3 Bildkritiken zum Thema New York:
Alle 18 Artikel zum Thema New York auf fokussiert.com:
Es ist schlimmer, keine Bilder zu machen als schlechte. Deshalb sollte man immer seine Kamera dabei haben.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Foto habe ich nach einem schrecklich verregneten Sommertag 2010 in New York gemacht. Den ganzen Tag hat man sich nur mit Regencape und wasserdichten Schuhen herausgetraut, keine Touristen unterwegs – und noch eine Karte für das Empire-State Building. Kaum jemand da oben – außer einem einsamen, nassen Wärter – und plötzlich riss der Himmel über dem Hudson auf! Nur für ganz wenige Sekunden sah es aus, als Schickte der Himmel einen Gruß nach unten. Zum Glück war das richtige Objektiv auf meiner Nikon…
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dr. Timo Kaan:
“Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.” Und wer seine Kamera nicht dabei hat, der bestraft sich selbst. Wie oft hätte ich mich anfangs selbst ohrfeigen können, weil ich sie das eine Mal dann doch zu Hause gelassen hatte? Da war das dramatische Wolkenspiel über einem Sumpf hier in der Nähe mit Farben, die mir heute noch vor Augen sind. Ich mußte daran vorbeifahren. Oder das seltsam deplatzierte Schild am Straßenrand. Als ich, dieses Mal mit Kamera bewaffnet, wieder hinkam, war es weg.
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Martin Schoeller geht so dicht auf die Menschen drauf, dass er hinter den “offiziellen” Masken vielleicht deren wahre Gesichter findet.
“Behind the Mask” – hinter der Maske, so heißt Martin Schoellers aktuelle Ausstellung in Berlin. Gezeigt werden Porträts von Stars und Prominenten, ungeschminkt und unretuschiert.
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Um Mark Morrisroe ranken sich Geschichten, die mehr Mythos sind als Wahrheit. Ein charismatischer Mensch muss er gewesen sein, der früh Verstorbene.
Der amerikanische Fotokünstler Mark Morrisroe wurde nur dreißig Jahre alt. In den rund zehn Jahren, die ihm als Schaffenszeit blieben, lieferte er ein erstaunliches Werk an fotografischen Experimenten ab. » weiterlesen
Frauen sind schön, sagte Garry Winogrand – in seinen Fotografien jedenfalls. Wir sehen die legendäre Serie aktuell in Berlin.
Der Amerikaner Garry Winogrand wird vielfach als Begründer der Straßenfotografie bezeichnet, trotz Henri Cartier-Bresson und vieler anderer. Sehen wir ihn als einen Fotografen-Klassiker, von dem wir noch heute viel erfahren können. » weiterlesen
Magnum-Fotograf Jim Goldberg hat mit “Rich and Poor” – die Reichen und die Armen – ein Stück Fotogeschichte geschrieben. Das Besondere ist die Verbindung von Text und Bild.
Jim Goldbergs Serie “Rich and Poor” entstand zwischen 1977 und 1985 und spiegelt die Hoffnungen und Enttäuschungen jener Zeit.. Das Forum für Fotografie in Köln zeigt aktuell eine Auswahl davon und dazu neuere Arbeiten Goldbergs.
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Die amerikanische Fotografin Sylvia Plachy hat den Salomon-Preis 2009 gewonnen. Ihre Bilder stehen in der dokumentarischen Tradition eines Robert Frank.
Die Amerikanerin aus Budapest mischt sich auf ergreifende Art mit der liebenden Leichtigkeit eines Jacques Henri Lartigue und der expressiven Weltsicht von André Kertész , ihrem großen Vorbild und Förderer, begründete die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) die Preisvergabe.
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Lillian Bassman und Paul Himmel waren verbunden in 78 Jahren Ehe und der Leidenschaft zur Fotografie. In ihrem Werk waren sie “so nah am Gegensätzlichen wie möglich”, sagte Lillian Bassman.
“Ich bin den Aspekten der Sanftheit, der Zerbrechlichkeit und den persönlichen Problemen einer weiblichen Welt verbunden”, sagt Lillian Bassman.
“Pauls Arbeit ist potenter, direkter, er behandelt die Welt so wie sie ist.” Zwei Ausstellungen in Hamburg und in München zeigen derzeit das Lebenswerk des Paares.
Die beiden lernten sich bereits als Kinder am Strand von Coney Island nahe New York kennen. Später wurde aus Freundschaft Liebe, und das Paar beschloss zu heiraten.
Lilian Bassmann und Paul Himmel
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Saul Leiters frühe und wunderbare Farbfotografien sind jetzt erstmals in Deutschland zu sehen – in München.
Der heute 86-jährige Amerikaner Saul Leiter begann Ende der Vierzigerjahre mit der Farbfotografie, als das noch als “Low Art” galt und bestenfalls für die Werbung gut genug war. Ursprünglich war er Maler.
Bis heute haben Saul Leiters Arbeiten eine Sonderrolle in der Farbfotografie: Die Farbigkeit zeugt eher von malerischem Einsatz als von fotografischen Mitteln. Sicherlich spielt dafür sein künstlerische Herkunft aus der Malerei eine wesentliche Rolle. 1946 nach New York gezogen, stellte er als Maler mit Abstrakten Expressionisten wie Willem de Kooning aus.
Obwohl Leiter bereits 1948 begann in Farbe zu fotografieren, wurden 1953 zunächst nur seine schwarz-weiß Arbeiten im Museum of Modern Art MoMA ausgestellt. Erst 1957 folgten seine Farbarbeiten, wenngleich auch nur als Diashow unter dem Titel “Experimental Photography in Color”. Die “frühen” Farbfotografen wie William Eggleston, Stephen Shore oder Joel Sternfeld schafften ihren Durchbruch erst Ende der Siebziger-, Anfang der Achtzigerjahre. Siehe den Beitrag bei fokussiert.com: Neue Farbe für das Land.
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Walker Evans, der Begründer der “Straight Photography”, der “direkten Fotografie”, ist in Winterthur zu studieren.
Die Bilder der Klassiker sind uns immer irgendwie präsent im Hinterkopf wie flüchtige Bekannte, deren Name uns nur gerade nicht einfällt. Wenn wir uns entscheiden, sie wirklich kennen zu lernen, werden sie richtig spannend. » weiterlesen
Wochenende ist Freizeit, Sport und Unterhaltung für die einen – und Gedenk- und Polit-Zeit für andere.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.