4 zufällige Bildkritiken zum Thema Makro:
Alle 8 Artikel zum Thema Makro auf fokussiert.com:
Makro- und andere Aufnahmen kleiner Dinge bringen die ungewohnte “Perspektive” einer originellen Fotografie naturgemäss mit. Das heisst nicht, dass man nicht mit kompositorischen Mitteln noch mehr herausholen könnte.
Kommentar der Fotografin:
Vor kurzem bei Regen im Wald aufgenommen mit Sony Cybershot DSC-P100, Kontrast etwas erhöht. Ich versuche weiterhin, Natur so zu fotografieren, dass der eigentliche Gegenstand in den Hintergrund tritt und etwas anderes sichtbar wird. Dazu benutze ich auch, wie hier, das Makro. Das kürzlich in der Bildkritik gezeigte Studiobildniss eines Mannes hat mich animiert, dieses ähnlich aus dem Schwarzen heraus tretende Bild hochzuladen. Leider erzählen meine Bilder noch immer keine Geschichten, aber vielleicht sind sie schon etwas geheimnisvoller? Für mich sieht das Blatt erstaunlich ledrig aus und die Wassertropfen unwirklich plastisch, das gefällt mir.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Corinne Zalka Schweizer:
Ein gelungenes und auch originelles Bild, das Deinem Anspruch, den eigentlichen Gegenstand in den Hintergrund treten zu lassen, zweifellos gerecht wird. Tautropfen auf einem Blatt haben wir zwar schon hundertfach gesehen - aber selten auf einem verdorrten Laubblatt:
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Makrofotografie mit dem Superzoom: Mit langer Brennweite lässt sich Tiefe in die Miniatur bringen.
Kommentar des Fotografen:
Makro-Aufnahme eines Gekkos auf der Veranda des Ferienhauses in Italien. Da der Gekko bereits seinen Schwanz verloren hat, musste ein akzeptabler Blickwinkel her - die Lösung war das Blatt im Vordergrund. Das Tier wollte nur kurz hinhalten.
Peter Sennhauser meint zum Bild von David Schroff:
Diese Echse sitzt schon sehr lange in unserer Datenbank - dabei blickt sie so freundlich zwischen den Blättern hervor, dass man sich durchaus mal ihrer annehmen dürfte.
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Perfektes, diffuses Licht und ein brillantes Grün werden von nachteiliger Komposition überschattet.
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gregor Holzner). - Panasonic DMC-FX01 - 1/40s - f/2.8 - ISO 80 - 4.6mm (28mm)
Kommentar des Fotografen:
Nussbaumblatt, Macroaufnahme, Belichtung ISO 300, Sony Cyber-shot DSC H3,Multi-Fokus, 8 mPix;
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Gregor Holzner:
In Tagen der digitalen Kamera ist es leicht, visuell ansprechende Fotos zu machen, sobald man das Haus verlässt. Ein großer Vorteil gegenüber Film ist, dass man sein Foto sofort betrachten kann, was Dich dazu befähigt, jedes Detail, das nicht Deinen Wünschen entspricht, sofort zu korrigieren.
Ein paar Dinge in diesem mit einer Digitalkamera aufgenommenen Foto hier hätten leicht verändert werden können, um ein aussagekräftigeres Bild zu erzeugen:
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Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für Fotografen, die daran Interesse haben, in die Welt der Makrofotografie einzutauchen
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André Fröhlich). - Fuji FinePix F30 - 1/60s - f/3.7 - ISO 400 - 14.1mm
Kommentar des Fotografen:
Hatte nur eine Kompakte zur Hand und wollte trotzdem ein paar Makros machen. Mich stören vor allem die “weissen Flecken” im Hintergrund. In Aperture etwas angepasst & crop.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von André Fröhlich:
Diese Nahaufnahme eines Käfers und seiner Welt ist allein deshalb interessant, weil sie uns etwas zeigt, was wir nicht jeden Tag sehen. Das Fotografieren sehr kleiner Objekte wie in diesem Bild, das mit einer digitalen Kompaktkamera aufgenommen wurde, nennt man Makrofotografie:
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Makrofotografie kann bis in den Bereich der Mikroskopie gehen. Doch das Scharfstellen wird bei solch starken Vergrößerungen problematisch.

Kleine Bücher, dank Marko gross: Es handelt sich um Exemplare der Miniaturbibliothek Leipzig in gerade halber Streichholzschachtelgröße. Klick aufs Bild für mehr Information. (Bild: W.D.Roth)
Von großen, beeindruckenden Landschaften oder herrschaftlichen Schlössern bis hin zu den kleinsten Dingen - so weit reicht die Bandbreite der Fotografie. Während vor einigen Jahrzehnten die Kameras noch einen oder zwei Meter als kürzestmögliche Entfernungseinstellung boten, liegen diese heute im Zentimeterbereich.
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Makro muss nicht mit dem Makro-Objektiv passieren. Das Tele hilft bisweilen zusätzlich, die Schärfentiefe extrem kurz zu halten und das Bild auf eine einzige, winzige Sache zu konzentrieren. Hier ist das mit der Komposition zusätzlich wirksam.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stefan Schwarz). Canon EOS 300D - 1/80s - f/6.3 - ISO 400 - 55mm (80mm)
Kommentar des Fotografen:
Einer meiner ersten Gehversuche mit der EOS300: Ein unfreiwilliges Modell auf meinem Wasserhahnen!
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Stefan Schwarz:
Bei einem Detailbild kommt es auf die gekonnte Reduktion des Hauptmotivs ohne Ablenkung durch einen unruhigen Hintergrund an. Das ist hier hervorragend gelungen. Der Fotograf hat hier drei Regeln beachtet, die für mich die besondere Wirkung des Bildes ausmachen:
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Mit LiveView kann der Monitor an der Spiegelreflex zum millimetergenauen manuellen Scharfstellen genutzt werden. Dabei hilft das, was unter dem Begriff “digitales Zoom” längst als unbrauchbarer Marketingluftballon verschrien, am Display aber Gold wert ist. Wir zeigen zwei Beispiele.






Vexierbild: Fokus-Verschiebung innerhalb eines Zentimeters - mit Stativ und LiveView kein Problem. (alle Bilder © P. Sennhauser / fokussiert.com)
Wie, um alles in der Welt, stellt man exakt scharf, denn das Motiv winzig klein ist, mit dem 200er Objektiv eine Nahaufnahme gelingen soll und die Schärfentiefe dabei ein paar Millimeter umfasst? Früher hiess die Antwort “Mit Adlerblick und ruhiger Hand”. Heute könnte sie heissen “Mit LiveView und einem Stativ”:
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Wenn die Straße senkrecht aufwärts führt und der Grabstein einen Briefkasten hat, dann ist der Frankfurter Fotograf Frank Kunert am Werk gewesen. “Verkehrte Welt” heißt sein neuer Bildband.

Frank Kunert: Aufwärts!
Frank Kunert arbeitet an “Fotografien kleiner Welten”, wie er auf seinen Webseiten schreibt. Das meint er ganz wörtlich: Die “kleinen Welten” baut er in mühevoller Kleinarbeit im Studio zusammen, bevor er sie fotografiert.
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