Thema: Meer

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Meer:


 

Alle 16 Artikel zum Thema Meer auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Standhafte Möwen – schräg im Wind

Der kreative Einsatz von Farben und Bildaufbau entbinden den Fotografen nicht von den restlichen technischen Anforderungen an ein gelungenes Foto.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Daniela Popoaie).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Daniela Popoaie).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto wurde auf Long Island New York im Robert Moses State Park im September 2010 aufgenommen. Das Licht war sehr besonders an diesem Tag, der Himmel zeigte sich in vielen verschiedenen Blautönen, das Meer war sehr unruhig, es ging ein starker Wind und dann kamen plötzlich noch tausende von Monarchfalter geflogen die auf Ihrer Wanderung von den Rocky Mountains zu den Bergen der Transvolcanic Region in Zentral-Mexico unterwegs waren. Es war sehr beindruckend. Ich wollte so viel wie möglich in einem Bild einfangen.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Daniela Popoaie:

Daniela tut auf jeden Fall gut daran, immer die Kamera parat zu haben. Wenn ich ihre Bemerkungen zum Bild lese, erkenne ich auch, dass sie sich für das Drumherum interessiert und sich viele Gedanken macht. » weiterlesen

Hiroshi Sugimoto:
Das Meer senkrecht

Nur für die bessere Übersichtlichkeit stellen wir diesem Beitrag ein waagrechtes Bild vornedran: Ansonsten hat Hiroshi Sugimoto seine Meerbilder in die Senkrechte gestellt.

Hiroshi Sugimoto, Landschaft 004, 1989, Silbergelatineabzug, 119.5 x 211 cm © 2012 Hiroshi Sugimoto

Hiroshi Sugimoto, Landschaft 004, 1989, Silbergelatineabzug, 119.5 x 211 cm © 2012 Hiroshi Sugimoto

“Revolution” heißt diese Serie des Japaners und die großformatigen Werke stürzen in der Tat Sehweisen um. Die Bilder sind aktuell in München zu sehen.

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Leserfoto:
Eisberg und Meer – Der Himmel liegt im Wasser

Bei manchen Motiven ist Umdenken gefordert.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Meyer).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Meyer).

Kommentar des Fotografen:

Der Kangia Eisfjord an der Westküste Grönlands während einer nächtlichen Bootstour.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Christian Meyer:

Die Arktik, mit ihren schroffen Formen, unwirtlich anmutenden Eisbergen und vor allem ihrer Weite, bietet wie auch Sandwüsten besondere bildnerische Gestaltungsmöglichkeiten. Genau weil diese Monotonie visuell vorherrscht, kann man dort außergewöhnliche Aufnahmen machen, wie sonst nirgendwo. Sie strahlen eine schlichte und trotzdem überwältigende Schönheit aus.

Weil die Landschaft nicht von Bäumen, Häusern oder sonstigen Dingen dieser Art unterbrochen wird, muß man sich auf Formen und Linien im Eis und Himmel beschränken. Und genau das hast Du hier, meines Erachtens gekonnt, getan.

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Meeresbild:
Menschen am Strand

Mit ganz einfachen Mitteln können sehenswerte Fotos entstehen. Wenn die Perspektive und das Licht stimmen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ulrich Beckonert).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ulrich Beckonert).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto entstand im Sommer auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Ich war abends unterwegs, um ein paar schöne Aufnahmen vom Strand zu machen. Die Lichtstimmung war einfach gigantisch. Interessant finde ich die Lichtspiegelungen der Muscheln im Sand.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ulrich Beckonert:

Dieses Foto könnte man zu den optischen Täuschungen zählen. Wer sich das Bild in kleiner Größe bzw. von weit entfernt anschaut, bekommt den Eindruck, dass es ein Foto vom Meer ist. Dann fällt auf, dass ganz links zwei Personen laufen, die dann logischerweise über das Wasser laufen müssten. Das geht doch gar nicht?

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Meeresufer-Dynamik:
Aggregatszustand undefiniert

Wasser ist ein hervorragendes Objekt, um die Rolle der Zeit in der Fotografie zu nutzen. Die Entscheidung für eine «dünne» oder «dicke» Zeitscheibe im Bild hat entscheidende Auswirkungen auf seine Wirkung.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Horst Bottner).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Horst Bottner).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto zeigt einen kleinen, mit Tang bewachsenen und von Brandung umspülten Felsen an der Grand Anse auf der Insel Grenada. Es ist Teil einer Serie, die bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen aufgenommen wurde. Die Location habe ich zufällig bei einem Spaziergang entdeckt. Es ging eine derartige Faszination davon aus, dass mich die in der Dämmerung überaus aktiven Sandflies nur wenig beeindrucken konnten. Zusätzlich zu den aufgeführten Metadaten wurde ein Stativ und ein Polfilter verwendet.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Horst Bottner:

Eine Reihe von giftgrünem Tang bewachsener schwarzer Felsen an einem Sandstrand wird von einer Welle überspült. Das Meerwasser spritzt im Bogen von der hinter den Felsen liegenden Brandung in den Bildvordergrund des Sandstrands.

Wasser ist ein überaus spannendes Objekt für die Fotografie, weil es den Zusammenhang von Zeit und Bewegung darstellen lässt:

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Papageitaucher:
Charaktervögel

Tierfotografie macht besonderen Spass, wenn es gelingt, die Akteure in spannender Pose und / sehr typischer Umgebung abzulichten.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Monika Kunze).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Monika Kunze).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild zeigt nicht wirklich eine Landschaft, aber diese Kategorie passte am besten. Oder hätte ich lieber Porträt nehmen sollen? vielleicht sollte man nur Bilder aus den angebotenen Kategorien wählen. Ich habe den Papageientaucher in Irland auf der Michael Sceilig fotografiert, mit einer EOS 5D markII. Ich fand die Vögel faszinierend. Sie kommen dort in Massen vor und leben paarweise in Erdlöchern. Mir hat dieses Motiv der beiden Höhlenbewohner gefallen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Monika Kunze:

Zwei Papageitaucher vor ihrem Erdloch: Die Farbaufnahme zeigt die beiden Vögel vielleicht beim Futteraustausch. Das eine Tier blickt aus der Höhle, das zweite scheint von aussen dazugekommen und ist von hinten zu sehen. Die Aufnahme ist bei höchstem Sonnenstand entstanden, die Umgebung ist von typischem Küstengrün bewachsen.

Monika hat natürlich recht:

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Sven Hoffmann:
Das Wasser dieser Welt

Wasser ist Leben – und der Fotograf Sven Hoffmann hat sich das Wasser dieser Welt zur Daueraufgabe gemacht.

Sven Hoffmann - aus: Aqua Globalis

Sven Hoffmann - aus: Aqua Globalis

“Aqua Globalis” nennt Sven Hoffmann sein Projekt, das uns das Wasser in ungekannten Farben und Formen nahe bringt. Aktuell sind die Bilder in Neunkirchen ausgestellt.

Für den Berliner Sven Hoffmann, Jahrgang 1965, ist das Zusammenspiel von Wasser, Licht und Bewegung eine unerschöpfliche Quelle seiner Betrachtung.

Seit Anfang der Neunzigerjahre bereist er im Rahmen seines viel beachteten Projekts “Aqua Globalis” verschiedenste Länder dieser Welt, um der Farb- und Formenvielfalt dieses Elements nachzuspüren.

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Mondlandschafts-Fotografie:
Grönland im Überflug

Auch aus dem Ferienflieger lassen sich durchaus spannende Fotografien machen. Was dabei an Sorgfalt beim Auslösen fehlen muss, muss im digitalen Labor nachgeholt werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jakob Adler).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jakob Adler).

Kommentar des Fotografen:

Auf dem Flug von Frankfurt nach Chicago hatte ich rechtzeitig einen Fensterplatz reserviert um ein paar Luftaufnahmen machen zu können. Leider saß ich direkt hinter dem Flügel, sodass ein Teil der Sicht verdeckt war. Beim Überfliegen von Grönland konnte ich dann doch einige Bilder machen. Diese karge, menschenfeindliche und vermeintlich unberührte Landschaft hat mich beeindruckt. Mit den Reglern in Lightroom habe ich die Farbe aus diesem Bild gezogen und die Kontraste erhöht, um die Wirkung zu erhöhen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Jakob Adler:

Eine Landschaft auf Felsklötzen in einer Schneeebene – oder sind es Bergspitzen in einem gigantischen Nebelmeer?

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Nassporträt:
Geheimnisvolle Nixe

Actionporträts dürfen ein bisschen mehr als Passbilder. An- und abgeschnittene Gliedmassen allerdings sind fast nie akzeptabel.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fridtjof Enzmann).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fridtjof Enzmann).



Kommentar des Fotografen:

Eine Freundin von mir, im Wasser fotografiert. Mit Photoshop umgewandelt und bearbeitet. Als Anfänger haben wir einfach abends die Sonne ausgenutzt und über einen Reflektor noch aufgehellt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Fridtjof Enzmann:

Eine junge Frau mit nassem Haar, rätselhaftem Blick und ansatzweise geöffnetem Mund blickt unter über dem Kopf entspannt verschränkten Armen in die Kamera. Die halbnassen Haare fallen ihr strähnig ins Gesicht, Wasser perlt vond er Haut und tropft von den Fingern der einen Hand. Die körnige Schwarz-Weiss Aufnahme scheint an einem Strand oder an einem Ufer mit Quaimauer entstanden zu sein, welche unscharf im Hintergrund für den Kontrast sorgt. Der Hintergrund fällt vom hellen Negativraum in der linken Bildhälfte hinter dem Modell ab in eine dunkle rechte Hälfte.

Ein fesselndes Bild:

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Rafal Milach:
Black Sea of Concrete

Der polnische Fotograf Rafal Milach gewinnt mit “Black Sea Of Concrete” den Fotobuchpreis des Online-Verlags Blurb. Exzellente Bilder einer Landschaft zwischen Zerstörung und Idylle.

Rafal Milach: Aus Black Sea of Concrete

Rafal Milach: Aus Black Sea of Concrete

“Das erste, was einem auffällt, ist der Beton. Kilometerlange Reihen schwarzer Blöcke, manchmal bemalt in blau und gelb, den Nationalfarben der Ukraine.”

Der polnische Fotograf Rafal Milach war im Auftrag einer NGO unterwegs an der russisch-ukrainischen Grenze und der Schwarzmeerküste – und hin- und hergerissen zwischen der Schönheit der Landschaft und der überwältigenden Architektur aus der Sowjet-Ära. Er wollte die Ukraine im Winter fotografieren, wenn die Touristen verschwunden sind und die Landschaft roh und leer ist.

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