4 zufällige Bildkritiken zum Thema Landschaftsfotografie:
Alle 228 Artikel zum Thema Landschaftsfotografie auf fokussiert.com:
Landschaft in Bewegung: Wolken, Sand und Wasser würden sich mit einer langen Belichtungszeit noch besser ergänzen. Der einsame Mensch kommt nicht ins Spiel.

Leserfoto (Klick für Vollansicht) (© Jan Philipp Schulze). – Canon Digital Ixus 850IS – 1/200s – f/2.8 – 46mm
Profi Joachim Graf von Arnim meint zum Bild von Jan Philipp Schulze:
Hier haben wir mal eine wirklich gelungene Landschaftsaufnahme. Besonders auffällig ist die harmonische Farbumgebung durch den Sonnenuntergang. Ein wirkliches Postkarten-Motiv. Gut gefällt mir auch der Schatten der Wolken auf dem Sand. Ergibt eine tolle Stimmung. Der Sand scheint sich in Abstimmung zu den Wolken zu bewegen. – tolle Dynamik. Mir fällt allerdings auf, dass das Bild sehr grobkörnig ist:
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Ein beinahe perfektes Stimmungsbild, die Strandkörbe auf Sylt. Verbesserungs- Versuche bleiben fanatischen Perfektionisten vorbehalten. Jan Zappner wagt es dennoch, Vorschläge zu machen.

Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Strandkörbe auf Sylt” (© Daniel Lanz). – Canon EOS 20D, 10s, f/8.0, ISO 400, 10mm (16mm)
Kommentar des Fotografen:
Entstanden ist das Bild an der Promenade von Westerland auf der Insel Sylt. Das von hinten kommende Licht sorgt für die, wie ich finde, spannende Beleuchtung. 23:00, Sommer, das offene Meer, der Himmel und die 10mm (bzw. 16mm) tun das übrige.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Daniel Lanz:
Du hast recht, Daniel, das Licht ist wunderschön. Und zwar beide Lichtquellen: Der Mond hinter den Wolken taucht die wabendernden Wolken in ein fantastisches Blau, das sich bis an den Horizont zieht und nur stellenweise von kleinen Lichflecken unterbrochen wird und dadurch dem Himmel so etwas wie ein rudimentäres Muster gibt.
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Landschaftsfotografie lebt von Zeitpunkt, Standpunkt und der Reduktion aufs Wesentliche. Die ersten beiden Punkte erfüllt diese Nachtaufnahme vom Pilatus in der Schweiz – den dritten etwas weniger.

Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Pilatus, Schweiz” (© Matthias Kreienbühl ). – Canon EOS 400D, 30s, f/3.5, 14mm, ISO 100
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Matthias Kreienbühl:
Eine gelungene Nachtaufnahme einer winterlichen Vorgebirgslandschaft. In der Landschaftsfotografie spielen vor allem der Zeitpunkt, der Standort und die Reduktion aufs Wesentliche eine entscheidende Rolle. Besonders schön bei diesem Bild sind die leuchtenden Ortschaften, die unterbrochen durch kleine, dunkle Wälder und schneebedeckte Wiesen wie eine organische Verästelung aussehen: Der Zeitpunkt ist also sehr gut ausgewählt und bringt damit die winterliche Stimmung sehr gut rüber.
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Fotografieren heisst “Malen mit Licht”. Das wird schwierig, wenn das Motiv schlicht zu dunkel oder die Unterschiede Hell/Dunkel zu gross sind.
Leserfoto (Klick für Vollansicht) (© Tobias Bühlmann). – Nikon Coolpix P4. 1/190s (sagt Exif…?), f4.8, ISO 50, 7.5mm (26mm KB).
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Tobias Bühlmann:
Eigentlich ein schönes Motiv – doch es fehlt das Licht. Es stellt sich das klassische Problem der mangelnden Dynamik von digitalen Sensoren: Das Bild lässt sich entweder auf den (interessanten) Himmel oder aber den Boden richtig belichten. Und mit der Digitalkamera muss auf das Licht, also den Himmel, gemessen werden.
Bei der tiefen ISO-Zahl von 50 bleibt deswegen aber die Landschaft grau in grau. Dabei bietet der Weg mit der leichten Schwingung ein schönes Thema:
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Haustiere zu fotografieren, namentlich solche in Käfigen, ist eine schwierige Sache – ganz besonders mit einer Kompaktkamera.

Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Meerschweinchen” (© Ute Rolffs). – Fujifilm Finepix F810, 1/60s, f2.9, ISO 200, 8mm (36mm).
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Ute Rolffs:
Süße Tierchen, auch der Kontrast braun-grau gefällt mir gut. Schade nur, dass der Hellere von beiden so rote Augen hat. Das liegt vermutlich an dem Blitz, der in Ihrer Kamera eingebaut ist. Wenn der Blitz zu nahe am Objektiv ist, tritt der «Rote Augen«-Effekt auf. Vermeiden lässt sich dies mit einem Aufsteckblitz.
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Der erste Blick aufs Meer: Ein erhebender Moment – aber dem Bild fehlt ein echter Anker für den Blick, meint fokussiert-Kritiker Robert Fishman.

“Erster Blick aufs Meer” (© Alessa Semet – Klick für Vollansicht).
Olympus D380, 1/2000s, f4.0, ISO 100, Brennweite 4,5 (35mm)
Kommentar der Fotografin:
Bis zu diesem Augenblick hatte ich vergeblich nach dem Meer Ausschau gehalten. Von King Arthur’s Seat in Edinburgh konnte es sich dann aber auch nicht weiter vor mir verstecken. Dieser Blick war einer der schönsten Urlaubsmomente. Der erste Blick auf das Meer von Großbritannien aus.
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Alessa Semet:
Eine schöne Stimmung mit Licht, Schatten und Wolken. Der erste Blick aufs Meer ist ja immer ein wunderschöner Moment. Das Gras im Vordergrund nimmt allerdings für meinen Geschmack ein bisschen viel Raum ein (vielleicht ca. 30% des Bildes unten wegschneiden?).
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Harsches Licht kann imposante Landschaften auf Fotos geradezu einebnen. Berge und Felsen brauchen ausserdem einen Grössenbezug, meint fokussiert-Kritiker Robert B. Fishman.
Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Masca-Schlucht, Teneriffa” (© Björn Hempel). – Sony DSC-V3 – 1/250s, f4.5, ISO 100, 7mm (34mm)
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Björn Hempel:
Fels-Landschaften sind sehr schwierig zu fotografieren. Vor allem wenn das Licht (mittags und im Sommer) sehr hart ist, entwickeln sie auf den Fotos nur wenig Konturen. Wenn ein Größenbezug zu den Bergen fehlt, kommt ihre in der Natur oft majestätische Wirkung gar nicht zu Geltung.
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Im Gegenlicht hat Olaf Schmiegel Dackel “Harvey” porträtiert. Auf Gesichtshöhe des Hundes zu gehen, hält fokussiert.com-Kritiker Robert B. Fishman für eine gute Idee.

Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Porträt von Harvey” (© Olaf Schmiegel). – Casio QV-2900UX, 1/60s, f3.2, Brennweite 6mm (40mm KB).
Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Olaf Schmiegel:
Eine schöne Idee, mit der Kamera auf Augenhöhe des Dackels zu gehen!
Schade, dass das Gegenlicht das Bild und vor allem den Hund so überstrahlt. Da hätte es geholfen, wenn Sie eine etwas kleinere Blende verwendet hätten und/oder anschließend den Tonwert z.B. mit Photoshop korrigiert hätten:
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