Alle 48 Artikel zum Thema Literatur auf fokussiert.com:
Ein Bildband und eine Ausstellung: Neues von Großmeister Elliott Erwitt. Nur noch bis zum 28. Januar in Hamburg.

© Elliott Erwitt/Magnum Photos/Agentur Focus
Er gehört zu den ganz großen seiner Zunft. Und das schon seit Jahrzehnten. Elliott Erwitt, der zusammen mit Robert Capa, Henri-Cartier Bresson und anderen Meistern den Kern der Agentur Magnum bildet, verwöhnt sein Publikum seit Jahren mit immer wieder großartigen Fotografien. Obwohl viele seiner Bilder inzwischen zu den Klassikern zählen und unzählige Male gesehen wurden, haben sie bis heute nichts von ihrem Reiz und ihrer Faszination verloren.
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Über die sieben Todsünden wurden unter anderem Krimi-Dokumentationen gedreht und Musikstücke geschrieben. Der Fotograf Frank Neßlage hat zum Thema einen Bildband erotischer Aufnahmen produziert.

Geiz, Wollust, Stolz, Zorn, Trägheit, Neid und Maßlosigkeit/Völlerei: Das sind die sieben Todsünden. Sie sind Bestandteil so mancher Strafpredigt, ein bis zwei sind auch heimliche Begehren mancher Menschen.
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Der kalte Krieg ist vorbei, die Mauer in Deutschland gefallen und der eiserne Vorhang weg. Fast. Ein paar Staaten sind auch heute noch kommunistisch und abgeschottet – Kuba nur noch wenig. Aber ganz extrem Nordkorea. Umso interessanter sind diese Bilder aus dem unbekannten Land.

Terra Incognita – das ist die DVRK, die Demokratische Volksrepublik Korea, kurz: Nordkorea, für den Rest der Welt, ebenso wie umgekehrt. Ein komplett abgeschottetes Reich, eine eigene Welt. Das einzige Land, in dem ein Toter Präsident ist – obwohl Kim Il-Sung, der Gründer, 1994 gestorben ist, wurde ihm der Posten auf ewig zugesprochen.
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Jim Rakete fotografiert seit Jahrzehnten die Größen der deutschen Szene: Der Bildband “1/8sec” zeigt neue Fotografien.

Es gibt wohl kaum ein bekanntes deutsches Gesicht, das er noch nicht vor seiner Kamera hatte. Seit Jahren portraitiert Jim Rakete die großen und kleinen Berühmtheiten auf seine ganz individuelle Weise.
Stets in schwarz-weiß, stets ungeschminkt und auf das Wesentliche reduziert, sind uns viele seiner Bilder bewusst oder unbewusst begegnet. Für dieses Buch mussten die Modelle stillstehen: Eine Achtelsekunde pro Aufnahme.
Durch seine ganz eigene Arbeitsweise, die Menschen so zu portraitieren wie sie wirklich sind, wirken seine Bilder immer wieder aufs neue eindringlich und intensiv.
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In Kooperation mit der Fotoagentur Magnum, die von berühmten Fotografen gegründet wurde und viele Fotografen noch berühmter machte, hat die Meeres-Spezial-Zeitschrift Mare zu deren 60-jährigen Bestehen ein Sonderheft herausgebracht.

Mare selbst hat auch gerade das Zehnjährige erreicht und erscheint dabei meist pünktlich – im Gegensatz zu Mare TV, der Doku-Sendung im Norddeutschen Rundfunk, die wegen irgendwelche Tagesaktualitäten üblicherweise mindestens 15 Minuten verspätet gesendet wird, damit sie auch ja niemand aufnimmt…
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Wenn der “Deutsche Fotobuchpreis” verliehen wird, ist Weihnachten nicht mehr weit. 24 Fotobücher dürfen sich seit dem 7. November das Prädikat eines Siegertitels des Jahres 2008 schmücken.

Die Jury des “Deutschen Fotobuchpreises 2008″ mit den 24 prämierten Titeln
Veranstaltet wird der Deutsche Fotobuchpreis vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg. Die Begründung lautet:
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Filter für Kontraststiegerungen und Lichteffekte waren zur Zeit der Schwarzweißfotografie ein sehr beliebter Zubehörartikel. Die meisten sind mit der Digitalkamera überflüssig geworden. Aber nicht alle.

Zirkular polarisierendes, entspiegeltes Polfilter nach Käsemann, das in der gezeigten Slim-Ausführung auch für Weitwinkelobjektive geeignet ist (Bild: W.D.Roth)
Farbfilter für Schwarzweißaufnahmen werden bei modernen Digitalkameras wie der Olympus E-510 elektronisch simuliert und sind deshalb ebenso entbehrlich geworden wie die früher sehr beliebten Effektfilter (Weichzeichner, Sechsfach-Stern, Kaleidoskop…). Wenn einer dieser ohnehin ziemlich abgenutzten Effekte wirklich benötigt wird, macht man dies heute in der Bildbearbeitung und nicht bei der Aufnahme.
Vorsatzlinsen für Tele- oder Nahaufnahmen haben auf einer Spiegelreflexkamera ebenfalls nichts verloren, da sie nur eine optisch sehr eingeschränkte Qualität liefern. Sie sind für einfache Kameras mit fest montiertem Objektiv bestimmt, bei denen keine andere Möglichkeit besteht. Die einzigen Filter, die heute noch Bedeutung haben, sind UV-/ Skylightfilter, Graufilter und Polfilter.
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Der US-Sportfotograf Neil Leifer hat bei Taschen “Ballet In The Dirt”, ein Buch mit Fotos aus “dem goldenen Zeitalter des US-Sports” veröffentlicht. Beeindruckende Bilder mitsamt Schilderung ihrer Entstehung – etwa dank Linsen mit 2000mm Brennweite (siehe Ende dieses Artikels).

Hank Aaron, Milwaukee Braves County Stadium, 1964, im Innehalten kurz vor dem Swing und dem Losstürmen (Bild: Taschen / Neil Leifer)
Die “Taschen”-Bücher heißen zwar so, sind aber stets opulente, große Bildbände, von Kunst über Architektur bis Erotik ist alles vertreten. Der Verlag heißt halt nur “Taschen”. Ein neues Buch heißt “Ballet in the dirt” und widmet sich dem liebsten Ballspiel der Amerikaner, dem Baseball.
Der Sportfotograf Neil Leifer hat bereits 13 Fotobücher veröffentlicht, über 150 Titelbilder für “Sports Illustrated” geliefert und war bei Time als Fotograf fest angestellt. Seine Boxaufnahmen von Muhammad Ali sind legendär.
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Arte TV zeigt jeweils sonntagabends in der Reihe “Kontaktabzüge” (2002) eine halbe Stunde das Werk eines oder zweier Fotografen. Heute abend sind Martin Parr und Wolfgang Tillmans an der Reihe.

“SPAIN. Benidorm” (Bild: Arte France / Martin Parr)
“Kontaktabzüge” – das waren im teuren Analogfotozeitalter unvergrößerte Probeabzüge, um vorab zu bestimmen, welche Bilder es wert waren, überhaupt vergrößert zu werden. Damit waren sie auch so etwas wie das persönliche Tagebuch der Fotografen.
Die 2002 entstandenene französische Dokumentationsreihe “Kontaktabzüge” nimmt die Bilder und die Arbeitsweisen bekannter Fotografen der Gegenwart unter die Lupe – kommentiert von den Fotografen selbst. Heute: Martin Parr aus England und der deutsche Fotograf Wolfgang Tillmans, der Anfang der 90er Jahre vor allem durch seine Bilder von der Berliner Love Parade bekannt wurde.
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Endlich gibts mit Viewat.org eine virtuelle Ausstellung von Panorama-Fotos aus aller Welt. Das Beste: Die spektakulären Ansichten aus dem Googlemap-Mashup-Dienst lassen sich dank FlashViewer wie Youtube-Videos in jede Website einbinden.
Update II: Viewat.org ist wieder online. Wie befürchtet, ist das Panorama vom Eiffelturm nicht mehr verfügbar, welches wir hier Ursprünglich eingebunden hatten: Die betreibergesellschaft des Eiffelturms macht das Copyright auf Nachtaufnahmen des Turms geltend, der wegen der Beleuchtung als schöpferisches Werk gilt (hier mehr dazu.). Wir haben deshalb zu demonstrationszwecken ein anderes Bild eingebunden. Bitte auf weiterlesen klicken.
Update I: Aus technischen Gründen mussten wir die Direkteinbindung des Panoramas auf die “Weiterlesen”-Seite verschieben. ViewAt.org scheint überrannt worden zu sein.

Gespenstisch: Der Bilck nach unten – hat ein Geist das Foto gemacht?
Welcher Digitalfotograf kennt das nicht: Man macht auch mal eines von diesen wunderbaren Panoramafotos, arbeitet trotz angeblich “kinderleichter” Stitching-Zusammenbausoftware stundenlang daran und stellt am Ende fest, dass das Bild zu fast nichts nütze ist: Zu gross für Ausdrucke und zu massiv als Datei, um es ruckelfrei auf dem Bildschirm anzusehen.
Die Webseite ViewAt.org schafft Abhilfe: Hier können zylindrische oder sphärische Panoramen von 360 Grad Blickwinkel hochgeladen, auf einer Googlemap lokalisiert und für das Einbinden in eigene oder fremde Webseiten verfügbar gemacht werden.
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