2 Bildkritiken zum Thema Kultur:
Alle 17 Artikel zum Thema Kultur auf fokussiert.com:
Roman Bezjak betreibt ein beinahe archäologisches Projekt: Er fotografierte die sozialistische Architektur in osteuropäischen Ländern.
Seit 2005 reist Roman Bezjak immer wieder in die Länder des ehemaligen Ostblocks. Seine Bilder der “Sozialistischen Moderne” sind aktuell in Hannover sehen. » weiterlesen
David LaChapelle überzeichnet und überhöht bis an den Rand des Erträglichen. Aber die gezeigte Pracht ist eine vergängliche.
“Die Erde lacht in Blumen”, so lautet der übersetzte Titel von LaChapelles aktueller Ausstellung in Hannover: Sie lacht über den Menschen, der meint, sie besitzen zu können. » weiterlesen
Strassenfotografie muss eine oder mehrere Geschichten erzählen – auch wenn es sich um Strassenfotografie in fernen Ländern handelt.
Kommentar des Fotografen:
Generationen – Beijing, 29.09.1996. Besucher im Kaiserpalast vor dem Feiertag 1. Oktober. Brennweite u. Belichtung weiss ich nicht mehr. Ist auch egal, da ja sowieso nicht mehr reproduzierbar. Praktisch ein Schnappschuss, so aus der Hüfte. Deshalb und auch wegen des eher schwachen Lichts nicht wirklich scharf. Intention – Street Life, Dokumentation einer Reise, oder einfach ein interessantes Bild? Die Kategorisierung fällt mir ziemlich schwer.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Werner Eigner:
Die Straßenfotografie lebt von Menschen, Emotionen und der Bildaufteilung. Jeder Aspekt sollte bei einem Foto berücksichtig werden, damit eine besondere Wirkung erzielt wird. Gerade in fremden Ländern geht es also bei der Straßenfotografie darum, die Besonderheiten vor Ort festzuhalten, die das Land und seine Menschen ausmachen. Davon kann ich hier leider nichts erkennen:
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Das Lebenswerk von Abisag Tüllmann gilt es zu entdecken. Es ist eine Zeitgeschichte in Fotografien – erzählt seit den späten Fünfzigerjahren.
Die Arbeit der Frankfurter Fotografin vereint Bildreportagen und Theaterfotografie. Ihre Bilder aus vierzig Jahren freier bildjournalistischer und künstlerischer Fotografie sind nun erstmals im Historischen Museum Frankfurt ausgestellt. » weiterlesen
Immer wieder lebte und lebt Nan Goldin in Berlin. Die Bilder ihres Berliner Lebens sehen wir nun in – Berlin, wo sonst?
Die Berlinische Galerie zeigt 80 ausgewählte Fotoarbeiten von Nan Goldin, die zwischen 1984 und 2009 in Berlin entstanden sind. Dazu gibt es bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus Nan Goldins eigenem Besitz. » weiterlesen
Ungeschönte Bilder statt gelangweilter Model-Posen: Peter Lindbergh durchbricht die künstliche Welt der Modefotografie – Straße statt Studio.
Natürlichkeit gibt Lindbergh, einer der weltweit renommiertesten Modefotografen, als Maxime an. Trotzdem inszeniert er seine Bilder sorgfältig, auch wenn die aktuell in Berlin zu sehenden Straßenfotografien einen unkalkulierbaren Anteil enthalten. » weiterlesen
Mit dem Auge des Biologen fotografiert Jochen Lempert die Natur und die Tiere. Seine Beobachtungen zeigen das Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur.
Zwar geht Jochen Lempert bei seinen Beobachtungen mit den Verfahren der Naturwissenschaft vor. Die daraus entstehenden Panoptiken sind jedoch keineswegs streng wissenschaftlich zu sehen.
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Giorgia Fiorio erforscht mit der Kamera die Kraft des Glaubens und der spirituellen Rituale – in bisher “38 Missionen” rund um die Welt, wie sie uns mitteilt.
Für Giorgia Fiorio ist das 2001 begonnene Langzeitprojekt eine “persönliche Untersuchung über die Beziehung zwischen dem Individuum, dem Heiligen und dem spirituellen Erbe der Menschheit”. “Il dono” – die Gabe, so heißt die Serie – aktuell in Berlin zu sehen, erstmals in Deutschland.
Welch’ immense Kraft lässt Scharen von Pilgern unter Qualen durch weite Wüsten wandern oder auf höchste Berge steigen? Weshalb fügen Menschen ihrem Körper in Ritualen mit Stichen und Schlägen Wunden zu? » weiterlesen
Sozial und ökologisch engagierte Fotografie zeigt uns Hans Peter Jost mit seinem globalen Projekt “Baumwolle weltweit”.
Die Bilder des Schweizer Fotografen Hans Peter Jost sind aktuell in Heidelberg zu sehen. Zusammen mit der Journalistin Christina Kleineidam entstand ein Buch über die Reisen, die globale Baumwollproduktion und ihre Auswirkungen.
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Graciela Iturbide, die Poetin aus Mexiko, gilt als die wichtigste und einflussreichste lateinamerikanische Fotografin unserer Zeit.
2008 bekam sie den Hasselblad-Preis – im Fotomuseum Winterthur können wir uns bis Februar ihr Werk aus vierzig Jahren anschauen – unter dem Titel “Das innere Auge”.
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