Thema: Landschaftsfotografie

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Landschaftsfotografie:


 

Alle 235 Artikel zum Thema Landschaftsfotografie auf fokussiert.com:

Landschaftsfotografie:
Das Bild im Kopf

Wenn ich an einer herrlichen, stimmungsvollen Stelle bin, die Ruhe und Schönheit geniesse, überlege ich mir oft, ob diese Stimmung auch im Bild rüberkommt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Renate Erker).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Renate Erker).

Kommentar des Fotografen:

Ich fand diesen Ort so schön mit viel Schatten und Licht. Ich hoffe, ein bißchen von der Ruhe und der Schönheit eingefangen haben zu können. :-))

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Renate Erker:

Renate hat wohl ein ähnliches Erlebnis gehabt. Sie war fasziniert von Licht, Schatten und eventuell auch noch von dem fliessenden Wasser. Auch die Form der Brücke passt sich gut ins Bild ein, ist doch auch hier ein Rundbogen zu erkennen, der gut mit den abgeschliffenen Steinen korrespondieren könnte.

Nur leider passiert alles dies nicht auf Renates Bild:

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Alpenbild:
Erinnerung an alte Meister

Diese Aufnahme erinnert mich an Bilder von Ansel Adams. Die kontrastreiche Wiedergabe in Schwarzweiss passt zu diesem Motiv. Allerdings lenken noch zu viele Dinge vom Kern der Aufnahme ab.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Johann Kühnl).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Johann Kühnl).

Kommentar des Fotografen:

Almsee und Totes Gebirge, Oberösterreich. Wo meine fotografischen Vorbilder in der Landschaftsfotografie liegen, ist vermutlich leicht zu erraten. Für mich ist die klassische “straight photography” in schwarzweiß immer noch die beste Methode, um den Charakter dieser Landschaft darzustellen, auch wenn ich mittlerweile diesen Stil in die digitale Fotografie übertragen habe.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Johann Kühnl:

Kontrastreiche Landschaftsaufnahmen in Schwarzweiss haben eine lange Tradition in der Fotografie. Ein Meister dieses Fachs war Ansel Adams mit seinen grossformatigen Aufnahmen aus der Sierra Nevada.

Diese Aufnahme von Johann Kühnl erinnert mich an eine Aufnahme von Ansel Adams von den Grand Tetons:

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Michael Ruetz:
Sichtbare Zeit

Michael Ruetz beschäftigt sich fotografisch in vielerlei Hinsicht mit dem Thema Zeit. So fotografierte er über Jahrzehnte immer wieder dieselbe Ansicht einer Landschaft.

Michael Ruetz – aus: Sichtbare Zeit II – Eye on Infinity II

Michael Ruetz – aus: Sichtbare Zeit II – Eye on Infinity II

Ohne die Fotografie wüssten wir nur andeutungsweise etwas von der Zeit, meint Michael Ruetz. Seine Serien “Sichtbare Zeit II – Eye on Infinitiy” sind aktuell in Potsdam augestellt.

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Berglandschaft:
Die Birkengruppe

Manchmal braucht man nicht mehr als eine Baumgruppe für ein sensationelles Bild. Oder doch: Das Auge, sie zu sehen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thorsten Domeyer).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thorsten Domeyer).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild entstand in der Nähe des Hardangervidda in der Eidfjord-Gegend (Norwegen). Mir gefiel die Gruppe von Bäumen in der sonst eher kargen Landschaft. Schwierigkeiten bereitete bei der Nachbearbeitung das Herausstellen des Motivs, da die Aufnahmebedingungen nicht optimal waren (Mittagssonne, Dunst). Aufgenommen mit einer Canon 5D Mark 2 + Canon 17-40 f4L + Zirkularpolfilter, nachbearbeitet in Adobe Lightroom 3 mit Nik-Plugins.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thorsten Domeyer:

In einer eindeutig nördlich-kühlen Tundra-Landschaft mit noch halb schneebedeckten Hügeln oder Bergen im Hintergrund steht in diesem Farbfoto eine Gruppe von drei Birken inmitten von buntem Moos auf einem Stück vom schnee befreiten Bodens. Die von den harschen Bedingungen gezeichneten und gekrümmten Bäume in der linken Bildhälfte werden ergänzt durch einen einzelnen, nach rechts in die Waagerechte weggekippten Baum. Im Vordergrund zieht sich eine kompakte Schneedecke wie ein wildes Gewässer an den Erdvorsprung heran, auf dem die Birken stehen.

Was soll man sagen: Schlechte Bedingungen, karge Landschaft, grossartige Fotografie.

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Landschaftsfotografie:
Nebel am Morgen

Nebelfotos erfordern entweder logistische Drahtseilakte mit Nebelmaschinen und guter Vorbereitung – oder etwas Erfahrung und Glück, um beim passenden Wetter an der richtigen Stelle zu sein, wenn die Sonne den Morgennebel durchdringt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Andreas Jacob).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Andreas Jacob).

Kommentar des Fotografen:

Zu der Zeit, als das Bild entstanden ist, war eine Kältewelle bei uns. Ich wusste, das es einen schönen Morgennebel geben wird dann die Sonne rauskommt. Wir haben 3 – 4 so Tage im Jahr wo man solches Wetter ziemlich gut vorraussagen kann. Ich war eine Zeit lang morgens zum Sonnenaufgang an dem Ort unterwegs und sah dann, dass die Sonne durch den Nebel bricht. Ich bin über den Acker gelaufen, um noch die richtige Stimmung einzufangen. 2 Minuten später war der Nebel auch schon verzogen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Andreas Jacob:

Morgennebel zu fotografieren, ist nicht einfach, denn die wenigsten Fotografen haben riesige Nebelmaschinen, mit denen sie ganze Landschaften vollpusten können..

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Sonnenstrahl-Landschftsfotografie:
Bukolischer Romantizismus

Nebel, Licht und Tiefe – das ergibt Landschaftsfotografien mit erhöhtem emotionalem Anspruch und Hang zum Kitsch-Alarm.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Maria Gianmoena).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Maria Gianmoena).

Kommentar des Fotografen:

Ein nebeliger Morgen in Mühlreith/Bad Aussee/Österreich – während des Sonnenaufganges lichteten sich die letzten Nebelschleier über den Feldern Mühlreiths.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Maria Gianmoena:

Eine Baumgruppe – mehr ein Gebüsch – in einer frühmorgendlichen Weide wird im Zentrum dieser Farb-Aufnahme von seitlich durch den Morgennebel eintreffenden Sonnenstrahlen gestreift. Dahinter, im linken Teil des Bildzentrums, steht ein Baumstrunk oder ein Felsklotz, auf dem etwas zu liegen scheint. Im rechten Vordergrund ist in der Unschärfe eine Rahmung durch weitere belaubte Äste auszumachen.

Die Lichtstimmung in dieser Aufnahme ist einer dieser Glücksfälle, nach denen ich als Landschaftsfotograf jage:

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Landschaftsfotografie:
Objekte machen Raum

Landschaft besteht aus Objekten, und deren Beschaffenheit, Anordnung, Beleuchtung und das Zusammenspiel macht ein spannendes Landschaftsbild. Wenn einzelne Elemente zum Subjekt gemacht werden sollen, verlangt das Entschiedenheit.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Frank Hojenski).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Frank Hojenski).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen in Elmenhorst bei Rostock.Rein zufällig.Ich sah das Licht und die Wolken und musste sofort “zuschlagen”.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Frank Hojenski:

Weisse Haufenwölkchen mit einer gleich hohen Basis schweben in diesem Farbbild über einen hellblauen Himmel. Darunter erstreckt sich im untersten Bilddrittel ein goldenes Getreidefeld von vorne bis hinten.

Wenn Landschaftsfotografen sagen, ihre Arbeit lebe ausschliesslich vom Licht und von den Elementen, dann setzen sie grundsätzlich das Vorhandensein einer attraktiven Landschaft voraus. Den Rest machen dann interessantes Licht und Wetter.

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Langzeitaufnahme:
Nordische Mystik auf Rügen

Landschaftsaufnahmen von Stränden und Meeren wirken wegen ihrer Schlichtheit oft einfach und simpel. Aber das Arrangement erfordert genau deshalb besonders viel Fingerspitzengefühl.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Johannes Gericke).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Johannes Gericke).

Kommentar des Fotografen:

Am nördlichsten Punkt der Insel Rügen befand sich einst eine slawische Kultstätte. Betritt man den schmalen Strandstreifen, sieht man diese Holzstehlen. Die Darstellung kühler Ruhe gepaart mit nordischer Mystik war hierbei meine Intention. Langzeitbelichtung am Strand von Kap Arkona / Rügen

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Johannes Gericke:

Schlicht und ruhig. So wirkt dieses Foto einer slawischen Kultstätte auf der Insel Rügen. Genau das wollte der Fotograf festhalten. Es ist ihm gelungen:

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Bergbach in der Moräne:
Den Raum unterstützen

Ein Geheimnis einer guten Landschaftsfotografie liegt in der Illusion eines dreidimensionalen Raums, der sich hinter die zweidimensionale Bildebene erstreckt. Der Fotograf kann sie verstärken, aber mit Fehlentscheiden auch abschwächen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Lauener).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Lauener).

Kommentar des Fotografen:

fotografiert mit einem Stativ, um mir mehr Zeit für die Bildgestaltung zu nehmen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Christian Lauener:

Ein Bergbach schlängelt sich in diesem querformatigen schwarz/weiss Bild durch eine Geröllmoräne. Im unteren Bildzentrum der Telefotografie liegt eine offensichtlich vom Wasser angeschwemmte tote Tanne, im oberen Drittel sticht rechts ein von Menschenhand geschaffener Steinhaufen und im Zentrum ein grosser Felsklotz aus dem Bild heraus.

Was macht eine Landschaft aus, was fasziniert uns daran? Die Antwort auf diese Frage ist keine eindeutige. Ist es der Raum, die Linien darin, die Farben, das Naturschauspiel – oder jedesmal etwas anderes?

Ein Aspekt, der mich an der Fotografie fasziniert ist, dass es selbst in den unzähligen Genres noch Unterkategorien, Stile und immer neue Möglichkeiten gibt, kreative Ansichten zu schaffen. Es ist ein Paradox:

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Farbenlandschaft:
Effekt oder Impression, nicht mischen

Farbe, Formen, Tiefe sind wichtige Elemente der Landschaftsfotografie. Die lassen sich mit technischen Effekten verstärken, welche aber diskret bleiben müssen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Philipp Pohl).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Philipp Pohl).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen in Port Hedland, Western Australien um 5:30 am Morgen. Wunderschöne Himmel sind hier keine Seltenheit, und trotzdem hat mich gerade dieser beeindruckt. Das Bild ist aus 3 Einzelaufnahmen entstanden und als Panorama zusammengesetzt, da ich kein UWW besitze aber den Effekt sehr mag. Außerdem vereinfacht es, den Betrachtet ins Bild hinein zu ziehen und den Vordergrund mit ins Bild zu bekommen. Anschließend bei der Bearbeitung in Richtung DRI “entwickelt”. Ich hab mir bei der Aufnahme und Bearbeitung einige Gedanken gemacht, jedoch möchte ich gerne den Eindruck eines Profis lesen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Philipp Pohl:

Ein stürmisch-regenbogenhaft-morgendlicher Himmel über einer Flachlandschaft prangt in diesem Bild und weckt Aufmerksamkeit durch starke Farbkontraste von rotgelb in der linken oberen Bildecke mit einem abklingenden Sturm und dem dunklen, blauen Dämmerungshimmel zwischen den Wolken auf der rechten Bildseite.

Den Mittel- und Vordergrund des Bilds machen ein knallgelber Lastcontainer und ein Blatt Sperrholz aus, das unmittelbar vor dem Fotografen liegt.

Dies ist eine sehr vielschichte Aufnahme, worin ihre Stärken ebenso wie ihre Schwächen liegen:

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