zum Trotz eben doch überwältigender wirkt als auf allen Fotos. Und den Moment möchtest Du festhalten.
Das ist Dir hier im Antelope Canyon gelungen:
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Künstlerische Fotografie eröffnet einen breiten Interpretationsspielraum. Aber eben für für beide Seiten: Den Betrachter wie auch den Fotografen.
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sabine Sowieja). – Leider keine Exif-Daten vorhanden
Kommentar der Fotografin:
ich versuche, den situationen eine eigene geschichte zu geben, ich inszeniere keine szene, sondern versuche sie so wahrzunehmen, wie sie sich in der “wirklichkeit” darstellen, diese aufnahme erzählt von einsamkeit… belichtungsdaten weiß ich nicht mehr..
Profi Jan Zappner meint zum Bild von sabine sowieja:
Mit diesem Bild möchte die Fotografin von der Einsamkeit erzählen. Von der technischen und oberflächlich inhaltlichen Seite ist das Bild spannend aufgebaut:
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