4 zufällige Bildkritiken zum Thema Malerei:
Alle 15 Artikel zum Thema Malerei auf fokussiert.com:
Abstraktionen sind anspruchsvolle und schwierige Themen in der Fotografie. Wie in der Malerei wirken die Bilder nur dann stark auf den Betrachter, wenn es gelingt, die Formen udn Muster gekonnt und stark zur Geltung zu bringen. Hannelore Aydin gelingt das bei ihrer Aufnahme ganz gut.
Kommentar des Fotografen:
Ausschnitt. Mir gefallen die blauen Töne und die Strukturen, die beim Zoomen des Obj. entstanden.
Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Hannelore Aydin:
Wenn wir dieses Bild aus der Perspektive des Vier-Augen-Modells anschauen, so erkennen wir, dass nur gerade das Form-Auge durch die Abstraktion angesprochen werden kann. Das Bild erzählt uns nichts Besonderes, und auch die Gefühle werden einzig etwas durch die Lichtführung aktiviert. Aber:
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“Gemalte” Fotografien oder “fotografierte” Malerei? Cy Twomblys Fotos müssen wir zusammen mit seiner Malerei sehen, mit den Zeichnungen und der Plastik.
Beim Amerikaner Cy Twombly steht die Fotografie in einem eigenen Zweig neben den anderen künstlerischen Feldern. Wir können seine Fotos nun erstmals in Deutschland sehen – aktuell in München. » weiterlesen
Michael Ruetz beschäftigt sich fotografisch in vielerlei Hinsicht mit dem Thema Zeit. So fotografierte er über Jahrzehnte immer wieder dieselbe Ansicht einer Landschaft.
Ohne die Fotografie wüssten wir nur andeutungsweise etwas von der Zeit, meint Michael Ruetz. Seine Serien “Sichtbare Zeit II – Eye on Infinitiy” sind aktuell in Potsdam augestellt.
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Ein Foto ohne Motiv kann als abstraktes Muster wirken oder als Zusammenspiel sorgfältig komponierter Farben oder Muster. Aber ein gegenständliches, realistisches Foto ohne Motiv wirkt langweilig.
Kommentar des Fotografen:
STREET PAINTER.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Peter Gutzat:
Auf den ersten Blick dachte ich, das Foto zeige einen obdachlosen Bettler auf der Straße sitzen und der Fotograf traue sich nicht, ihn von vorne zu fotografieren, aus Angst, bemerkt zu werden.
Erst beim zweiten Blick wirkte die Haltung nicht ganz passend, und der Kommentar „Street Painter“ des Fotografen brachte Aufschluss. Gezeigt wird kein Obdachloser, sondern ein Straßenkünstler, ein Zeichner:
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Ein Geheimnis einer guten Landschaftsfotografie liegt in der Illusion eines dreidimensionalen Raums, der sich hinter die zweidimensionale Bildebene erstreckt. Der Fotograf kann sie verstärken, aber mit Fehlentscheiden auch abschwächen.
Kommentar des Fotografen:
fotografiert mit einem Stativ, um mir mehr Zeit für die Bildgestaltung zu nehmen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Christian Lauener:
Ein Bergbach schlängelt sich in diesem querformatigen schwarz/weiss Bild durch eine Geröllmoräne. Im unteren Bildzentrum der Telefotografie liegt eine offensichtlich vom Wasser angeschwemmte tote Tanne, im oberen Drittel sticht rechts ein von Menschenhand geschaffener Steinhaufen und im Zentrum ein grosser Felsklotz aus dem Bild heraus.
Was macht eine Landschaft aus, was fasziniert uns daran? Die Antwort auf diese Frage ist keine eindeutige. Ist es der Raum, die Linien darin, die Farben, das Naturschauspiel – oder jedesmal etwas anderes?
Ein Aspekt, der mich an der Fotografie fasziniert ist, dass es selbst in den unzähligen Genres noch Unterkategorien, Stile und immer neue Möglichkeiten gibt, kreative Ansichten zu schaffen. Es ist ein Paradox:
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Pidder Auberger ist bildender Künstler und verwendet die Fotografie als selbstverständliches Medium seiner Kunst. Fotografie und Grafik kommen zusammen.
Pidder Auberger arbeitet mit “normaler” Kamerafotografie, mit Fotogrammen und der Cliché-verre-Technik. Die Arbeiten sind aktuell in Essen zu sehen – zusammen mit Holzschnitten.
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Frank Darius sucht in flüchtigen Aufnahmen an belanglosen Orten nach dem Garten – oder: nach dem verlorenen Paradies.
Frank Darius bewegt sich dabei an den Übergängen zwischen der (Rest-)Natur und der vom Menschen umgebauten Welt. “Willkommen im Garten” – unter diesem Titel sind die Bilder noch kurze Zeit in Erfurt zu sehen. » weiterlesen
Ein Bild wie aus der klassischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhundert. Diese sehr schöne Gestaltung könnte noch etwas optimiert werden.
Kommentar des Fotografen:
Aufgenommen letzten Winter. Das Bild sollte die Kälte und Trostlosigkeit des Winters verdeutlichen.
Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Gerd Dörfler:
Die Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts (zum Beispiel der Luzerner Maler Robert Zünd) hielten sich bei der Bildkomposition an klare Regeln, die die Akademien formuliert hatten.
Eine dieser Regel besagte, dass im Zentrum des Bildes ein Weg oder eine Wasserstrasse, möglichst leicht geschwungen oder S-förmig, in die Tiefe führen sollte.
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Als Bilder unterliegen Fotografie und Malerei prinzipiell den gleichen Gestaltungsgrundsätzen. Ein Vergleich lässt das deutlich erkennen.
“Auf Leben und Tod” – so heißt die Ausstellung im Kölner Museum Wallraf, die den Vergleich zwischen Fotografie und Malerei anstellt: mit verblüffenden Einsichten. » weiterlesen
Fotografische Porträts von Menschen im Alltag oder auf der Strasse lassen viele Optionen offen. Das Genre wird derzeit durch Lifestyle-Magazine und Modeblogs in eine klar definierte Ecke gedrängt.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Foto zeigt eine Verkäuferin auf dem Markt in Bukittinggi/Sumatra. Bei meinen Reisen bin ich oft auf Märkten unterwegs.Märkte haben den Vorteil das man mit den Leuten schnell ins Gespräch kommt. Da ich die Menschen nicht abschiessen mag, ist mir das sehr wichtig.
Dass ich etwas Indonesisch spreche ist dabei eine grosse Hilfe. In der Regel ist es kein Problem ein Foto zu machen .Oft werde ich auch darauf angesprochen. Allerdings ist nie viel Zeit, da die Verkäufer ja auch noch ihre Arbeit haben.
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