Thema: Kunst

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Kunst:

Hafentanz: Kunst im NebelBewegter Klatschmohn: Flamenco, Olé!Kaffeepause: Verspieltes StilllebenObjekt im Wald: Mehr als abbilden

 

Alle 27 Artikel zum Thema Kunst auf fokussiert.com:

Hafentanz:
Kunst im Nebel

Peter Sennhauser, 26. November 2009 um 11.02 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Manche Bilder entziehen sich einer formalen Kritik, weil sie sich ganz einfach über alles hinwegsetzen, was es an Regeln gibt – und (trotzdem) faszinieren.

Kommentar der Fotografin:

- hafentanz -

Peter Sennhauser meint zum Bild von Lilo Ulke:

Ein nasser Park- oder Warteplatz – oder ist es ein Eisfeld? – in dunkelster Nacht, offenbar an einem Gewässer. Beleuchtet wird der Platz von zwei auf hohen Masten installierten Scheinwerfern, deren Licht sich im Nebel unter den Lampen materialisiert wie etwas Fassbares, das auf den Platz unten prasselt.

Zwei der vier Masten sind lichtfrei und ihre Spitzen lösen sich im Dunkel des Himmels auf. Am Rande des Platzes sind zwei, vielleicht drei schemenhafte Figuren erkennbar; am Fusse von zwei der vier Lampenmasten leuchten orange Behälter für Rettungsringe. In der Platzmitte bewegt sich ein Mensch, der durch die Langzeitbelichtung in drei Figuren aufgeteilt wurde.

Dieses Bild ist, könnte man behaupten, technisch missglückt, eine Lomographie.

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Ofer Wolberger:
Reisen mit Maggie

Uli Eberhardt, 29. Oktober 2009 um 11.05 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Der New Yorker Fotograf Ofer Wolberger und seine Kunstfigur “Maggie” reisen gemeinsam durch die Lande – vom Sunset Boulevard Los Angeles bis an Frankreichs Küsten.

Eine Maske und ein Name – daraus entsteht eine ganze Welt. Ofer Wolbergers “Life with Maggie” ist derzeit im C/O Berlin zu sehen.

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In Hamburg:
Aktuelle deutsche Fotokunst

Uli Eberhardt, 12. September 2009 um 11.45 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wie schaut aktuelle deutsche Fotokunst aus? Diese Frage beleuchtet eine Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen.

Weil hier gerade so viel vom Mondfotografie die Rede ist: In den Hamburger Deichtorhallen werden die schwarzen Sonnen von Hans-Christian Schink unter der Rubrik “aktuelle Position deutscher Fotokunst” zur Diskussion gestellt.

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Krisenfotograf Emilio Morenatti:
Kontraste

Peter Sennhauser, 26. August 2009 um 12.17 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Der verletzte Emilio Morenatti ist in den USA in ein Rehabilitationsspital verlegt worden und guter Dinge. Wir werfen einen weiteren Blick auf seine Arbeit.

AP-Fotograf Emilio Morenatti, lange vor seiner schweren Verletzung durch eine Strassenbombe Mitte August beim Einsatz in Afghanistan mit amerikanischen Truppen ein Star, ist in den USA in ein Rehabilitationszentrum in Baltimore eingeliefert worden – und fotografiert dort unentwegt weiter.

Morenatti und seine Frau Marta Ramoneda scheinen guter Dinge zu sein:

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Alison Jackson:
Der gefälschte Prinz

Uli Eberhardt, 14. August 2009 um 13.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die britische Fotografin und Filmemacherin Alison Jackson inszeniert mit Doubles prominente Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Gerne in kompromittierenden Situationen.

Besonders gerne nimmt Jackson ihr englisches Königshaus auf die Schippe. Wie etwa Prinz William, der schon mal die Krone ausprobiert, obwohl Großmutter Königin Elisabeth längst nicht ans Aufhören denkt und Vater Charles der nächste in der Reihe wäre.

Aber der Prinz und die anderen vermeintlichen Prominenten sind keine Schnappschüsse von Paparazzi, sondern gefakte Inszenierungen. Alison Jackson, Jahrgang 1960, inszeniert die vorgeblich intimen und familiären Situationen mit täuschend ähnlich aussehenden Doubles. So zeigte sie zum Beispiel auch den ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Busch bei der Ausübung einer Tätigkeit, die seinem Stand gar nicht so recht entsprechen will: hinterm Präsidenten-Schreibtisch beim Zauberwürfel-Drehen. Oder bei Schießübungen auf Zielscheiben mit den Konterfeis von Hillary Clinton oder Wladimir Putin.

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Bewegter Klatschmohn:
Flamenco, Olé!

Peter Sennhauser, 3. Juli 2009 um 11.01 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Mit Belichtungs- und Blitzsynchronzeiten lassen sich vermeintlich banale Motive in abstrakte Kunstwerke verwandeln.

Kommentar des Fotografen:

Durch den Einsatz einer langen Blitzsynchronzeit wollte ich dem Mohn der sich im Wind bewegte eine gewisse Dynamik verleihen es würde mich sehr interessieren wie das Ergebniss von euch gesehen wird und was ich beim nächsten mal besser machen könnte vg F.P

Peter Sennhauser meint zum Bild von Friedhelm Peters:

Du hast das Bild in der Kategorie “abstrakt” eingereicht und strebst demnach selber nicht nach einer “Blumenfotografie”.

Die Aufnahme hat etwas Gewinnendes, weil sie auf den ersten Blick nicht sofort preisgibt, was sie darstellt – oder wie sie entstanden ist.

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Madonna nackt:
Kunstpromotion oder Ärgernis?

Peter Sennhauser, 2. Juli 2009 um 21.13 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In England werden Nacktbilder von Madonna aus dem Jahr 1979 in einer Ausstellung präsentiert. Geldmacherei oder willkommene Werbung für kunstvolle Aktfotografie?

Nicht nur Lee Friedlander, auch anderen Fotografen hat Popstar Madonna Ende der siebziger Jahre in new York Modell gestanden (und gelegen, und gesessen) – und zwar damals schon sehr freizügig, um mit dem mageren Honorar von umgerechnet rund 90 aktuellen Dollars ihre Tanz- und Gesangsausbildung zu finanzieren. Jetzt werden in London rund 30 Madonna-Akte des Fotografen Martin H. M. Schreiber gezeigt.

Aktaufnahmen sind ein beliebtes Genre der Fotografie, und ein gewisser Reiz besteht bestimmt auch darin, dass sich Kunst hier auch vom grossen Wust an Schmudelkram abheben muss.

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Fotografie als Hobby:
Die vierte Dimension

Peter Sennhauser, 23. Juni 2009 um 19.49 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Fotografie ist, nüchtern betrachtet, ein simpler Vorgang. Warum also sind wir so fasziniert vom Knöpfedrücken? Weil wir mehr lernen können als bei irgendeiner anderen Tätigkeit.

Er wisse doch gar nicht, was er eigentlich wolle, klagte ein Freund kürzlich , dessen Leben durch die Trennung von Frau und Kindern auf den Kopf gestellt worden ist: Vorher hatte sich alles um Familie und Job gedreht. “Ich brauche etwas anderes”, sagte er.

Ich begann nachzudenken, welche Dinge denn in meinem Leben eine grosse Rolle spielen – und warum.

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Slinkachu:
Kleine Leute ganz gross

Peter Sennhauser, 22. Juni 2009 um 12.42 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Strassenkünstler Slinkachu erschafft winzige Welten in der unseren, die wir ohne seine Fotografien gar nicht wahrnehmen würden. Die Makrofotografie wird bei ihm zur Bühne seiner Kunst.


Seit 2006 setzt der 29jährige britische Strassenkünstler Slinkachu seine Protagonisten in der Grossstadt aus: Die winzigen Modelleisenbahnfigürchen werden zu Strassenmusikern neben einem verlorenen MP3-Kopfhörer, zu Fliegentötern, Reisenden in der Wüste des Trottoirs oder Skateboardern in der Half-Pipe einer Orangenschale. So klein sind die Szenen, die der Künstler schafft, dass man sie als Passant nicht nur übersehen, sondern wohl auch zertreten würde – weshalb er sie für die Nachwelt fotografisch festhält.

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Torsten Warmuth:
Schönheit der Nacht

Uli Eberhardt, 5. Juni 2009 um 14.34 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Torsten Warmuth zeigt uns die Schönheit der Nacht und das rauschende Glück im Zwielicht.

Die Dunkelheit – für Torsten Warmuth ist sie ist Ort der doppelten Böden und der zwei Gesichter. Die Ausstellung “Belle de nuit” ist aktuell in Berlin zu sehen.

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