Thema: Museum

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Museum:

Leserbilder in der Profi-Kritik: Per Ausschnitt näher ranInspiration im Museum: SchattenporträtDruckerpresse: MaschinenseeleLichtbild: Die Kutten der Mönche

 

Alle 13 Artikel zum Thema Museum auf fokussiert.com:

Fotomontage:
(Zu) perfekte Illusion

Gut gemachte Bildmanipulationen verbinden perfekte Technik mit fotografischem Handwerk. Dies gelingt am besten, wenn realistische “Fehler” ins Bildwerk integriert werden.

Kommentar des Fotografen:

Meine fotografische Leidenschaft sind Fotomontagen. Hier habe ich einen Raum in einem Kunstmuseum aufgenommen. Auf den Bildern waren Motive aus der Natur zu sehen. Da kam mir ide Idee, wie es den aussehen würde, wenn die Natur nun tatsächliche aus den Bildern “heraus käme”. Der 2. Gedanke war, dass vielleicht in Zukunft die Natur nur noch in Museen zu “besichtigen” sein könnte. Außerdem gefallen mir solche surrealistischen Szenen. Ich habe mit diesem Bild schon bei einigen Wettbewerben teilgenommen und dabei in einem FIAP-Wettbewerb in Zargozza (Spanien) eine Goldmedaille gewonnen. Mich würde natürlich auch Ihre Meinung dazu interessieren!

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Norbert Senser:

Wir blicken in dieser Farbfotografie frontal in einen kleinen Museumsraum mit Holztäferung bis Hüfthöhe und Fischgräte-Holzboden. An den drei rostroten Wänden hängen jeweils zentriert drei barocke Goldrahmen. Darin sind aber nicht Bilder zu sehen; aus den beiden Rahmen an den seitlichen Wänden wachsen uns hellgrüne Dschungelpflanzen entgegen, aus dem Bildrahmen an der Stirnseite des Raums strömt ein kleiner Wasserfall mitten in den Raum, das Wasser spritzt vom Holzboden auf.

Die Nachbearbeitung von Fotografien in Photoshop ist eine der ersten neuen Erfahrungen, welche viele Einsteiger in die Fotografie heute zunächst scheuen, dann begeistert aufnehmen und sehr rasch bei dem ankommen, was nicht mehr reine Nachbearbeitung, sondern bereits Bildmanipulation genannt werden muss.

» weiterlesen

Lichtbild:
Die Kutten der Mönche

Farbfilter, Komplementärkontrast und eine Prise Exotik sind die Zutaten, welche dieses Bild zu einem Hingucker machen.

Kommentar des Fotografen:

Olafur Eliassons Kunstwerk “Your Rainbow Panorama” wurde im Mai 2011 auf dem Dach des Kunstmuseums Aros eröffnet. Der Rundgang verteilt alle Farben des Regenbogens auf die 360 Grad des Panoramas. Bei meinem Besuch traf ich auf diese Mönche in ihren orangenen Gewändern und passte den Moment ab, als sie in Richtung der orangefarbenen Fenster gingen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Matthias Bühler:

“Hey, cooles Licht”, dachte ich mir beim ersten Blick auf das Foto. Als ich las, dass das Foto im Kunstwerk “Your Rainbow Panorama” entstanden ist, schaute ich mir im Internet einige Fotos davon an und merkte, dass diese permanente begehbare Installation in der Tat sehr fotogen ist und es wenig Aufwand erfordert, dort gelungene Fotos zu machen.

» weiterlesen

Mitzieher:
Bewegung als Motiv

Fotografie kann Vorgänge als Motiv haben, weil sie anders sieht als wir.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild ist im Rahmen eines Projektes für die Schule entstanden. Selbstgewähltes Thema war “Bewegung”. Die Technik die Kamera mitzubewegen während sich das Objekt bewegt hatte es mir angetan. Ich habe probiert das ganze in verschiedenen Situationen umzusetzen wie z.B. in diesem Bild eines Besuchers in einer Kathedrale.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Moritz Wörle:

Ein Mann in rotem Pullover mit hinter dem Rücken verschränkten Armen geht in diesem Bild von der Kamera weg in einen zeremonialen Raum. Es kann ein Rathaus, eine Uni oder ein Gerichtsgebäude, vielleicht auch ein Museum sein: Am Boden ist in der Bewegungsunschärfe ein Siegel zu erkennen. Die Kmaera wurde für die Aufnahme in einer Drehbewegung dem Mann entsprechend nach rechts mitgezogen.

Diese Aufnahme hat etwas, obwohl sie kein an sich spannendes gegenständliches Motiv zeigt. Deine selbstgestellte Aufgabe, Bewegung zu zeigen, hätten zwar die meisten von uns wohl anders und mit deutlich mehr “Schwung” gelöst, aber das Bild ist sehr spannend, weil es seinen Inhalt nicht auf den ersten Blick preisgibt:

» weiterlesen

Jochen Lempert:
Das Auge des Biologen

Mit dem Auge des Biologen fotografiert Jochen Lempert die Natur und die Tiere. Seine Beobachtungen zeigen das Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur.

Zwar geht Jochen Lempert bei seinen Beobachtungen mit den Verfahren der Naturwissenschaft vor. Die daraus entstehenden Panoptiken sind jedoch keineswegs streng wissenschaftlich zu sehen.

» weiterlesen

Inspiration im Museum:
Schattenporträt

Die Betonung von Linien und eine Reduktion der Farben ist ein klassisches fotografisches Mittel – hier gut für das Portrait eines Museumsbesuchers eingesetzt.

Kommentar der Fotografin:

Mit einer Kompaktkamera aufgenommen, Kontrast mit Microsoft Office Picture Manager etwas erhöht. Während eines Museumsbesuchs musste mein Begleiter kurz auf mich warten und setzte sich freundlicherweise dekorativ hin. Tja, aber etwas stört mich am Bild, ohne dass ich wüsste, was. Widersprechen sich zwei Aussagen (linke schwarz/weiss-Seite gegen rechte Spiegelung-Seite) oder stört die Blickführung von der Mitte weg nach hinten rechts? Oder …? Ich bin sehr gespannt auf Euren Komentar, für den ich mich sehr herzlich bedanke!

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Corinne ZS:

Ein Museum kann – selbst wenn keine Fotografien ausgestellt werden! – eine Quelle der Inspiration für Foografen sein. In diesem Fall nutzte die Corinne die in der Luft liegende Kreativität -und die spezielle Architektur eines Museums.

» weiterlesen

Hans Peter Jost/Christina Kleineidam:
Baumwolle weltweit

Sozial und ökologisch engagierte Fotografie zeigt uns Hans Peter Jost mit seinem globalen Projekt “Baumwolle weltweit”.

Die Bilder des Schweizer Fotografen Hans Peter Jost sind aktuell in Heidelberg zu sehen. Zusammen mit der Journalistin Christina Kleineidam entstand ein Buch über die Reisen, die globale Baumwollproduktion und ihre Auswirkungen.

» weiterlesen

Spiegelkabinett:
Museumsfotografie, anders

Die Ausstellungsobjekte sind keineswegs das einzige oder das beste Motiv in Museen. Die Architektur, die Raumeinteilung, die Beleuchtung und die Menschen bieten sich für spannende Fotografie an.

Kommentar des Fotografen:

Zeche Zollverein 2010, Ruhr Museum Eröffnung. Spontan aufgenommen. Kompaktkamera auf Vitrine positioniert. Interessant fand ich die Spiegelungen und die Einbettung der Ausstellungstücke in die gegebene Architektur. Die Tiefe des Raumes wird durch die Kameraposition verstärkt. Ich wollte die Stimmung im Museum festhalten und fand die Beleuchtung der Austellungsstücke im Museum sehr gelungen. Kann ich noch etwas verbessern (Nachbearbeitung).

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Guido Sokolis:

Ein ebenso futuristisch wie minimalistisch anmutender Raum mit dunklen Farbtönen und fragmentierter Betondecke, vielen indirekten Lichtquellen und einigen Menschen erstreckt sich aus der Perspektive des Betrachters ins Bild hinein.

Menschen schlendern um eine Vitrine im Bildzentrum und -vordergrund herum, in welcher Gesteinsbrocken liegen, nur halb sichtbar durch die Spiegelungen im Glas, welche die linienreiche Raumgestaltung und die Lichtquellen verdoppelt und über andere Ansichten im Bild legt.

Eine spannende Fotografie, die viele Leitplanken bietet, denen das Auge folgen kann, ohne sogleich alles preiszugeben, was es zu entdecken gilt.

» weiterlesen

Eva Bertram:
Meine Tochter Herveva

Kindheit als sichtbarer Prozess: Die Berliner Fotografin Eva Bertram hat von der Geburt an über elf Jahre das Aufwachsen ihrer Tochter Herveva festgehalten.

Kindheit als Prozess des Eigensinns ist das zentrale Thema der Arbeit “2 Ein Kind“ von Eva Bertram – zu sehen aktuell im Münchner Stadtmuseum.

» weiterlesen

3. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg:
Gibt es noch neue Bilder?

Das 3. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg stellt sich der Bilderflut und fragt: Gibt es noch neue Bilder?

“Images Recalled – Bilder auf Abruf”, so lautet das übergreifende Thema des Fotofestivals. An sieben Ausstellungsorten in den drei Städten werden bis 25. Oktober Bilder von rund 60 Fotografen gezeigt.

» weiterlesen

Geburtstag der BRD:
Sechzig Jahre, sechzig Werke

Die Kunst ist frei – so garantiert es das deutsche Grundgesetz in diesem Mai genau seit sechzig Jahren. Eine Ausstellung in Berlin erzählt von sechzig Jahren Kunst (und Fotografie) in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Ausstellung Sechzig Jahre. Sechzig Werke im Berliner Martin-Gropius-Bau präsentiert eben sechzig herausragende Arbeiten, die das Kunstgeschehen national und international geprägt haben. Die Bandbreite der Werke reicht von Malerei und Grafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie.

» weiterlesen