Thema: Kontrast

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Kontrast:

Kaktusporträt: Form und FarbeSonnenaufgang in den Alpen: Fotografische Kontrast-StrafaufgabeHofhund Atlas: Typischer MotivkonfliktBuchenwald: Landschaft ohne Tricks

 

Alle 53 Artikel zum Thema Kontrast auf fokussiert.com:

Farbmanagement und Browser:
Firefox gleicht aus

Wenn wir uns Bilder online anschauen oder sie sogar beurteilen, sehen wir alle das gleiche Bild? Leider nein, was die Farben, Kontrast und Helligkeit betrifft.

Das Problem: Ihr habt wunderbare Bilder bearbeitet, die Ihr nun ins Netz stellt, damit andere daran teilhaben können. Oder Ihr habt das Bild bei fokussiert.com zur Beurteilung eingereicht. Die anderen draußen an ihren Monitoren mit ihren verschiedenen Betriebssystemen und Browsern finden die Bilder jedoch gar nicht toll. Sie erscheinen ihnen vielleicht flau, zu hell, zu dunkel oder die Farben sind seltsam verschoben.

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Kaktusporträt:
Form und Farbe

Ein arrangiertes Pflanzenportrait, welches von der Einfachheit und Reduziertheit lebt. Und – ja! – es lebt.

Kommentar des Fotografen:

ISO 200,17.6m/m,f5.3,1/8sec.Hallo zusammen,ich denke auch dass die Schönheit der Natur sehr schwierig in ihrer vollen Krafft zu darstellen ist,deshalb suche ich ungewöhnliche Betrachtungswinkeln wie bei den dornen dieser Euphorbia.Der farbkontrast verleiht eine zusetzliche anziehungskrafft…

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Mon PCa:

In diesem Bild kamen zwei meiner Lieblingsgestaltungsmittel zum Einsatz. Deswegen kam ich auch nicht umhin, etwas dazu zu sagen:

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Kirschbaumblüte:
Die zweite Ebene

Bei minimalistischen Bildern mit grafischen Akzenten liegt alles an der Qualität der Komposition. Die wird hier zusätzlich von einer Pointe auf der gegenständlichen Ebene begleitet.


Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist während der Kirschblütezeit in Fraxern (Vorarlberg) entstanden. Das Bild wurde 1/3 unterbelichtet. Nur ganz früh am Morgen gibt es dieses Streiflicht, somit bleibt der Wald im Schatten.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Robert Kalb:

Ein absoluter Knaller, dieses Bild, und zwar im Sinne des Wortes. Zunächst fliegen einem das satte Grün der Wiese und das dunkle Blau des Himmels um die Ohren, der Blick konzentriert sich auf die im sprichwörtlichen Blütenweiss erstrahlenden Kirschbäume. Das lebt von der minimalistischen Komposition, den Flächen und Farben, mehr ist nicht nötig.

Mehr ist aber vorhanden. Denn das ist kein Himmel:

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Die Krähe:
Foto Noir

Die Annäherung an bestimmte Genres der Fotografie oder des Films ist eine ideale Methode, um rasch Effekte und ihre Ursachen zu erkennen.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild habe ich bei einer kleinen Fototour in Böblingen gemacht. Unter dem Baum lag Fallobst, das die Krähen gefressen haben, dann musste ich nur noch so lange warten bis die Krähe an der perfekten Stelle war.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Senn:

Die Zwischensequenz aus einem Film Noir. So wirkt dieses Bild auf mich, und das ist zweifelsohne, was seinen Reiz ausmacht:

Wir alle kennen diese triste Stimmung, hören die Krähen Krächzen und den Wind leise säuseln, während die Dämmerung über den Friedhof herabs.. – oha. Nun, es ist kein Friedhof. Aber der Stimmung nach könnte es einer sein.

Drei Dinge machen das Bild motivseitig aus: Krähe, einsamer Baum, Acker. Keines dieser Elemente allein würde eine Aussage ergeben:

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HDR Photomatix 3.0 im Test:
Hohe Kontraste reduzieren

Photomatix, die bekannteste HDR-Software, ist inzwischen in der Version 3.0 verfügbar. Wie schwer ist das Programm ohne große Einarbeitung bedienbar?

HDR-Fotografie wurde 2008 von der Allgemeinheit entdeckt und in der Folge etwas gehypt.

Solange die Kameras diese Funktionen nicht selbst anbieten, dürfte das Verfahren für den Normalfotografen zu kompliziert und unnötig sein.

Doch in bestimmten Situationen kann HDR – oder auch HDRI (High Dynamic Range Imaging) – interessantere und bessere Bilder erzeugen.

Damit das Spaß macht, ist es wichtig, daß eine HDR-Software einfach zu bedienen ist – weil man sie eben nur gelegentlich einsetzt. Kann Photomatix 3.0, eines der bekanntesten speziellen HDR-Programme, dies bieten?

Wir haben die Software ausgiebig getestet und verschiedene Anwendungsmuster untersucht:

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Hofhund Atlas:
Typischer Motivkonflikt

Ein tolles Motiv darf nicht zum schnellen Auslösen verführen. Zwei tolle Motive noch viel weniger: Entscheidung ist gefragt und der Mut, die Szenerie zu bearbeiten und vielleicht etwas wegzulassen.

Kommentar des Fotografen:

Hofhund im Haute-Sâone-Gebiet, 2003. Über ihm die Last des Lebens. Wie lange zum Crash?

Peter Sennhauser meint zum Bild von Ronnie Vetsch:

Ich habe den Hund nicht gesehen. Wirklich nicht. Erst die Bildlegende hat mich drauf gebracht, dass in dieser Aufnahme eines äusserst fotogenen Stapels alter Gegenstände noch eine zusätzliche Pointe sitzt.

Das ist das Problem dieses Bildes – der Zielkonflikt, den Douglas auch schon bei der Architekturfotografie identifiziert hat:

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Blumenbild:
Grundregeln brechen

Warum nicht mal die normalen Regeln der Fotografie brechen, wenn dabei ein interessantes Bild entstehen kann?

Kommentar des Fotografen:

Einfaches Bild aufgenommen im Sommer in einem Garten voller Portulaca-Blumen.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Jürgen Toth:

Die meisten besten Beispiele der Blumenfotografie sind durch die Nutzung von diffusem Licht entstanden. Das hält die Farben weich und schön satt, ohne zu Schlagschatten oder eine Überbelichtung zu erzeugen.

Entgegen dieser Regel wurde dieses Foto an einem sonnigen Tag aufgenommen.

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Blumenmakro:
Entdeckung im Gegenlicht

Eins der meistfotografierten Motive – Blumen – verlangt der Fotografin einiges ab, um zum speziellen Bild zu kommen. Eine Makroaufnahme von unten gegen die Sonne ist ein spannender Ansatz.

Kommentar der Fotografin:

Blume von hinten, aufgenommen im August in Bern mit einer Sony Cybershot DSC-P100 (Makro-Einstellung, Autofokus u. s. w., Kontrast etwas erhöht mit Microsoft Picture Manager). Ich mag es, wenn ich mit Makro-Aufnahmen Bilder erhalte, wie mein eigenes Auge sie nicht liefern kann. » weiterlesen

24 Stunden:
Winter

Winter und Schnee schaffen wundervolle Motive. Farbaufnahmen werden durch den natürlichen Schwarz/Weiss-Kontrast spannender. Und bisweilen liegen die interessantesten Motive verborgen in kleinen Details.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Stacheldraht:
Hyperperfekt und unvollkommen

Die Digitalisierung hat der Fotografie große Veränderungen beschert. Einer der negativen Auswirkungen ist eine übertriebene Perfektion und Leblosigkeit der Bilder.

Kommentar des Fotografen:

Soll düster, beklemmend wirken

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von GreGor Holzner:

Während der letzten Jahre hat die digitale Technologie einen großen Einfluss auf die Fotografie ausgeübt. Für uns alle, die mit dem Verwenden von Film begannen, ist einer der größten Neuerungen die Beschaffenheit und Tiefe, die man mit Digitalkameras im Vergleich zu Fotofilmkameras erreichen kann. Dieses Foto ist ein gutes Beispiel:

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