Thema: Küche

 

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Alle 3 Artikel zum Thema Küche auf fokussiert.com:

Essen in Szene setzen – Teil 1 von 2

Southern Corn Fritters (Maisbratlinge)

In einem vor ein paar Wochen erschienenen Artikel über Essensfotografie spreche ich unter anderem an, daß Gerichte in Szene gesetzt werden wollen. Dazu bedarf es nicht viel, auch wenn man keinen Profi-Stylisten zur Verfügung hat oder sich keine Profi-Lampen leisten kann.

  1. Essen = Stillleben

Ziel der Essensfotografie ist ja, das Gericht besonders appetitlich aussehen zu lassen. Man sollte alle Einstellungen (Beleuchtung etc.) mit einem „Stellvertreter“ vornehmen, und dann am Schluß das eigentliche Gericht oder Getränk vor die Kamera holen. Wie bei einem normalen Stillleben empfiehlt es sich, die Komposition Stück für Stück aufzubauen und immer wieder im Sucher oder rückwärtigen Bildschirm zu kontrollieren, ob es „paßt“. Dazu kommen noch Dinge, die Essen eigen sind – welches Geschirr sollte man nehmen, wie Farben und Texturen komponieren..

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Küchenarbeit:
Werbebild

Ein Porträt ist per Definitionem die Abbildung einer Person – der höhere Anspruch aber verlanngt, dass nicht nur die körperliche Erscheinung, sondern das Wesen des Modells abgebildet wird.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Markus Kohlhoff).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Markus Kohlhoff).

Kommentar des Fotografen:

Ich war im April 2009 im Haus eines Bekannten in Belo Horizonte (Brasilien) eingeladen, einen geselligen Tag mit Freunden zu verbringen. Die (dort weit verbreitete) Haushaltshilfe war fuer die Kueche verantwortlich und ging still im Hintergrund ihrer Arbeit nach. Neben vielen Fotos mit ausgelassener Stimmung wollte ich auch die ruhige Gelassenheit der Haushaltshilfe widergeben. Besonders angezogen hat mich die Harmonie der Farben. Danke fuer eine professionelle Bewertung.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Markus Kohlhoff:

Ich werde aus diesem Bild nicht ganz schlau. Du hast es als Porträt eingereicht; es ist fotografisch schön gemacht, technisch weitgehend frei von Gründen für eine Beanstandung, und es strahlt eine gemütliche Ruhe aus.

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Foodfotografie:
Fehlende Würze

Spontane Küchenfotografie resultiert meist mehr in Stillleben denn in “Foodfotografie”. Dabei sollte der erste Impuls – “wow, diese Farben” – kompromisslos umgesetzt werden. Alles andere verlangt mehr Planung – und Zeit.

Manuel Reinhard

Manuel Reinhard


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Manuel Reinhard). – Canon PowerShot G7 – 1/50s – f/2.8 – 7.4mm (35mm)

Kommentar des Fotografen:

Spontan sind mir beim Kochen in der schlecht beleuchteten Küche die interessanten Farbkombinationen aufgefallen, die da so rumstanden. Also hab ich meine Kamera gezückt und ein paar Mal abgedrückt. Im Nachhinein würde ich das störende Rezept natürlich entfernen… hingegen ist es auch ein bisschen Ausdruck von «Work in Progress», oder?

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Manuel Reinhard:

… diese Aussage bekommt bei dem Foto noch mal eine ganz andere Bedeutung. Es sind die Zutaten, die eine Komposition beeinflussen – und einem auch den Appetit verderben können.

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