3 Bildkritiken zum Thema Mittelformat:
Alle 12 Artikel zum Thema Mittelformat auf fokussiert.com:
Zwielicht, Halbwelt, Nachtleben – das ist die Welt des amerikanischen Fotografen Jerry Berndt.
Jerry Berndts “Nite Works” zeigen uns schummrige Gassen amerikanischer Städte. Aktuell sind die Bilder in Hamburg zu sehen.
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Geraden und Rechtecke in ausserordentlich spannender Wechselwirkung sorgen hier für Tiefe in einem Konzeptbild mit grosser Wirkung.
Kommentar des Fotografen:
“Werk im Focus” ist der Titel diese Bildes. Aufgenommenn in dem IG-Farbenhaus der Universität Frankfurt, anlässlich des Campusfestes 2009. Die Aufnahme gehört zu einer Serie, bei der nicht der Portraitierte, sondern der Focus des “Selben” im Mittelpunkt der Arbeit steht. Die Spannung baut sich durch den Gegensatz des Künstlers vor seinem Werk, in Bewegung, unruhig und unfocusiert und der betont konzentrierten Betrachterin auf der Treppe auf. Die Kamera sieht durch die Augen des Portraitierten, vermittelt den Eindruck der jungen Frau beim Betrachten der Installation im Nachbarraum. Noch zögerlich abwartend, noch nicht bereit in den Raum herein zu treten und die Kommunikation mit dem Ausstellenden aufzunehmen. Der Ausgang offen, überlassen der Phantasie des Betrachters.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Frank Bäume:
Eine Frau steht, mit dem Rücken zum Betrachter, im Zentrum einer Aufnahme aus dem Treppenhaus eines Museums-/Verwaltungsbaus.
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Nick Brandts Fotos aus der Tierwelt Ostafrikas wirken unwahrscheinlich, sind aber ganz wirklich. Brandt setzt den Mythos Ostafrika in Szene.
Wer hat die Giraffen vor dem dramatischen Himmel so perfekt aufgestellt, fragt man sich unwillkürlich. Und denkt an die Möglichkeiten von Photoshop. Aber Nick Brandt fotografiert die Tiere Ostafrikas tatsächlich vor Ort und analog auf Film dazu.
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Fotografieren heisst “mit Licht malen”. Dieses Bild zeigt, warum.
Kommentar des Fotografen:
Berlin, 1997, Porträts (aus Serie) von Mädchen beim Verkleidungsspiel, analoge Aufnahme, Mittelformat
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Kerstin Koletzki:
Dieses Bild ist der beste Beweis dafür, dass Fotografie Lichtmalerei ist. Es erinnert mich stark an die alten holländischen Meistermaler wie Vermeer (das Mädchen mit dem Perlohrring) oder Rembrandt, die es schafften, in Porträts eine unglaublich Stimmung durch Licht herzustellen. So auch hier:
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Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.
Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Siegeszuges der Digitalkamera im Amateur- wie auch im professionellen Bereich, hält sich die analoge Fotografie standhaft.
Dabei sind es nicht nur Nostalgiker, die den Umstieg scheuen. Selbst “neue” Fotografen, die erst durch die Digitaltechnik zur Fotografie gekommen sind, probieren alte analoge Techniken aus und wollen das Fotografieren mit Film kennenlernen.
Auch im Netz, eigentlich eine Domäne der Digitalfreunde, entstehen Foren für Analogfotografen, und Bildportale wie Flickr werden immer wieder zur Präsentationsplattform analoger Fotografien.
Doch was die Analogfotografen heute machen, ist nicht die klassische, chemische Fotografie, sondern wird vielmehr zu einer Mischung beider Welten. Durch Digitalisierung und Bearbeitung wird das klassische Labor vom Computer abgelöst und der Fotograf kombiniert die Vorteile beider Medien. So kommt es immer mehr zu einer “hybriden” Arbeitsweise. Und hier setzt dieses Buch an.
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Die Nikon D3X ist die Studioversion der Nikon D3. Sie bietet mehr Pixel – und weniger Empfindlichkeit.
Die
Nikon D3 setzte Maßstäbe in der Empfindlichkeit: Sie bot erstmals ISO 25600 geboostet, ISO 6400 regulär. Die D700 wurde dann mit dem gleichen Sensor ausgestattet, der
ungewöhnliche Aufnahmen ermöglicht.
Nun gibt es die D3X , eine D3 mit neuem Sensor:
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Am dritten Tag seines Weissrussland-Reportageauftrags erlebt Jan Zappner die gewohnte Pressefotografenhektik – allerdings gipfelt sie in einer persönlichen Katastrophe. Einblicke in die Arbeit eines Fotoreporters, letzter Teil.
28.September 2008, Sonntag – 4. Tag: Wahltag, Demonstration der Opposition
Heute sind Wahlen. Wir gehen um 10 Uhr zur Universität in ein Wahllokal. Der dortige Wahlleiter sieht zu Beginn ein wenig nervös aus. Wir zeigen unsere Presseakkreditierungen, sie werden ordentlich aufgenommen, anschließend kann ich fotografieren – ein Wahllokal. Wahlkabinen mit einem Vorhang, zwei Wahlurnen mit kleinen Versiegelungen. Die Wahlbeobachter sitzen ca. 7 Meter von der Ausgabestelle entfernt, wo nach Wahlschluss auch die Stimmen ausgezählt werden:
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Vollformat ist noch zu wenig, aber digitales Mittelformat unerschwinglich? Mit der S-System bietet Leica nun ein Zwischenformat.
Digitalkameras sind nicht mehr auf genormte Filmformate angewiesen, weshalb es eigentlich gar nicht notwendig ist, sich an Kleinbild oder Mittelformat zu orientieren.
Von Nikon war ja ein etwas größerer Bildsensor erwartet worden – nicht allerdings von Leica, die nun gerade das Kleinbild-Format erfunden und populär gemacht hatte. Doch ausgerechnet dieses Fabrikat wird nun größer:
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Ein quadratisches Bildformat eignet sich für totale Symmetrie – oder eben klassische Goldene Schnitte. Irgendwo dazwischen wird’s schnell schwierig.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde mit einer (analogen) yashica 124 mat mittelformat-kamera aufgenommen und enthält darum auch keine exif daten. zeit und blende weiss ich leider nicht mehr, brennweite ist standard 80mm, film ilford 400iso. leider ist durch die verkleinerung die körnung ein bisschen untergegangen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Mario Baronchelli:
Bäume am Wasser bieten eine beinahe unerschöpfliche Fülle an Variationen des Themas “Spiegelung”. In Schwarz/Weiss wirkt sie meist schon durch die klaren Linien der Stämme und den Bruch in der Wasseroberfläche.
Marios Bild ist eines der ersten, die auf fokussiert.com eingereicht wurden, und es ist bis jetzt “liegengeblieben”. Ich habe es oft angesehen und mich gefragt, warum es mich nicht zu fesseln vermag:
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Bringt Nikon 2009 eine Art von abgespecktem digitalem Mittelformat? Hinweise auf einen “MX”-Sensor deuten auf ein quadratisches Format mit über 40 Megapixeln für Landschafts- und Studiofotografie.
[Edit: Korrektur einiger eher dümmlicher Definitionsfehler. PS]
Lange hielt Nikon mit einem Sensor für Digitalkameras hinter dem Berg, der dem “Vollformat” von Kleinbildfilm entspricht: DX, das kleiner Sensorformat, das die Brennweiten der Objektive durch den Cropfaktor auf 1.5 verlängert, schien Nikons einzige Strategie zu sein.
Dann kam endlich mit dem FX-Format in der D3 (und jetzt der D700) doch das Vollformat. Und jetzt, sagen Gerüchte, legt Nikon mit einem Quasi-Mittelformat-Sensor von 48mmx 48mm und über 40Megapixeln nach:
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