Thema: New York

 

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Alle 26 Artikel zum Thema New York auf fokussiert.com:

Tim Walker:
Poesie aus dem Kleiderschrank

Gastautor und Fotograf George Eberle stellt uns in unserer Rubrik “Fotografen im Fokus” seinen Lieblingsfotografen vor. Er schreibt über sein Vorbild: “Wenn man sich die Bilder von Tim Walker ansieht, will man glauben, er sei im Wunderland gross geworden, habe schon als Baby die Phantasie mit dem grossen Löffel gefüttert bekommen und etwas zu viel vom Zaubertrank getrunken.”

© Tim Walker

© Tim Walker

Timothy “Tim” Walker wurde 1970 in Devon, England geboren. Während andere Kinder draussen Fangen spielen, begann der kleine Tim im Garten seiner Mutter Szenen zu schaffen und Bilder zu arrangieren. » weiterlesen

Christian Patterson:
Redheaded Peckerwood

Christian Pattersons rekonstruierte mit Fotografien und historischem Material einen Kriminalfall, der in den Fünfzigern Amerika erschüttert hatte: Redheaded Peckerwood.

Christian Patterson - House at Night aus der Serie Redheaded Peckerwood

Christian Patterson - House at Night aus der Serie Redheaded Peckerwood

Der Titel Redheaded Peckerwood lässt sich ungefähr mit “rotgesichtiger Prolet” übersetzen und es mag jeder selbst herausfinden, was es damit auf sich hat. Mit einem Begriff von subjektiver dokumentarischer Fotografie lässt sich das Projekt etwas einordnen.

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Lee Friedlander – Surrealistischer Meister Fotografischer „Fehler“

Anfangs wurde Fotografie als Medium dafür gepriesen, daß Fotos anders als Malerei Realität festhielten und daher einen bestimmten sozialen Nutzen hätten. Diese Prämisse wird von modernen Fotografen wie Lee Friedlander ad absurdum geführt, denn viele seiner Fotos sind von fragwürdiger sozialer Nützlichkeit, halten aber gleichzeitig die Realität vieler auf brutal offene, trotzdem aber subtil-kreative Weise fest. Seine Kamera sieht die Welt, wie wir sie sehen – bannt aber auch Aspekte auf Film, die wir gerne nicht sehen würden.

Lee Friedlander (nicht zu verwechseln mit dem Regisseur gleichen Namens) ist einer der bekanntesten kontemporären Fotografen der USA. Geboren 1934 begann sich Friedlander mit 14 Jahren für Fotografie zu interessieren. » weiterlesen

Hiroshi Sugimoto:
Das Meer senkrecht

Nur für die bessere Übersichtlichkeit stellen wir diesem Beitrag ein waagrechtes Bild vornedran: Ansonsten hat Hiroshi Sugimoto seine Meerbilder in die Senkrechte gestellt.

Hiroshi Sugimoto, Landschaft 004, 1989, Silbergelatineabzug, 119.5 x 211 cm © 2012 Hiroshi Sugimoto

Hiroshi Sugimoto, Landschaft 004, 1989, Silbergelatineabzug, 119.5 x 211 cm © 2012 Hiroshi Sugimoto

“Revolution” heißt diese Serie des Japaners und die großformatigen Werke stürzen in der Tat Sehweisen um. Die Bilder sind aktuell in München zu sehen.

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Einzig in Mannheim:
Die erste Fotografie der Welt

Es ist eine seltene Gelegenheit: Ausnahmsweise nur ging die erste Fotografie der Welt auf Reisen – Niépces “Blick aus dem Fenster in Le Gras” von 1826. Einzig in Mannheim ist sie nun zu sehen.

Blick aus dem Fenster in Le Gras, Joseph Nicéphore Niépce, 1826

Blick aus dem Fenster in Le Gras, Joseph Nicéphore Niépce, 1826

Am Ende der Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum wird sie nach Austin, Texas, zurück – zusammen mit anderen Meilensteinen der Fotogeschichte, die in Mannheim ebenfalls bis Anfang Januar 2013 zu sehen sind.

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Deutsche Börse Photography Prize 2012:
John Stezakers Fundstücke

John Stezaker heißt der Gewinner des „Deutsche Börse Photography Prize” des Jahres 2012. Seine Bilderwelt setzt sich aus Fundstücken zusammen.

John Stezaker: Muse (Film Portrait Collage) XVIII, 2012,

John Stezaker: Muse (Film Portrait Collage) XVIII, 2012,

Der Preis der Deutschen Börse wurde ihm Anfang September in London verliehen. Dort ist auch zunächst die Ausstellung zu sehen, die ab 14. September nach Frankfurt/Main kommt und ab 3. November im Berliner C/O nochmals gezeigt wird.

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Das Foto des Jahres 2011 in Zürich

Anfang Februar wurde in Amsterdam das World Press Photo des Jahres 2011 erkoren.

Sieger ist der spanische Fotograf Samuel Aranda mit dem Bild von Fatima al-Qaws, die ihren Sohn Zayed während der Proteste gegen den jemenitischen Präsidenten Saleh umsorgt. fokussiert hat bereits über das Bild berichtet. Die 3×2 Tickets, welche von KEYSTONE zur Verfügung gestellt wurden, gingen an Andi, Miau und Hans-Dieter. Wir hoffen, sie hatten Freude an der Ausstellung.

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Diane Arbus:
Geheimnis eines Geheimnisses

“Eine Fotografie ist wie ein Geheimnis eines Geheimnisses”, schrieb Diane Arbus einmal: “Je mehr es erzählt, umso weniger erfährt man.“

Diane Arbus: Identical Twins, Roselle, N.J. 1967 (Eineiige Zwillinge, Roselle, New Jersey 1967) © The Estate of Diane Arbus

Diane Arbus: Identical Twins, Roselle, N.J. 1967 (Eineiige Zwillinge, Roselle, New Jersey 1967) © The Estate of Diane Arbus

Wir können schauen, ob wir dieses Paradox für uns selbst auflösen können: in Winterthur, wo aktuell das Lebenswerk der berühmten amerikanischen Fotografin gezeigt wird.

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Dramatische Skyline:
Vor Ort – mit Kamera

Es ist schlimmer, keine Bilder zu machen als schlechte. Deshalb sollte man immer seine Kamera dabei haben.

newyorksky-Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dr. Timo Kaan).

newyorksky-Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dr. Timo Kaan).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Foto habe ich nach einem schrecklich verregneten Sommertag 2010 in New York gemacht. Den ganzen Tag hat man sich nur mit Regencape und wasserdichten Schuhen herausgetraut, keine Touristen unterwegs – und noch eine Karte für das Empire-State Building. Kaum jemand da oben – außer einem einsamen, nassen Wärter – und plötzlich riss der Himmel über dem Hudson auf! Nur für ganz wenige Sekunden sah es aus, als Schickte der Himmel einen Gruß nach unten. Zum Glück war das richtige Objektiv auf meiner Nikon…

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dr. Timo Kaan:

“Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.” Und wer seine Kamera nicht dabei hat, der bestraft sich selbst. Wie oft hätte ich mich anfangs selbst ohrfeigen können, weil ich sie das eine Mal dann doch zu Hause gelassen hatte? Da war das dramatische Wolkenspiel über einem Sumpf hier in der Nähe mit Farben, die mir heute noch vor Augen sind. Ich mußte daran vorbeifahren. Oder das seltsam deplatzierte Schild am Straßenrand. Als ich, dieses Mal mit Kamera bewaffnet, wieder hinkam, war es weg.

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Martin Schoeller:
Wahre Gesichter

Martin Schoeller geht so dicht auf die Menschen drauf, dass er hinter den “offiziellen” Masken vielleicht deren wahre Gesichter findet.

© Martin Schoeller, Paris Hilton

© Martin Schoeller, Paris Hilton

“Behind the Mask” – hinter der Maske, so heißt Martin Schoellers aktuelle Ausstellung in Berlin. Gezeigt werden Porträts von Stars und Prominenten, ungeschminkt und unretuschiert.

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