Thema: Nebel

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Nebel:

Landschaftsstimmung: Nebel als Offenblende-ErsatzNachtfotografie: Wabernde WattebäuschenwolkenNebellandschaft: Romantiker-AnsichtLandschaftsfoto: Spannende Ungereimtheiten

 

Alle 16 Artikel zum Thema Nebel auf fokussiert.com:

Sumpffotografie:
Schattenriss mit Tiefe

Landschaftsfotografie braucht nicht unbedingt einen Vordergrund, aber unbedingt Tiefe. In diesem Sinne sollten Regeln verstanden und angewandt werden.

Kommentar des Fotografen:

Kiefern im Morgennebel. Der Nebel des Morgens dämpft das Licht der frühen Sonne; wie Silhouetten erscheinen die Kiefern vor dem Hintergrund. Everglades Nationalpark, EOS 1V, Diafilm, Stativ, SVA

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Friedhelm Stille:

Eine Gruppe magerer, hoch aufragender Kiefern vor einer fahlen, durch dichten Nebel radikal gefilterten Sonne. Wäre deren Schein und ihre “Aura” nicht gelblich gefärbt, würde das Bild monochrom wirken.

Die Bäume füllen die Komposition in spannungsbauendem Rhythmus in allen drei Dimensionen:

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Fantasyfilm-Romantik:
Gelungener Tunnelblick

Nebel, Bäume, Wasser, Rennaissance: Ein gelungenes Stimmungsbild mit einem raffinierten Dreh – dem “Filmausschnitt”.


Kommentar des Fotografen:

“Another World”: Nebel, Linien, die das Auge leiten, Reflexion, Statuen, mystische Atmosphäre und ein paar andere Umstände waren einfach fantastisch an diesem Morgen. Ich liebe diese Fantasy-Film-Ähnlichen Fotos einfach!

Peter Sennhauser meint zum Bild von Martin Wolf:

Nebel ist etwas Faszinierendes, mit dem zu spielen sich lohnt. Wie oft habe ich im Sommer (in San Francisco ist der Sommer ein konstanter Herbst, der im Herbst in einen wunderschönen Sommer übergeht…) im Golden Gate Park nach Sonnenuntergang geflucht, weil ich die Kamera nicht dabei hatte und die Nebelschwaden mal wieder die eigene Vorstellungskraft auf eine Karussellfahrt mitnahmen.

Dir ist meiner Ansicht nach hier ein schönes, wenn auch etwas sehr melancholisches Bild gelungen. Vor allem aber zeigt es, was man mit einer dezenten, wohlüberlegten Bearbeitung aus einem Foto zusätzlich herausholen kann.

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Nebelmeer:
Auf das Schönste konzentrieren

Bei einer schönen Landschaft liegt das Geheimnis des Bildes in der Wahl des Ausschnitts. Meistens fassen wir ihn zu weit – aber das Bild steckt drin.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild enstand bei einem (Foto-)Ausflug auf einen Schwarzwald-Gipfel bei Inversions-Wetterlage. Der Nebel im Tal selbst war schon sehr imposant, aber als dann ein Pärchen Hand-in-Hand den Sonnenuntergang betrachtete, beschloss ich, sie noch mit in die Komposition einzubeziehen. Die Aussage ist für mich die Analogie zwischen Schönheit & Mächtigkeit der Natur und dem Leben (und Lieben) der Menschen. Um die “Schönheit” zu betonen, habe ich die Sättigung im Himmel etwas erhöht und zusätzlich einen Gradientenfilter angewendet.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Andreas Wonisch:

Es ist ein wunderschöner Moment, den Du hier eingefangen hast. Der Blick über das (Nebel)Tal und die gerade noch aus dem Nebel schauenden Rücken der Hügel ist wirklich imposant. Die Idee mit den Menschen im Vordergrund finde ich auch sehr gelungen.

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Rauhreif am Morgen:
Bilder aus der Tiefkühltruhe

Die sibirische Kälte momentan zusammen mit Nebel und Sonnenschein bietet die Möglichkeit beeindruckender Eis-Fotos auch ohne Infrarot-Filter.

Peter hat vorletzte Nacht bei lauschigen 20 Grad Celsius in der Bay von San Francisco den Vollmond fotografiert. Eigentlich auch mein Thema, Vollmond, zumal es der größte des Jahres 2009 war, doch bei ebenfalls 20 Grad Celsius, aber minus, war es mir für einen nächtlichen Spaziergang einfach zu kalt.

Dafür hatte der vorhergende Morgen nach einer enttäuschenden Nacht Erbauliches geboten:

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Architektur:
Banken im Nebel

Nebelbilder wirken am besten, wenn etwas aus der Suppe herausragt. Und wenn man in sie hineinzoomt.

Kommentar des Fotografen:

Nebel, nasskaltes Wetter, Baustellen und pures Stadtleben (Frankfurt) verleiten leicht zu solch düsteren, mysteriösen Aufnahmen. Die Schwarz/Weiß-Aufnahme zeigt mehrere Hochhäuser im Stadtkern von Frankfurt am Main.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Urs Mücke:

Die Bankenkrise ist noch nicht vorbei, die Weltwirtschaft taumelt, und in Frankfurt versinken mächtige Kreditinstitute im Nebel. Auch ohne Krise würde dieses Bild eine enorme Stimmung ausstrahlen. Denn wenn das Wetter nicht gefällig ist, werden Fotos zuerst außergewöhnlich und dann spannend.

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Volltreffer:
Nebel als Sonnenfilter

Der Nebel wabert über die Hochebene, die Sonne wird langsam ausgefiltert, der Vordergrund stimmt – ein Glücksfall. Und den zu fotografieren, dürfte einem ein paar Schritte aus dem Auto wert sein.

Gregor Schmidiger
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gregor Schmidiger). – Nikon D70s – 1/250s – f/10 – ISO 200 – 56mm (78mm)

Kommentar des Fotografen:

Das Bild habe ich Anfang dieses Jahres im Berner Oberland aus dem Auto heraus aufgenommen. Es ist für mich ein absoluter Glückstreffer. Der Nebel filterte die Sonne genau so, dass sie als saubere Scheibe erschien. Zur rechten Zeit am rechten Ort.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Gregor Schmidiger:

Diese romantische Situation hat der Fotograf nicht nur gut gesehen, sondern auch mutig umgesetzt, indem er direkt in die Sonne fotografiert hat.

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