Thema: Nikon

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Nikon:


 

Alle 28 Artikel zum Thema Nikon auf fokussiert.com:

Leserfoto – Hamburger Rathaus bei Nacht in HDR:
Effekt und Details

Man sollte, wenn man sich die Zeit nehmen kann, auf Kleinigkeiten achten.

(c) Borg Enders

(c) Borg Enders

Als ich meine Nikon D300s vor einigen Jahren gekauft hatte, wollte ich natürlich auch die neuen Kamerafeatures ausprobieren.
Hier mein erster Versuch an einem HDR.
Aufgenommen hatte ich 9 Bilder mit einem Belichtungsunterschied von jeweils +1/3 mit der Belichtungsreihenfunktion.
Diese Bilder wurden dann damals in Adobe Photoshop Elements zusammengefügt.
Leider ist dieses erste HDR auch eins der wenigen HDR Bilder, die mir gelungen sind.
Was denkt ihr? Braucht man 9 Bilder für ein gutes HDR oder anders was sind Tipps, um gute (nicht überzogene) HDRs hinzubekommen?

Vielen Dank schon mal!

HDR-Bilder („High Dynamic Range“) sind ein andauerndes Thema hier bei fokussiert. Wir haben Tutorien darüber veröffentlicht, Kritiken geschrieben, und mit unseren Lesern angeregt diskutiert. Unterm Strich ist HDR Geschmackssache, und seit sie in Mode kam, ist sie eine dieser Bearbeitungsmöglichkeiten, die jeder schon mal irgendwie ausprobiert hat, oder ausprobieren wollte. Wenn sie gut gemacht sind, haben sie einen gewissen „Wow“-Effekt. Wenn sie schlecht gemacht sind, bestechen sie auf negative Art durch überzogene Farben und Aureolen.

Zunächst einmal zu Deiner Frage, wieviele Fotos für ein gutes HDR eigentlich erforderlich sind: auch, wenn Deine Kamera eine Belichtungsreihe von neun Bildern in +/- 1/3 Schritten aufnehmen kann, benötigst Du so viele nicht. Fünf Aufnahmen im Abstand von +/-1 reichen vollkommen. Du kannst es selbst ausprobieren – das menschliche Auge kann diese Feinheiten fast nicht unterscheiden. Ich selbst habe festgestellt, daß es sogar manchmal komplett ausreicht, eine einzige RAW-Datei zu duplizieren und via Photomatix in ein Pseudo-HDR zu verwandeln. Der Effekt wird nicht ganz so stark, aber es fällt kaum auf. » weiterlesen

Leserfoto – “Into the Light”:
Zu viel “Schliff”

Gute Fotos benötigen nicht viel “Schliff”.

(c) Mario Franke

(c) Mario Franke

Hallo, ich heisse Mario, lebe in Belgien und habe seit 2 Jahren die Leidenschaft zur Fotografie gefunden. Dieses Foto habe ich an einem verregneten Nachmittag geschossen mit der Tochter eines Freundes. Das Wohnzimmer wurde als Studio genutzt und 2 Softboxen haben mich beim Licht unterstützt. Ich bekomme immer positives Feedback von Familie und Freunde aber im Feedback sehe ich keinen Fortschritt,denn schön, toll und super sagt mir nicht ob ich knipse oder ob langsam etwas Qualität im Bezug auf meinen Fotos gibt.
Ich finde das Spiel mit Licht sehr interessant und durch die Haare bekommt das Bild für mich noch etwas mehr Dramatik. Das Spiel mit den Haaren ist zufällig gewollt.
Sorry für mein deutsch!
es wäre schön wenn ich mal eine professionelle Meinung bekommen könnte damit ich Fehler die ich als richtig sehe, abstellen kann und kleinen Schritt zu besseren Fotos nach vorn gehe.
Ich sage schon mal vielen Dank, und wünsche euch noch viel Erfolg und viele schöne Stunden mit tollen Fotos!

Groetjes uit Belgie, Mario

Im Geiste vollkommener Offenheit: ich bin ein Fan von Schwarzweißfotografie, und was Nachbearbeitung angeht eher ein Purist. Was notwendig ist, wie auch was zuviel wird, entscheidest am Ende Du als Fotograf. Jedenfalls halte ich mich schon seit Jahren an die Weisheit, daß Effekte und dergleichen ein schlechtes Foto nicht gut, ein durchschnittliches nicht herausragend, und ein gutes nicht noch besser machen.
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Leserfoto:
Den Moment bewahren

An einem interessanten Bildbeispiel läßt sich aufzeigen, wie sich die Zentralkomposition nicht nur für sakrale Motive verwenden läßt. Dies und weiteres in der heutigen Bildbesprechung …

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Oben seht Ihr das Bild “Der Kuss”, welches unser Leser Marcus Leusch aus Mainz in der Kategorie ‘Street’ zur Besprechung eingereicht hat. Er schreibt über sein Bild ergänzend: “Ostende/Uferpromenade: Eine einfache, kaum spektakuläre Szene, die für mich aber durch die Zentralperspektive in den alten Strandkolonnaden, den Blick sehr reizvoll auf das Liebespaar lenkt, das sich zu meiner Freude genau in der optischen Achse eingefunden hatte. ‘Der Kuss’, so der Titel des Bildes, erschien mir in dieser zentralen Ansicht auch im übertragenen Sinne noch einmal überhöht. Vielleicht hätte man bei diesem Foto noch näher an die Personen herantreten müssen, um die Szene dann noch besser mit einem leichten Weitwinkel (35mm) einzufangen. Ich bin aber kein jagender Fotograf auf der Pirsch; mir erschien die Entfernung zum ‘Objekt’ gerade ausreichend, um die Privatsphäre der Personen nicht zu verletzen.”.

Zur Technik erfahren wir noch, daß eine Nikon D700 mit einem 135 mm-Objektiv verwendet wurde und Blende 8 bei einer Verschlußzeit von 1/250 Sekunde vermutlich freihändig zur Anwendung kam.

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Betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente. » weiterlesen

Fotografen im Fokus:
Michael Kenna

In der Reihe “Fotografen im Fokus” möchte ich Euch heute einen der bedeutendsten zeitgenössischen Landschaftsfotografen vorstellen.

Michael KennaMichael Kenna wurde 1953 in Widnes, einer Industriestadt im Nordwesten Englands als jüngstes von fünf Kindern einer irischstämmigen Arbeiterfamilie geboren. Dieser proletarische und katholische Hintergrund prägte seine Jugend sehr: “Ich wuchs mit dem Wissen auf, in einer rauhen Welt überleben zu müssen …”.

Er besuchte von 1964 bis 1972 zunächst das katholische Priesterseminar St. Joseph’s College in Upholland, um später zur Kunst zu wechseln. Hierbei galt seine Leidenschaft zunächst der Malerei, so daß er für ein Jahr die Banbury School of Art in Oxfordshire besuchte. Pragmatische Überlegungen ließen ihn dann zur Fotografie wechseln: “Ich entstammte einer recht armen Familie aus der Arbeiterklasse und mußte mein Auskommen finden. Mit Malen oder Zeichnen war dies damals – in den 70ern – in England nicht möglich; so ging ich für drei Jahre auf das London College of Printing und studierte dort kommerzielle Fotografie. Das gab mir die Fähigkeiten, in einem kommerziellen Umfeld zu überstehen …”. Er lernte Werbe-, Produkt- und Reportagefotografie und schloß 1976 mit Auszeichnung ab. » weiterlesen

Die besten Weihnachtswünsche von fokussiert.com

Das Team von fokussiert.com bedankt sich bei seinen Lesern für die anregenden Diskussionen und wünscht eine wundervolle Weihnachtsfeier und ein paar ruhige Tage.

Gerade in dieser Zeit werden wir immer wieder daran erinnert, wie wichtig die Besinnung auf die wahren Werte ist. Diese bedeuten vermutlich für jeden etwas anderes. In der Fotografie zählt für mich das echte, ursprüngliche Handwerk zu den wahren Werten. » weiterlesen

Leserfoto:
Haustierfotografie – Hund um High Noon

“Schlechte” Lichtverhältnisse sind nicht immer von Nachteil.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jörg Oertel).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jörg Oertel).

Kommentar des Fotografen:

In vollem Lauf fotografiert. Das Highlight einer Serie von 15 Aufnahmen.
Nikon D300s, Sigma 70-200/2,8, ohne OS, Helle Mittagssonne, 1/2500sec, Blende 4,5, Blendenautomatik, ISO 200, Brennweite 200mm,
Autofokus und Belichtungsmessung: spot, zentral.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Jörg Oertel:

Dein Foto hat bei mir ein dickes Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Der Hund – Australischer Schäferhund? – sieht so komisch aus, daß ich an Deinem Bild nicht vorbeikonnte, wenn auch Haustierfotografie nicht so mein Ding ist. » weiterlesen

Leserfoto:
Landschaftsfoto – Reisterrassen in Linien und Streifen

Symmetrie sollte durchgehalten werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Markus).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Markus).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild entstand im Mai 2011 auf Bali. Das satte Grün und die grafischen Linien der Reisterrassen sind beeindruckend.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Michael Markus:

Ich habe mir über Dein Foto lange Gedanken gemacht. Nicht so sehr deswegen, weil damit etwas falsch wäre. Ich denke, Du hast die Reisterrassen hier auf eine Weise eingefangen, die sie interessanter machen, als sie von der Entfernung mit Weitwinkel zu zeigen, wie man sie schon ‘zig mal gesehen hat.

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Landschaftsfoto in HDR:
Farbe und Stimmung

Wenn HDR gut gemacht ist, verstärkt der Effekt im Bild bereits angelegte Stärken. Das allein macht allerdings noch kein perfektes Foto.

<img src="http://cdn-data.blogwerk.com/v1412.1.10273/wp-content/uploads/2012/11/landschaftsfotostimmung-450×298.jpg" alt="Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Hutterer)." title="© Christian Hutterer Leider keine Exif-Daten vorhanden

Kommentar des Fotografen:

Sonnenaufgang in der nähe vom Flughafen in München… Die Aufnahme ist eine Belichtungsreihe aus 3 Bildern und dann in Photomatix zu einen Bild zusammen gefügt.

Kamera NIKON D5100
Brennweite 25mm
Blende f/8
ISO 100

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Christian Hutterer:

Dein Bild zeigt wieder einmal, daß HDR in einem Foto bereits angelegte Dinge effektvoll unterstreichen kann. Hier sind das die Details im Feld, die sehr gut zur Geltung kommen. » weiterlesen

Leserfoto:
Die Hälfte der fotografischen Regeln

Es gibt viele einfache Regeln in der Fotografie, mit der sich ein Bild leicht besser gestalten lässt. Bei diesem Männerportrait wurde jedoch nur ein Teil davon umgesetzt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Anna Mockenhaupt).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Anna Mockenhaupt).

Kommentar des Fotografen:

Mein Ziel war es, einfach nur den Moment einzufangen, die Person nicht in die Mitte des Bildes zu positionieren, damit man die Sonnenstrahlen links noch erahnen kann und die Stirn abzuschneiden um dem ganzen ein wenig mehr Charakter und Blickfang zu geben.
Geändert habe ich Kontrast, Helligkeit und Sättigung. Brennweite 66mm, Blende 5,3, Belichtungszeit 1/100sek, ISO-100

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Anna Mockenhaupt:

Es gehört zu einer der goldenen Regeln der Fotografie: Es ist selten gut, das Hauptmotiv in der Mitte des Bildes zu platzieren. Insofern hat die Fotografin hier schon richtig gehandelt, als sie genau das vermeiden wollte. Dabei hat sie jedoch zwei weitere Regeln übersehen, die viel dazu beigetragen hätten, dieses Portrait eines jungen Mannes mit Brille zu verbessern.

Da wäre zum einen die Regel, dass es oft sinnvoller ist, die Person in das Bild hineinschauen zu lassen als die Person so am Bildrand zu positionieren, dass die Augen aus dem Foto herausschauen. Genau das ist hier geschehen und der Betrachter bekommt unweigerlich das ungute Gefühl, dass hier etwas fehlt, dass ihm etwas vorenthalten wird. Die von der Fotografin erwähnten Sonnenstrahlen links sind ja nicht so wichtig für das Bild als dass sie unbedingt im Foto enthalten sein müssten und außerdem ist links von den Sonnenstrahlen immer noch genug leerer Raum, der hätte abgeschnitten werden können, um dafür dem Mann rechts mehr Blickfreiraum zu lassen.

Die andere Regel betrifft den Anschnitt des Kopfes oben. Es ist prinzipiell richtig, dass sich oberhalb der Augen bei den meisten Menschen kaum etwas Interessantes abspielt, sodaß die Haare oft problemlos abgeschnitten werden können, wenn dadurch das wichtigere Gesicht auf dem Bild größer zur Geltung kommen kann. Zur Regel gehört jedoch auch, dass die Stirn ebenfalls selten ein interessantes Merkmal im Gesicht ist, weshalb es üblicherweise besser ist, ca. ein, zwei Zentimeter über den Augen abzuschneiden, in diesem Fall also ungefähr da, wo die Stirnfalten des Mannes liegen.

Natürlich sind diese Regeln nur Vorschläge, keine in Stein gemeißelten Gesetze und es gibt viele Situationen, wo es vernünftig ist, davon abzuweichen. Dieses Männerportrait gehört jedoch nicht dazu.

In der Rubrik “Bildkritik” analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
Mehr über die Profi-Bildkritik erfahren / Eigene Bilder zur Kritik einreichen.

Leserfoto:
HDR auf Irrwegen

Bilder mit einem erhöhten Dynamikumfang können mehr Details ins Bild bringen als es eine Kamera mit einer Aufnahme könnte und die Fotos damit besser den Sehgewohnheiten des menschlichen Auges anpassen, welches einen deutlich größeren Dynamikumfang erfassen kann. Falls eingesetzt kann die HDR-Technik jedoch Bilder auch verschlimmbessern.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Markus Immerheiser).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Markus Immerheiser).

Kommentar des Fotografen:

Das letzte Bild aus einer 4teiligen Fototour vom 01.Mai!

Das Bild ist eine HDR-Aufnahme und besteht aus drei Belichtungen.
Kamera: NIKON D5100
Brennweite: 18mm
Blende f/16
ISO 100

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Markus Immerheiser:

HDR ist die Abkürzung für “High Dynamic Range” und bezeichnet eine Technik, mit der mehr Details als normalerweise auf einem Bild festgehalten werden können, indem zum Beispiel verschiedene Belichtungen des gleichen Motivs mittels Software zu einem einzigen Bild zusammengefügt werden.

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