Alle 20 Artikel zum Thema Magnum auf fokussiert.com:
Steve McCurrys Porträt des afghanischen Mädchens mit den leuchtend grünen Augen ist in den Achtzigerjahren um die Welt gegangen. Nun können wir es uns in Iserlohn anschauen, bei der weltweit ersten Retrospektive des Magnum-Fotografen.
Der Amerikaner Steve McCurry berichtet seit 30 Jahren aus den Krisengebieten weltweit, unter anderem über den Krieg zwischen Iran und Irak, den Zerfall des früheren Jugoslawien, aus Beirut, Kambodscha, Tibet, dem Jemen, den Philippinen und dem Golfkrieg. Er dokumentierte er die Ereignisse vom 11. September 2001 in New York und er reiste immer wieder – inzwischen 25 Mal – nach Afghanistan.
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Magnum-Fotograf Alec Soth über die Spannung auf der Jagd nach Bildern, die Würde der Modelle und seine Frustration beim Fotografieren: Vorab-Auszüge aus seinem ausführlichen Interview mit der Kulturzeitschrift “DU” – hier auf fokussiert.com.
Magnum-Fotograf Alec Soth gehört zu den führenden Vertretern der “next generation” in der internationalen Fotokunst. Die Kritik feiert seine Serien bereits als Fortführung der Tradition von Walker Evans, Robert Frank und Stephen Shore. In einem ausführlichen Interview mit dem renommierten
Kulturmagazin “Du” (Ausgabe vom 3.12.2008) gibt der Fotograf aus dem mittleren Westen der USA tiefe Einblicke in seine Arbeitsweise.
Zuerst sei seine “Jagd” nicht sonderlich sportlich, gibt Alec Soth zu:
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Die Galerie Stephen Hoffmann in München zeigt zum 80. Geburtstag des Magnum-Fotografen Elliott Erwitt eine Auswahl seiner Werke.
Bereits anfangs des Jahres berichteten wir über
“Seen & Unseen”, eine Ausstellung neuer Fotografien Erwitts in Hamburg, jetzt wird eine Auswahl seiner Arbeiten in München präsentiert. Am Samstag wurde die kleine Ausstellung eröffnet – in Anwesenheit des Künstlers.
Für mich Grund genug mal wieder die alte Leica auszupacken und in klassischer Manier mal wieder einen Schwarzweißfilm zu belichten. Allerdings war ich mit dieser Idee nicht allein.
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Als Zeuge des Leidens und manchmal des Todes anderer empfindet sich Paolo Pellegrin. Der Magnum-Fotograf stellt in Mannheim sein Panoptikum des Terrors und der Gewalt aus.
Die Ausstellung mit dem Titel “As I Was Dying” zeigt rund 50 Arbeiten aus den verschiedensten Kriegs- und Krisengebieten weltweit, die Paolo Pellegrin in den vergangenen Jahren bereist hat. Der Kontrast zwischen der dargestellten Gewalt und der formalen Schönheit der Bilder macht das Besondere seiner Arbeit aus.
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Vor 40 Jahren – am 21. August 1968 – endete der hoffnungsvolle “Prager Frühling” in Gewalt und Unterdrückung. Josef Koudelkas Bilder aus den Tagen der Invasion blieben bis heute weltweit im kollektiven Gedächtnis.
Josef Koudelka: Prag 1968 – schon 12 Uhr vorbei
Koudelkas Bilder gingen damals im August 1968 um die Welt. Er konnte seine Filme heimlich außer Landes bringen. Die Fotoagentur Magnum entwickelte die Fotos und veröffentlichte sie zuerst anonym unter dem Kürzel “P.P.” für “Prag Photographer”. Erst Jahre später, als er selbst emigriert war, konnte Josef Koudelka sich als Autor bekennen. Eine Ausstellung in Prag zeigt die Bilder bis zum 13. September.
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Leonard Freed, Ende 2006 verstorbener Magnum-Fotograf, hat zeitlebens mit der Kamera auf die Welt geschaut. Sein Werk, seine “Weltanschauung”, ist nun in Berlin zu sehen.
Leonard Freed: West Germany, 1965, By a Canal
Alle Bilder © Leonard Freed / Magnum Photos
Das fotografische Schauen war für Freed das geeignete Mittel, um die Welt besser zu verstehen – einerseits für seine eigene Identität, andererseits um soziale Interaktion und Strukturen zu entwirren und Klarheit zu bekommen. Die Ausstellung im Berliner C/O bis zum 5. Oktober ist die erste und einzige Station mit Freeds Bildern in Deutschland.
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Thomas Hoepkers Lebenswerk gibt es vom 14. Juni an den ganzen Sommer über in Oberhausen zu sehen: Fotografien aus fünf Jahrzehnten.

Thomas Hoepker: Mädchen mit dem japanischen Nationalsymbol auf der Stirn, Tokio, Japan, 1977
Thomas Hoepker, 1936 in München geboren, zählt international zu den bedeutendsten deutschen Fotografen. Neben seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Fotojournalist für die Illustrierten “Kristall”, “Magnum”, “twen” und “Stern” hat er auch die Zeitschrift “Geo” als Fotograf und Executive Director der amerikanischen Ausgabe wesentlich mitgeprägt. Von ihm stammt das schöne Zitat: “Das wichtigste Werkzeug des Fotografen sind seine Füße.”
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Magnum-Fotograf Alec Soth ist derzeit mit zwei Ausstellungen in Berlin vertreten. Die eine: “Paris/Minnesota”, Bilder aus der Welt der Mode. Die andere: “Dog Days, Bogotá”, eine weniger schillernde Wirklichkeit.

Alec Soth: Natalia, 2007 Alle Bilder (© Alec Soth / Magnum Photos)
Der Zyklus “Paris/Minnesota” ist das aktuelle Projekt des Amerikaners Alec Soth – er entstand letztes Jahr.
“Dog Days Bogotá” entstand bereits 2002 in der kolumbianischen Hauptstadt.
Anlass für “Paris/Minnesota” war ein Auftrag des französischen Fashion Magazine, Modeschauen in Paris zu fotografieren.
Mit den in Paris entstandenen Bildern und deren inhaltlicher Leere war Alec Soth so unzufrieden, dass er die die Serie in seiner Heimat Minnesota erweiterte. Dieser Kontrast ergibt einen ungewöhnlichen Blick auf die Modewelt – mit einer gewissen Distanz, nicht ohne Sympathie:
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Che Guevara könnte im Juni seinen 80. Geburtstag feiern, würde er noch leben. Sein anhaltender Ruhm beruht vor allem auch darauf, dass es von ihm diese eine Fotografie gibt – die jedes Kind kennt. Diese Kultbilder sind im Original nun in Wien zu sehen.

Alberto Korda: “Che”, Havanna 1960 © Alberto Korda
Nach dem Amtsverzicht von Fidel Castro erreichen Erleichterungen die kubanische Bevölkerung. Sie dürfen sich nun Mobiltelefone, Fernseher und Computer zulegen. Seit neuestem veröffentlicht die staatliche Zeitung Granma sogar Leserbriefe, die sich kritisch zu den Lebensverhältnissen auf der kommunistischen Insel in der Karibik äußern. Was Ernesto “Che” Guevara, geboren am 14. Juni 1928, wohl dazu gesagt hätte? Wir wissen es nicht, denn 1967 starb er durch Hinrichtung gewaltsam in Bolivien.
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Magnum Photos präsentiert die Wanderausstellung “The Places We Live”. Canon sponsort dazu eine EOS-5D und PR. Gezeigt werden für viel Geld arme Leute.

Panoramafoto aus der Austellung “The Places we live” von Jonas Bendiksen (Bild: Jonas Bendiksen/Magnum)
Ok, vielleicht verstehe ich hier irgendwas nicht richtig. Natürlich ist es interessant, mit der Kamera in fremde Länder zu sehen und auch ich habe in Papua Neu-Guinea auf ausdrückliche Einladung des Fotografierten einen Blick mit der Linse in eine ärmliche Hütte werfen dürfen. Von mir aus hätte ich sicher keinen solchen privaten Blick in die fremde Wohnung gewagt.
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