Thema: Literatur

 

Alle 46 Artikel zum Thema Literatur auf fokussiert.com:

Elger Esser:
Motive in ihrer “Eigenzeit”

Uli Eberhardt, 21. Dezember 2009 um 14.34 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Elger Esser fotografiert Landschaften, als wären es Stücke aus der Frühzeit der Fotografie. Seine Motive sollen sich aus der Zeit herauslösen, in der sie fotografiert wurden, und in ihrer “Eigenzeit” im Bild erfasst werden.

Elger Esser lehnt sich bewusst an Marcel Prousts “Temps perdu” an. Seine aktuell im Stuttgarter Kunstmuseum zu sehende Ausstellung nennt er “Eigenzeit”.

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T. A. Hoffmanns “Kunst der Schwarzweißfotografie”:
Schule der Bildgestaltung

Thomas Rathay, 19. November 2009 um 13.18 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Bildgestaltung, Komposition und Blickführung: Dieses Buch deckt die wichtigsten Themen ab und gibt anschauliche Beispiele – und das nicht nur für die Schwarzweiss-Fotografie.

Letztens hatte ich bei einer Bildkritik auf die Bildgestaltung mittels Dreieckskomposition, Bildrhythmik, “Goldener Schnitt” etc. hingewiesen und wurde nach empfehlenswerter Lektüre gefragt. Torsten Andreas Hoffmanns “”Die Kunst der Schwarzweissfotografie” (Affiliate-Link) ist eine Antwort auf diese Frage.

Für Profifotografen und Amateure wurden in den letzten Jahren zahlreiche Lehrbücher über die digitale Technik, Kameras und die neuesten Bildbearbeitungsprogramme geschrieben.

Nur eins schien dabei zum Teil fast in Vergessenheit geraten zu sein:

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Arno Schmidt:
Der Schriftsteller als Fotograf

Uli Eberhardt, 24. Juni 2009 um 13.32 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Die Fotografie gehörte immer zum Leben des Schriftstellers Arno Schmidt – für die privaten Momente, als Hilfsmittel zum Schreiben, später in eigenständiger Qualität.

Vom Preisgeld seines erstes Literaturpreises 1950 kaufte sich Arno Schmidt (“Zettels Traum”) eine Rollfilmkamera- so wichtig war ihm dieses Hilfsmittel. Im Nachlass fanden sich rund tausend Schwarzweißbilder und etwa 2500 Dias. Eine Auswahl wird diesen Sommer in Cottbus gezeigt.

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Zurück in die Zukunft:
Die Fotografie nach Feininger

Horst Kløver, 20. April 2009 um 13.13 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

An den grundsätzlichen Weisheiten der Standardwerke der Fotografie wie Feiningers Fotolehre hat sich nichts geändert – und an der Kritik, wonach bessere, einfachere Technik nicht unbedingt mit mehr künstlerischer Qualität einhergeht, auch nicht.

Die hohe Schule der Fotografie von Andreas Feininger, Ausgabe 1965 © HK
Die hohe Schule der Fotografie von Andreas Feininger, Ausgabe 1965 © HK
Als ich mein Bücherregal nach geeigneter Literatur durchsah, um mich für diesen Artikel inspirieren zu lassen, bemerkte ich zwei Dinge: Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit der Fotografie, und das Buch, aus dem ich am meisten gelernt habe, ist 48 Jahre alt. Meine Anfänge und die Veröffentlichung von Andreas Feiningers Hohe Schule der Fotografie liegen also in analoger Vorzeit.

Die erste bezahlbare Digitalkamera, die ich benutzte, kam vor zehn Jahren auf den Markt – die Nikon D1. Was hatte sich verändert? Ernsthaft fotografieren konnte man mit der D1 nicht, die Auflösung reichte höchstens für Experimente, wie zusammengesetzte QuickTime VR Panoramen, bei denen der Aufwand des Scannens der vielen einzelnen Aufnahmen vom Kleinbildfilm sehr groß war. Also ein kleiner Fortschritt für die Bildproduktion damals und eine Explosion heute: Die Menge der geschossenen und digital veröffentlichten Bilder hat sich im letzten Jahrzehnt vervielfacht.

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Nachschlagewerk Bildverarbeitung:
Für Analog- und Digitalfotografen

Juri Gottschall, 14. Februar 2009 um 14.29 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.

Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Siegeszuges der Digitalkamera im Amateur- wie auch im professionellen Bereich, hält sich die analoge Fotografie standhaft.

Dabei sind es nicht nur Nostalgiker, die den Umstieg scheuen. Selbst “neue” Fotografen, die erst durch die Digitaltechnik zur Fotografie gekommen sind, probieren alte analoge Techniken aus und wollen das Fotografieren mit Film kennenlernen.

Auch im Netz, eigentlich eine Domäne der Digitalfreunde, entstehen Foren für Analogfotografen, und Bildportale wie Flickr werden immer wieder zur Präsentationsplattform analoger Fotografien.

Doch was die Analogfotografen heute machen, ist nicht die klassische, chemische Fotografie, sondern wird vielmehr zu einer Mischung beider Welten. Durch Digitalisierung und Bearbeitung wird das klassische Labor vom Computer abgelöst und der Fotograf kombiniert die Vorteile beider Medien. So kommt es immer mehr zu einer “hybriden” Arbeitsweise. Und hier setzt dieses Buch an.

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Porträts retuschieren für Profis:
Komplettanleitung mit Workflow

Thomas Rathay, 10. Februar 2009 um 11.45 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Arbeit mit Photoshop an Porträt-Fotos ist eine eigene Disziplin der Bildbearbeitung. Spezialist Matthias Matthai hat ein umfassendes Buch mit Anleitungen, konkreten Beispielen und Workflow verfasst.

Zu einer erfolgreichen und überzeugenden Porträtretusche gehören neben dem Beherrschen der einzelnen Photoshop-Werkzeuge auch Kenntnisse über deren vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und den richtigen Arbeitsablauf.

Der Autor Matthias Matthai verdeutlicht in seinem Buch “Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop”, welche Korrekturen in welcher Reihenfolge vorgenommen werden sollten und warum.

Anhand von Retuschekategorien werden der benötigte Zeitansatz und die Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit der eigenen Arbeit aufgezeigt.

Für mich als Berufsfotografen ist es besonders wichtig, ökonomisch und doch präzise an die Bildbearbeitung heranzugehen. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Wegen am Computer, und Matthai liefert viele Anstösse und ganz konkrete Beispiele:

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Joe McNally:
Der entscheidende Moment

Thomas Rathay, 22. Januar 2009 um 16.49 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Profi Joe Mc Nally verrät in einem Buch mehr als ein paar Anekdoten über die Celebrities, die er fotografiert hat – er gibt Tricks und Kniffe eines erfahrenen Berufsmannes preis.

Hier haben wir es mit einem Buch zu tun, dessen Cover von eher plakativem Geschmack zeugt, und auch der Untertitel hat den Charme eines Holzhammers: „Ein Weltklasse-Fotograf packt aus“.

Aber Obacht, innen drin geht’s auf hohem Niveau zur Sache. Denn Joe McNally ist nicht nur wirklich ein klasse Fotograf – er ist auch ein begnadeter Dampfplauderer, der einen knackigen Spruch und eine Anekdote nach der anderen hinschmeisst.

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Data Becker Profi-Handbuch D700:
Alles drin

Wolf-Dieter Roth, 25. Dezember 2008 um 13.12 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wie gut sind die Profi-Handbücher von Data-Becker? Wir haben uns das zur Nikon D700 angesehen.

Kamerahandbücher sind meist recht dürftig, inzwischen dämlicherweise sogar oft nur auf CD als PDF beigelegt. Zwar haben Digitalfotografierer üblicherweise einen Computer, doch mag man nicht für jedes Nachschlagen einer Menüeinstellung diesen einschalten.

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Gisèle Freund:
Wiedersehen zum Hundertsten

Uli Eberhardt, 19. Dezember 2008 um 11.41 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Gisèle Freund wäre am 19. Dezember 100 Jahre geworden. Wir können ihr in einer ganzen Reihe von Ausstellungen wieder begegnen.

Berühmt wurde Giséle Freund als Fotoreporterin für die Zeitschriften Life, Time Magazine, Picture Post und für die Agentur Magnum, als Soziologin und Theoretikerin der Fotografie, vor allem aber auch als leidenschaftliche Porträtistin der internationalen Literatur-Avantgarde von Paris, von Künstlern und Philosophen.

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Minor White:Handwerkskunst des Gefühls

Uli Eberhardt, 6. August 2008 um 11.33 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Minor White ist einer der unbekanntesten Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Im Juli wäre er 100 geworden.


Minor White: Pacific, Devil’s Slide, California 1947
Alle Bilder: © The Minor White Archive, Princeton University

Whites 100. Geburtstag war hierzulande keine Zeile wert, jedenfalls habe ich keine gefunden. Weil er uns auch heute noch viel zu sagen hätte, machen wir hier auf ihn aufmerksam. Kein geringerer als Ansel Adams hält die Bedeutung des amerikanischen Fotografen in einem Statement fest: “Minor White ist einer der großartigsten Fotografen. Das ist kein leichtfertiges Bekenntnis von mir.”

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