4 zufällige Bildkritiken zum Thema Komposition:
Alle 74 Artikel zum Thema Komposition auf fokussiert.com:
Besser Fotografieren heisst, mehr sehen. George Barr lehrt in diesem Buch das Sehen. Sein Lese- und Beispielbuch befreit von festgefahrenen Vorstellungen, was Foto-Kunst muss, und es macht Lust auf das, was sie kann.
George Barr muss nichts mehr beweisen: Seine Bilder wurden in vielen Publikationen veröffentlicht und werden in Galerien, übers Web und in Museumsshops verkauft.
Dabei ist der Allgemeinarzt aus Calgary, Kanada, ein Amateurfotograf, oder, wie er es nennt, ein Teilzeit-Kunstfotograf. Gerade das aber macht den enormen Wert seines Buchs “Besser Fotografieren” aus:
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Zu häufig wird Nacktheit in der Fotografie eingesetzt, um auf einfache, billige Weise Aufmerksamkeit zu erregen oder den Betrachter zu schockieren. Hier ist ein exzellentes Gegenbeispiel.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Bela Beier). – Leider keine Exif-Daten vorhanden
Kommentar des Fotografen:
Das im späten 2007 entstandene Bild war mehr oder weniger ein Zufallstreffer – das Experimentieren mit künstlicher Tiefenschärfe war das Ziel. Wie gut das funktioniert hat, und wie stark der Ausdruck des Bildes durch die S/W-Konvertierung wurde, hat mich am ehesten überrascht. Die Kamera war eine Dimage A2 von Minolta, die Blende ist mir nicht mehr bekannt, es sei denn, sie steht noch in den Exif-Daten.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Bela Beier:
Ich störe mich nicht an Aktfotografien – aber an Bildern, die ausser Nacktheit nichts zu bieten haben. Das erste, was der Betrachter hier bemerkt, ist, dass die Frau nackt ist. Aber in diesem Fall gibt es mehr, das unser Interesse erweckt und wir fragen uns, wie die umgebene Situation sein mag:
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Auf dem Foto-Spaziergang kommt man am ehesten zu guten Resultaten, wenn man sich nicht zu viel vornimmt.

Bild des (zweiten) Tages: Keep it simpel, stupid!
(Alle Bilder Peter Sennhauser)
Neben vielen anderen habe ich am Wochenende im Zuge eines Fotoseminars ein paar grundlegende Dinge über mich selbst gelernt. Wir haben an beiden Tagen die gleiche Tour durch ein Quartier in San Franciscos Künstlerecke gemacht – und am zweiten Tag liefs mir deutlich besser. Ein paar Erklärungen, die andern vielleicht helfen könnten:
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Blumenbildern fehlt es vielfach am Sandkorn, das die Schönheit der Pflanze nicht in langer Weile aufgehen lässt, sondern sie erst richtig zur Geltung bringt – ein Tautropfen, eine leichte Unruhe im unscharfen Hintergrund, eine ungewöhnliche Perspektive.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Reto A.). – Sony DSC-P150 – 1/640s – f/5.6 – ISO 100 – 7.9mm (38mm)
Kommentar des Fotografen:
Letzte kräftige Sommerblumen – der konzentrierte Sommer. Spiel mit der Schärfe…
Semi-Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Reto:
Blumenphotos sind eins der häufigsten Motive von angehenden Meisterfotografen. Wers nicht glaubt, soll sich die Eingaben auf Kritik-Sites wie photo.net angucken. Auch wir haben schon eine ganze Reihe davon gekriegt. Aber Retos Aufnahme weicht vom Muster ab:
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