3 Bildkritiken zum Thema Konzert:
Alle 3 Artikel zum Thema Konzert auf fokussiert.com:
Auch, wenn es in einem Bild hauptsächlich darum geht, Stimmung einzufangen, sollten bestimmte Elemente trotzdem vorhanden sein.
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Kommentar des Fotografen:
Nikon F3, Film: TMAX 3200. Konzertfotografie mal anders. Es geht mir um Stimmung und die Musik, nicht um die jeweiligen Musiker. Das vorhandene Licht verwenden ohne die Stimmung wegzublitzen.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Katharina Heinrich:
Gute Fotos leben von Stimmung und/oder Details, welche, im Idealfall effektvoll komponiert, eine Bildaussage ergeben, die den Betrachter bewegt. Wie der Fotograf das umsetzt, bleibt ihm überlassen. Manche Bilder leben hauptsächlich von Stimmung, andere hauptsächlich durch Details, die man nach und nach im Foto entdeckt. Am einen Ende des Spektrums – überwiegend Stimmung – stelle man sich etwa eine Aufnahme vor, die verschwommen etwas im Nebel zeigt, am anderen eine Makrofotografie, die detailliert den Kopf einer Fliege zeigt.
Konzertfotos sind eine Kunst für sich:
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Bei einem inszeniertem Shooting ist es nicht immer leicht, Stimmung und Atmosphäre zu erzeugen. In diesem Bild sehe ich genau das, was ich erwarte.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild entstand bei einem Fotoshooting in einer Lagerhalle. Auf dem Bild sieht man den Gitarristen und Sänger der Band Helter Skelter,Peter Schreiner.
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Manfred Scherwinski:
Der Musiker auf dem Bild sieht müde aus, erschöpft und ausgelaugt. Das darf er auch sein, wenn er wieder einen Abend lang alles gegeben hat, um die Menschenmenge mit all den gecoverten Songs auf die Tanzfläche und zum Mitgrölen zu bewegen:
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Während bei großen Konzerten oft nur während der ersten drei Songs und ohne Blitz fotografiert werden darf, ist es bei kleineren Konzerten einfacher. So lassen sich manchmal Fotos machen, die bei großen Stars komplett unmöglich wären.
Kommentar des Fotografen:
Turn Away, eine Oldschool Hardcore Band, bei einem Auftritt im “Drums” in Weimar/Thüringen. Die Stimmung war grossartig, und alle Bandmitglieder wurden nacheinander auf Händen getragen. Bin extra fürs Foto hochgesprungen, und mit dem Blitz gegen die Decke gestoßen, zum Glück ist nichts passiert. Das Foto ist mit einer Sony Alpha 200 und Samyang 8mm f3.5, 1/13 Sekunde Belichtungszeit und ISO 800 aufgenommen. Ausser Aufhellen und Weissablgeichkorrektur habe ich es nicht verändert.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Martin Schröter:
Hardcore-Fotografen können sich manchmal glücklich schätzen. Damit meine ich nicht die Fotografen, die ihre Kamera mit ins Bett nehmen oder nur noch im Fachjargon reden können, sondern Musikfotografen, die statt Popstars in großen Hallen eben Hardcore-Bands in kleinen Schuppen fotografieren:
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