Thema: Lowkey

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Lowkey:

Studio-Portrait: Lowkey mit CharakterAktfoto in Lowlight: Minimalismus verlangt PerfektionLeuchtfahrrad: Lowkey und viele LinienLowkey-Porträt: Studie in Licht und Form

 

Alle 7 Artikel zum Thema Lowkey auf fokussiert.com:

Aktfoto in Lowlight:
Minimalismus verlangt Perfektion

Sofie Dittmann, 12. März 2010 um 10.52 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wenn ein Foto bewußt minimalistisch gehalten ist, muß jedes Detail stimmen. Denn durch die Reduktion auf wenige Elemente lebt das Bild, und wenn eines hinkt, hinken alle.

Kommentar der Fotografin:

Ich möchte Eure Meinung zu meinem Aktportrait hören. Bildausschnitt, Lichtführung und Haltung des Models sind bewusst so gewählt. Ich selbst liebe dieses Portrait, ein sehr “frauliches” Model, ich habe versucht, ihre Weiblichkeit, Natürlichkeit und Vorzüge hervorzuheben.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Cäcilia Todte:

Eine junge Frau, in Lowlight fotografiert. Dadurch werden ihre Konturen auf das Minimale reduziert, und wir erahnen den Rest des Körpers.

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Wassertor:
Schräge Linien

Peter Sennhauser, 13. März 2009 um 11.06 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Lowkey-Aufnahmen mit hohem Schwarzanteil sind ein Abenteuerspielplatz fürs Auge. Sie sollten aber im Dunkeln etwas zu bieten haben. Hier stören ausserdem die stürzenden Linien.

Kommentar des Fotografen:

Ich bin zwar kein Anfänger in der Fotografie, aber von der Qualität, die mir vorschwebt noch sehr weit entfernt. Ich möchte mich in nächster Zeit auf Architektur und Industrie konzentrieren. Als nächsten Schritt möchte ich das Augenmerk auf Gestaltung und Aussage des Bildes legen. Eins nach dem anderen…Ich bitte um Kommentierung der ersten Versuche hier, denn besser werden hat noch keinem geschadet…

Peter Sennhauser meint zum Bild von A Wagner:

Lowkey-Aufnahmen mit mehrheitlich dunklen Bildteilen sind eine Herausforderung für den Betrachter: Wir ahnen, nein, wir wissen, dass da im Dunklen Dinge zu sehen sind, die sich nur leicht vom Rabenschwarz abheben – und so suchen wir im Bild nach den versteckten Botschaften…

Ich habe mit dieser allerdings in der hier vorliegenden, auf den ersten Blick durch eine angenehme Komposition erfreulichen, Aufnahme ein Problem: Ich finde keine versteckte Botschaft.

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Leuchtfahrrad:
Lowkey und viele Linien

Douglas Abuelo, 3. Februar 2009 um 11.13 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Blickführung durch viele markante Linien und eine klare Aussage durch Lowkey-Belichtung sind starke Gestaltungselemente in einem Bild. Sie brauchen aber einen Inhalt und ein gewisses Mass an Balance.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Motiv habe ich heute auf dem Heimweg von der Arbeit entdeckt, es steht auf einer Holzrampe bei einem Farhrradgeschäft. Eigentlich laufe ich jeden Tag an diesem vorbei, ist mit erst jetzt aufgefallen (zum Glück wohne ich nur 3 Fussminuten davon entfernt:). Das Originalbild (unbearbeitet) hat einen sehr starken Gelbstich, der von den Strassenlaternen und der Radbeleuchtung kommt. Ich versuchte diesen nachträglich zu entfernen, leider nicht zufriedenstellend, deshalb S/W.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Thomas Schnorf:

Bevor du weiterliest, schau dir das Foto noch einmal lange und gründlich an und überleg mal, warum es optisch interessant ist.

Und, was denkst du? Inhalt? Bildkomposition? Licht? Alles zusammen?

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Die Krähe:
Foto Noir

Peter Sennhauser, 6. Januar 2009 um 11.11 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Die Annäherung an bestimmte Genres der Fotografie oder des Films ist eine ideale Methode, um rasch Effekte und ihre Ursachen zu erkennen.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild habe ich bei einer kleinen Fototour in Böblingen gemacht. Unter dem Baum lag Fallobst, das die Krähen gefressen haben, dann musste ich nur noch so lange warten bis die Krähe an der perfekten Stelle war.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Senn:

Die Zwischensequenz aus einem Film Noir. So wirkt dieses Bild auf mich, und das ist zweifelsohne, was seinen Reiz ausmacht:

Wir alle kennen diese triste Stimmung, hören die Krähen Krächzen und den Wind leise säuseln, während die Dämmerung über den Friedhof herabs.. – oha. Nun, es ist kein Friedhof. Aber der Stimmung nach könnte es einer sein.

Drei Dinge machen das Bild motivseitig aus: Krähe, einsamer Baum, Acker. Keines dieser Elemente allein würde eine Aussage ergeben:

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Lowkey-Porträt:
Studie in Licht und Form

Douglas Abuelo, 22. August 2008 um 14.03 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Nimmt man seine Umgebung aufmerksam wahr, dann kann man sehr interessante Elemente finden, die sich gut in eine Komposition fügen oder sogar das Licht lenken.


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Jakob Rausch). – Canon EOS 400D – 1/60s – f/22 – ISO 800 – 21mm (31mm)

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild entstand im Rahmen einer Protraitreihe. Interessant fand ich an dieser Aufnahme die starken Schwarz-Weiß Konstraste. Allerdings bin ich mir in Bezug auf die Komposition nicht ganz sicher. Was hätte ich besser machen können?

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Hans Jakob Rausch:

Dies ist ein ziemlich interessantes, schön komponiertes und mit Vorstellungskraft gefülltes Porträt. Ich finde es recht beeindruckend, wie der Fotograf die kompositorischen Möglichkeiten erkannt hat, die in den Ecken des Daches und den Linien der Brüstung stecken:

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Studio-Portrait:
Lowkey mit Charakter

Jan Zappner, 13. Mai 2008 um 13.05 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Studioaufnahmen sind kompliziert und einfach gleichzeitig. Kompliziert, weil relativ viel Technik bedient werden will und einfach, weil der Fotograf sich von Wetter und Licht unabhängig macht und damit kreativen Ansätzen Raum verschafft.


Leserfoto: Klick für Vollansicht
(© Ralf-Jürgen Stilz). – Nikon D200 – 1/125s – f/5.6 – ISO 100 – 31mm (47mm).

Kommentar des Fotografen:

Ich wollte schon immer mal was im Studio machen und ein Freund von mir wollte schon immer mal Fotos von sich, die seine musikalische Ader betonen. Also habe ich mir ein paar Blitze, Aufheller und Leinwand gekauft und los ging es. Als Portrait wollte ich den Fokus auf das Gesicht UND das Instrument legen. Die Vorgabe, eher in den Lowkey-Bereich zu gehen, kam vom Modell.

Ein Blitz (260w/s) von rechts auf 1/4-Leistung mit 90×60 Softbox, schwarzer Stoffhintergrund. Für meinen ersten Studioaufenthalt bin ich persönlich ganz zufrieden. Kann aber bestimmt noch vieles besser machen.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Ralf-Jürgen Stilz:

Bei diesem Portrait ist der Kreativ-Ansatz sehr schön gelungen.

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Low Key und High Key:
Von gruselig bis romantisch

Wolf-Dieter Roth, 13. April 2008 um 14.20 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein Foto hat immer schön von schwarz bis weiß alle Helligkeitsstufen abzudecken? Nicht unbedingt. “Low Key” und “High Key” ist eine bewußte “Fehlbelichtung”, um bestimmte Stimmungen im Bild zu erzeugen.

Low Key-Aufnahme W.D.Roth
Blende 6,3 und 1/500 s bei Sonnenuntergang sind mit ISO 100 eindeutig viel zu knapp, um noch irgendetwas in der Landschaft erkennen zu können. Doch das war hier auch gar nicht gefragt: Es ging darum, das Glühen der untergehenden Sonne hinter dem sie verdeckenden Haus festzuhalten, so wie es das Auge fasziniert hatte. Dazu war es auch wichtig, den Weißabgleich nicht auf Automatik, sondern fest auf Tageslicht einzustellen. Eine Low-Key-Aufnahme, in der große Teile des Bilds Schwarz erreichen, aber kein Bildpunkt Weiß. (Bild: W.D.Roth)

Gründe, von der automatischen Belichtung der Kamera abzuweichen, wurden ja bereits früher genannt. Nun ist die weiße oder schwarze Katze allerdings kein besonderer künstlerischer Aspekt, die Belichtung höher oder tiefer einzustellen, sondern nur die Korrektur einer technisch unzureichenden Messung. Es gibt allerdings durchaus Gründe, aus künstlerischen Gesichtspunkten die Belichtung vom Standardwert abweichend vorzunehmen:

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