4 zufällige Bildkritiken zum Thema Kontrast:
Alle 69 Artikel zum Thema Kontrast auf fokussiert.com:
Der Schnee blendet, die Luft ist klirrend kalt und die Landschaft ist in blaues Licht getaucht. Doch wie zeigt man Kälte in Schwarz/Weiss?

© Rainer Bachmann
Kommentar des Fotografen:
Diese drei Bäume hoben sich schön vor einer frischverschneiten Waldlandschaft ab. Dazu kam ziemlich heftiges, diffuses Seiten- bis Gegenlicht. Ich hatte das Bild im Prinzip schon in Schwarzweiß im Kopf, war mir aber ob des starken Lichts und der glitzernden Schneedecke nicht sicher, ob auch alle verschiedenen Grauwerte rüberkommen würden, oder das ganze Bild in einem zu harten Kontrast ´absaufen´ würde. Ich bin eigentlich ganz glücklich damit und habe das Bild nicht punktuell bearbeitet, sondern lediglich den Kontrast ein wenig erhöht, so daß die drei Bäume sich schön abheben. Kann damit auch ein Profi leben?
Marke: Canon
Modell: Canon EOS 500D
Belichtungszeit: 1/200
ISO: 100
Blende: 11/1
Brennweite: 46/1
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Das Bild von Rainer zeigt eine Winterlandschaft wie man sie in ländlichen Gegenden finden kann: ein satter Nadelwald im Hindergrund und davor ein paar vereinzelte kahle Laubbäume. » weiterlesen
Verfallene Gebäude allein sind interessante Fotomotive. Wenn man dann innerhalb des Gebäudes noch eine Geschichte findet, die das Foto erzählen kann, muß man sich anstrengen, kein gutes Bild zu machen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Pihan Sascha)
Kommentar des Fotografen:
Die aschaffenburger Jäger und Artillerie Kaserne der USA. Lange verlassen und ziemlich verfallen. Zum Glück nicht so verfallen, dass man nicht mal auf einen kleinen Phototrip rein kann. Die Puppe habe ich im ersten Stockwerk auf der Fensterbank gesehen und war sofort begeistert.Einzig die Szenerie im Hintergrund hat nicht so gut zur Gesamtstimmung gepasst, weshalb ich ein wenig nachgeholfen habe.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Pihan Sascha:
Verlassene Gebäude sind ein beliebter Tummelplatz für Fotografen. Insbesondere, wenn stellenweise Farbe abgeblättert ist oder noch Artefakte der ehemaligen Bewohner herumliegen, kann man in so einer Umgebung ohne weiteres Stunden zubringen und muß sich wirklich bemühen, KEINE guten Aufnahmen zu machen.
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Der nachfolgende Artikel befaßt sich mit den Möglichkeiten des Abwedelns und Nachbelichtens. Im vorangegangenen ersten Teil ging es um die Herkunft und Bedeutung dieser Technik. Im heutigen zweiten Teil werden praktische Aspekte mit einem Bearbeitungsbeispiel aufgezeigt.
Praktische Umsetzung
Die zuvor schon angeführte, schonendere Methode besteht im Grundsatz darin, zwei neue Ebenen mit 50% Grau zu füllen und diese der eigentlichen Bildebene zu überlagern. Die als “Weich” bezeichnete Ebene wird dabei im Modus “Weiches Licht”, die als “Hart” bezeichnete Ebene im Modus “Ineinanderkopieren” mit 100% überlagert. Wie sich in den Ebenenbezeichnungen andeutet, kann durch Wahl der Arbeitsebene eine sanftere oder energischere Bearbeitung durchgeführt werden.
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Manchmal genügen zehn Sekunden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Egon Kronschnabel).
Kommentar des Fotografen:
Zehn Sekunden an einem See in Bayern. Das Holzgestell wurde durch die ca. 50 m entfernte Beleuchtung der Uferpromenade erhellt. Mir schien der Kontrast des Holzgestells von der Form und der Farbe sehr reizvoll.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Egon Kronschnabel:
Wenn man auch als Fotograf generell angehalten ist, ein Motiv von allen Seiten und verschiedenen Aspekten zu erkunden, genügen manchmal zehn Sekunden, um ein gutes Foto zu schießen. Das mag dann das einzige Foto sein, das man von diesem Motiv gemacht hat, aber es ist immer noch ein gutes Foto.
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Das Gefängnis in Stuttgart-Stammheim – kein Ort kann symbolischer sein für die Geschehnisse des “deutschen Herbstes” 1977. Andreas Magdanz hat den Hochsicherheitsbau fotografiert.

Andreas Magdanz, Luftaufnahme Bau 1
Das Stammheimer Gefängnis soll bald abgerissen werden. Auch deshalb wohnte Andreas Magdanz fünf Monate direkt neben der Anstalt und dokumentierte sie mit hunderten von Fotografien.
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Geduld oder Glück werden für viele Landschaftsfotos benötigt. Und wie dieses Beispiel zeigt, kann auch das Teleobjektiv manchmal für Effekte sorgen, die ein Weitwinkelobjektiv nicht geschafft hätte.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Prinz).
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild wurde im verträumten Allgäu an einem frühen Herbstmorgen aufgenommen. Das Wetter an diesem Morgen war wolkig, die Sonne war kaum zu sehen und “alles war Grau in Grau”. Ich wollte auf diesem Morgentrip lediglich ein passenden Fotoplatz für Aufnahmen bei “besseres” Wetter ausfindig machen. Doch als ich an einem kleinem Fluss/Bach vorbei schlenderte sah ich plötzlich die Sonne aus dem Boden aufsteigen, die Wolken waren so gut wie verschwunden und es gab lediglich noch einzelne Nebelschwallen am Horizont zu sehen. Ich hatte keine andere Wahl wie meine CANON EOS 600D aus meiner Tasche zu ziehen, ein paar Einstellungen zu betätigen und drauf los zu “knippsen”
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von David Prinz:
Gute Landschaftsfotos sind sehr stark vom passenden Wetter abhängig und damit entweder oft eine Frage der Geduld oder des Glücks. Kann der Fotograf lange genug an einer Stelle ausharren, um auf die richtigen Wetterverhältnisse zu warten oder ist ihm ein glücklicher Zufall hold, der ihm das passende Wetter genau dann liefert, wenn der Fotograf einsatzbereit ist? » weiterlesen
Dank Ebenenmasken im Photoshop können wir gezielt einzelne Bereiche nach unseren Wünschen bearbeiten, ohne dadurch das Originalbild zu zerstören. In diesem Teil geht es um die selektive Helligkeits- und Kontrastkorrektur.
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Selektive Helligkeitskorrektur

Jetzt möchte ich die Helligkeit der Aufnahme nachbessern, wofür ich eine „Helligkeit/Kontrast“ Ebene einfüge. Weil es mir hauptsächlich um den rechten Bereich geht, ziehe ich den Regler so lange nach rechts, bis mir dieser Teil hell genug ist. Allerdings ist jetzt das ganze Foto auf der linken Seite auch zu hell. » weiterlesen
Das Team von fokussiert.com bedankt sich bei seinen Lesern für die anregenden Diskussionen und wünscht eine wundervolle Weihnachtsfeier und ein paar ruhige Tage.

Gerade in dieser Zeit werden wir immer wieder daran erinnert, wie wichtig die Besinnung auf die wahren Werte ist. Diese bedeuten vermutlich für jeden etwas anderes. In der Fotografie zählt für mich das echte, ursprüngliche Handwerk zu den wahren Werten. » weiterlesen
Gute Fotos benötigen keine Spezialeffekte.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stefan Vander)
Kommentar des Fotografen:
Dieses HDR (5 Einzelbilder) zeigt 3 stillgelegte Kesselwagen.
Besonders faszinierend fand ich die düstere Stimmung in der Halle im Kontrast zu den farbenfrohen Graffities. Dieses habe ich auch versucht mit dem Bild wiederzuspiegeln: Die farbigen Graffities sollen den Mittelpunkt in einem ansonsten schwarz-weiß und düster wirkenden Bild sein. Um diesen Effekt noch zu verstärken wurden die Seiten noch zusätzlich abgedunkelt. Ich würde mich sehr über eine Kritik freuen!
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Stefan Vander:
Bevor ich mich zu Deinem Foto im einzelnen äußere, im Geiste der vollen Offenlegung: ich bin kein Fan von Color Key. » weiterlesen
Die Kombination aus strengen geometrischen Formen und menschlichem Einfluss macht den Reiz dieses Straßenfotos aus.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Volker Rein).
Kommentar des Fotografen:
Am Münchner Marienplatz ist am Abgang zur U-Bahn dieses interessante Bodenmuster aufgeklebt. Per Zufall kam dann noch eine Dame mit dem gepunkteten Rock in Blau. Ich stand da gute 10 Minuten und habe einige Aufnahmen gemacht, aber diese hier gefällt mir besonders gut. Die räumliche Situation ist allerdings sehr beengt und man braucht ein gewisses Beharrungsvermögen, wegen der vielen Leute die rauf und runter gehen
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Volker Rein:
Ein guter Fotograf hat nicht nur eine Kamera, sondern auch ein geschultes Auge, welches spannende Farben, Formen und Motive auch dort entdeckt, wo die meisten Leute gedankenlos vorbeigehen. Oder wie in diesem Fall wortwörtlich täglich mit den Füßen darauf rumtrampeln. Volker Rein hat am Münchener Marienplatz dieses Foto gemacht, das auf den ersten Blick wie ein gelungener Schnappschuss aussieht, aber in Wahrheit Geduld und Ausdauer erfordert.
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