4 zufällige Bildkritiken zum Thema Modell:
Alle 11 Artikel zum Thema Modell auf fokussiert.com:
Beim Fotografieren muss nicht nur auf die Technik, sondern auch auf das Motiv geachtet werden. Dann werden schnell viele Details sichtbar, die vor dem Auslösen gerne übersehen werden, wie hier beim Portrait einer jungen Frau.
Kommentar des Fotografen:
Hallo, glaube, dass der Hintergrund das Modell ansprechend hervorhebt. Würde mich über Meinungen und Anregungen freuen.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Frank Rumpp:
Nach “Halbnackte Frauen in verfallenen Gebäuden” und “sich mit Kussmund selbst fotografieren” ist das Thema “Junge Frau sitzt auf Bahngleisen” gefühlt weit oben auf der Hitliste der Frauenmotive. Das habe ich hier auf fokussiert.com auch schon mehrmals besprochen und heute gibt es wieder ein ähnliches Motiv.
Auf den ersten Blick wirkt das Foto ganz okay. Eine langhaarige Frau sitzt mit durchgestrecktem Rücken auf einem stillgelegten Bahngleis. Beim zweiten Blick fallen mir jedoch ganz viele störende Details auf, welche die Frau unvorteilhaft wirken lassen:
» weiterlesen
Schwierige Beleuchtungssituationen verlangen der Kamera und dem Fotografen mehr ab, daher sollte man sich Zeit nehmen, wenn man sich Zeit nehmen kann.
Kommentar des Fotografen:
Ich habe dieses Foto im letzten Herbst im Rahmen eines Shootings aufgenommen. Im wesentlichen ging es mir darum eine Frau in einem sehr “sensiblen” Moment einzufangen, ohne dabei zu direkt und plump zu werden. Nikon D80, Nikkor 180 2.8 D @ 2.8
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dave Makoun:
Eine badende Frau steht bis zu den Knien im Wasser, sie wird von der Abendsonne von hinten beleuchtet. Wenn man genau hinsieht, stellt man fest, daß sie dem Fotografen zugewandt ist. Die Sonne hat das Wasser in Gold verwandelt, hinter dem Modell spiegeln sich Lichtflecke im Wasser. Die Frau ist schön platziert, von der Komposition her entsteht der Eindruck einer Wassernymphe, die gerade aus dem Wasser zu ihrem Prinzen steigt.
» weiterlesen
Ein guter Fotograf kann mit jeder Kamera gute Bilder machen, und oft bringen Improvisationen erst den gewünschten Erfolg. Luana Colaci ist es gelungen, auch mit einfachsten Mitteln eine sehr stimmungsvolle Aufnahme ihrer Freundin aufzunehmen.
Kommentar des Fotografen:
Mein Bild ist entstanden, während ich versuchte, gute und spezielle Bilder von meiner Freundin für den privaten Gebrauch zu schiessen. Ich habe experimentiert, und da ich als Fotoausrüstung nur meine Nikon d5000 mit einem Objektiv habe, beleuchtete ich das Bild mit einer Tischlampe.
Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Luana Colaci:
Möchten wir ein stimmungsvolles Porträt einer jungen Frau machen, so haben wir zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten:
» weiterlesen
Sanft sollte dieses Porträt eines jungen Mädchens sein – und das hat die Fotografin Petra Jaldon auch durch Kontrastarmut und geringe Tiefenschärfe erreicht. Nur der bei Porträts so wichtige Gesichtsausdruck sitzt noch nicht ganz.
Kommentar des Fotografen:
Eine meiner ersten Porträtaufnahmen, die mir am besten gefallen hat! Ich wollte dieses sanfte Mädchen (13J., Model)irgendwie in eine sanfte Umgebung einbetten! Mit dem weichen Abendlicht konnte ich meine Idee gut umsetzen.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Petra Jaldon:
Sanft sollte dieses Portrait eines jungen Mädchens sein, und das hat die Fotografin Petra Jaldon auch erreicht. Das Foto ist durch die Abendsonne sehr weich von hinten angeleuchtet, erzeugt so an den Armen einen leichten Lichtsaum, und das Getreidefeld scheint von innen zu leuchten.
» weiterlesen
Wenn ein Foto im Studio entstanden ist, erwartet man als Betrachter automatisch ein technisch perfekt fotografiertes Bild. Insbesondere, wenn die Komposition auf das Wesentliche reduziert ist.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild ist Teil des “Cake me” Projektes, an dem ich zur Zeit arbeite. Ziel des Projektes ist es Kuchen, Törtchen und andere Süßigkeiten, sowie extreme und ausgefallene Make-ups als Accessoires zu verwenden.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Kiara Katharina Schimmel:
Zunächst einmal Glückwunsch zu Deiner Idee mit den Cup Cakes. Das stach mir sofort ins Auge, es ist eine erfrischende Idee, und das blau-gelbe Farbschema gefällt mir gut.
Das extreme Makeup paßt gekonnt zu Deinem ausgefallenen Thema und zu dem extravaganten “Haarschmuck”. Weniger hätte dem Bild Abbruch getan, mehr wäre viel zu viel gewesen. Auch die Komposition ist insgesamt gut getroffen.
Mich stört eigentlich nur etwas:
» weiterlesen
Auch bei einem insgesamt gelungenen Porträt gibt es manchmal Kleinigkeiten, welche das Bild noch weiter verbessern können. In diesem Fall sind es Blickrichtung, Accessoires und Frisur.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild entstand bei mir im Studio. Ich hatte die Idee, ein Beautyshoting zu machen, und meine Freundin hat mir geholfen, diese Idee umzusetzen. Den Gesichtsausdruck fand ich sehr passend, weil er Sinnlichkeit und Zufriedenheit zeigt. Man sieht auch, dass sich das Modell sehr wohl fühlt in seiner Rolle. Das Styling ist von mir, und ich finde es wirklich spannend, mit kleinen Accessoirs die Schönheit einer Frau zu unterstreichen. Die geschwungenen Linien der Pailletten ergeben eine runde Linienführung.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Damian Byland:
Erster Eindruck: Ein gelungenes Portrait. Zweiter Eindruck: Sorgsam gewählte Accessoires unterstreichen die Bildwirkung.
Dritter Eindruck: Es gäbe noch einige Kleinigkeiten, die verbessert werden könnten.
» weiterlesen
Auch bei sehr übersichtlichen Fotos gibt es genug Kleinigkeiten, auf die ein Fotograf achten sollte und die entscheiden, ob ein Bild gelingt oder nicht.
Kommentar des Fotografen:
Das Foto ist bei meinem zweiten Shooting im Studio mit meinen Freundinnen entstanden…. leider ist das Licht irgendwie nicht perfekt… könnt ihr mir sagen, was ich noch hätte anders machen können?
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Gabi Ferenz:
Eine junge Frau hört Musik über Kopfhörer. Ein nicht ungewöhnliches Motiv, welches ich selbst über 100 Mal fotografisch umgesetzt habe. Die Fotografin Gabi Ferenz fragt in den Bemerkungen, ob es Tipps für die Verbesserung des Lichts gäbe. Dabei ist das Licht – nüchtern betrachtet – gelungen. Es wurde weiches Licht verwendet, die Tiefen und Lichter enthalten Zeichnung und es gibt keine störenden Schlagschatten.
So gesehen “funktioniert” das Licht.
» weiterlesen
Eine Mischung aus längerer Belichtungszeit und Blitzlicht ermöglicht das Einfrieren von Bewegungen und ist vor allem in Kombination mit einem durchdachten Konzept ein sehr wirkungsvolles Stilmittel.
Kommentar des Fotografen:
Ich hab im Studio versucht die Dynamik und die Emotion eines Fussballspiels einzufangen. Der Blitz wurde manuell augelöst.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Michael Calcada:
In meiner letzten Bildkritik wurde deutlich, wie wichtig ein Konzept vor dem Fotografieren ist, damit der Fotograf nicht auf Zufälle oder göttliche Eingebungen angewiesen ist.
Michael Calcada hat das bei seinem Foto augenscheinlich gemacht. Zu sehen ist ein Mann in Arbeitskleidung, der nach Feierabend mit einem Bier auf einem Sessel sitzt und begeistert Fußball im Fernsehen schaut:
» weiterlesen
Strassenkünstler Slinkachu erschafft winzige Welten in der unseren, die wir ohne seine Fotografien gar nicht wahrnehmen würden. Die Makrofotografie wird bei ihm zur Bühne seiner Kunst.
Seit 2006 setzt der 29jährige britische Strassenkünstler Slinkachu seine Protagonisten in der Grossstadt aus: Die winzigen Modelleisenbahnfigürchen werden zu Strassenmusikern neben einem verlorenen MP3-Kopfhörer, zu Fliegentötern, Reisenden in der Wüste des Trottoirs oder Skateboardern in der Half-Pipe einer Orangenschale. So klein sind die Szenen, die der Künstler schafft, dass man sie als Passant nicht nur übersehen, sondern wohl auch zertreten würde – weshalb er sie für die Nachwelt fotografisch festhält.
» weiterlesen
Wenn die Straße senkrecht aufwärts führt und der Grabstein einen Briefkasten hat, dann ist der Frankfurter Fotograf Frank Kunert am Werk gewesen. “Verkehrte Welt” heißt sein neuer Bildband.

Frank Kunert: Aufwärts!
Frank Kunert arbeitet an “Fotografien kleiner Welten”, wie er auf seinen Webseiten schreibt. Das meint er ganz wörtlich: Die “kleinen Welten” baut er in mühevoller Kleinarbeit im Studio zusammen, bevor er sie fotografiert.
» weiterlesen