Thema: Paris

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Paris:

Pont Alexandre Colorkey: Effekte-OverkillSchnappschuss HundeverwicklungenNachtaufnahme: Glanz und GlimmerNachtaufnahme mit Sternlichtern: Mehr Spannung durch Vordergrund

 

Alle 13 Artikel zum Thema Paris auf fokussiert.com:

Fischaugen-Turm:
Originelles Souvenir

Must-Have-Motive tauchen im Leben jedes Fotografen auf. Das eigene, sich von der Masse unterscheidende Bild davon zu machen, ist der richtige Ehrgeiz.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist in meinem ersten gemeinsamen Sommerurlaub mit meiner Freundin entstanden. Wir sind 3 Wochen durch Frankreich gefahren und hatten als großes Ziel die Stadt der Liebe – Paris. Und klar, der Eiffelturm steht auf der “Pflichtliste” für einen richtigen Touristen, nur leider sind immer “fotofanatische” Japaner im Bild, wenn man genügend Abstand hätte, dass der ganze Turm auf dem Bild ist ;) Und ohne hammer Eiffelturm Bild aus dem Urlaub kommen, diese Schmach wollte ich mir nicht geben. Dann dacht ich mir spann ich mein Walimex pro 8mm Fisheye auf meine Nikon D60 und und geh richtig nah ran. Und schon stand niemand mehr im Bild ;) Das Bild ist ein HDR aus drei Bildern mit 15, 25, und 30 Sek Belichtungszeit bei Iso 100. Die Blende weiss ich leider nicht mehr da durch das manuelle Objektiv keine Daten hinterlegt sind. Ich bin richtig froh dieses Bild als Erinnerung an die Stadt der Liebe zu haben ;)

Peter Sennhauser meint zum Bild von Timo Joos:

Der Eiffelturm ist in dieser abendlichen HDR-Farbaufnahme zu sehen – aber anders als gewohnt. Das Querformatbild zeigt den Turm mit weit gespreizten Beinen und trotzdem mächtig hoch in den abendlichen Himmel aufragend. Möglich machte es ein Fisheye-Objektiv.

Es ist bisweilen frustrierend:

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Nachtaufnahme mit Sternlichtern:
Mehr Spannung durch Vordergrund

Sterneffekte lassen sich auch ohne Filter oder Photoshop erzielen. Allein davon kann ein Bild aber nicht leben.

Kommentar des Fotografen:

Nachtaufnahme Paris, Champs Elysees, am 28.12.2007 21:56.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Erik Nielsen:

Nachtaufnahme an den Champs-Elysées in Paris. Eine Schwarz-Weiss-Nachtaufnahme; im Mittelgrund des Hochkant-Fotos prägt einer der nostalgischen Kandelaber die Aufnahme, im Hintergrund glänzen andere Lichtquellen und Reflexionen von Autos mit Sterneffekten. Die Granitplatten des Gehstiegs im Vordergrund sind nass und lassen einen kürzlichen Regenguss vermuten.

Eine äussrest stimmungsvolle Fotografie, die sowohl die Verlorenheit in einer Grossstadt als auch ihre Geborgenheit zeigen könnte – immerhin ist die Nachtszene relativ hell erleuchtet. Trotzdem wirken die Lichtersterne eher kühl, die Autos unpersönlich, und der nasse Boden lässt auf wenig gemütliche Wetterbedingungen schliessen.

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Sarah Moon:
Bilder mit Mode

Sarah Moon macht Modefotografien, aber es sind ihre ganz eigenen Bilder mit Mode – unverwechselbar.

Seit den Siebzigerjahren gehören die eleganten und einprägsamen Fotografien der in Paris lebenden Fotokünstlerin Sarah Moon zum festen Bestandteil der internationalen Modewelt. In Zürich ist aktuell ein Querschnitt durch ihre Arbeiten zu sehen.

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Menschlicher Punkt:
Architektur mit i-Tüpfelchen

Am leichtesten fällt es Menschen, sich mit anderen Menschen zu identifizieren. Diesen Umstand können Architekturfotografen ausnutzen, um ihre ansonsten meist “unbelebten” Bilder mit Emotionen aufzuladen.

Kommentar des Fotografen:

Die Aufnahme (La Défense – study) entstand im Mai 2009 in Paris, genauer gesagt in dem berühmten Finanzdistrikt La Défense. Es ist ein beliebter Treffpunkt für alle Liebhaber der Archtikturfotografie. Ich wanderte also durch La Défense um mein Fotomotiv für diesen Tag zu finden. Als ich durch diese Hochhausschluchten ging, sprang mir plötzlich dieses Motiv ins Auge. Ich überlegte, wie ich es am Besten festhalten konnte und so kam diese Aufnahme zustande. Alles an diesem Bild fasziniert mich. Die Spiegelung der Wolken in der Fassade, Die Wolken an sich und natürlich das i-Tüpfelchen – Die Fensterputzer. Was für ein Anblick muss sich denen wohl da oben ergeben haben.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ronny Ritschel:

Das ist eine Aufnahme, bei der einem leicht schwindelig werden kann. Schwarz-Weiß-Fotos leben von der sorgfältigen Verteilung der verschiedenen Grautöne im Bild, von ganz weiß bis ganz schwarz:

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Frank Horvat:
Vom wahren Schein

Frank Horvats Frauenbilder spielen auf berühmte Gemälde früherer Jahrhunderte an. “Vom wahren Schein” heißt die Serie, die schon in den Achtzigerjahren entstanden ist.

Frank Horvats zeitlose Frauenporträts werden aktuell in Hamburg ausgestellt. Ihre Referenz an die Kunstgeschichte ist jedoch nur ein Aspekt unter anderen.

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Pont Alexandre Colorkey:
Effekte-Overkill

Zu viele Tricks in einem Bild machen das Motiv zum Statisten und das Bild zum Knallkörper ohne Nachhall.

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen wurde dieses Foto an einem Februartag in Paris. Ich wollte schon lange mal die Pont Alexandre III in Paris fotografieren. Diese Brücke ist meiner Meinung nach sehr schwierig zu fotografieren. Es gibt zwar viele Aufnahmen, jedoch zu wenig Interessante. Ich wollte mit dieser Aufnahme Architektur und Streetfotografie vereinen. Aus diesem Grund habe ich diese Perspektive auf die Strasse genommen. Um der Aufnahme noch ein wenig Dynamik zu schenken, wählte ich eine diagonale Ansicht. Zusätzlich wollte ich durch ein Colorkey-Effekt das “Street” in der Aufnahme unterstreichen.

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Michel Comte:
Glamour und Elend

Michel Comte ist ein vielgefragter Fotograf der Mode und der Stars. Aber er arbeitete auch für das Rote Kreuz und setzt sich als Reporter mit dem Geschehen in Tibet auseinander. Glamour auf der einen, Elend auf der anderen Seite.

Ja, Michel Comte ist genau der Fotograf, der die heutige französische Präsidenten-Gattin Carla Bruni seinerzeit hüllenlos abgelichtet hat. Ein Abzug des Carla Bruni-Nacktbildes hat vor einem knappen Jahr bei Christies’ einen Auktionspreis von 91’000 Euro erzielt.

Aus den Presseunterlagen zu Comtes Retrospektive in Düsseldorf sind zwar Bilder “entfallen” (ein Schelm, wer Böses denkt), aber dort im Düsseldorfer NRW-Forum sind die Bruni-Bilder zu sehen (und eins davon hier weiter unten).

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Sophie Ristelhueber:
Zeugnisse von Krieg und Gewalt

Die französische Fotografin Sophie Ristelhueber zeichnet auf, was am Ende eines Krieges übrig bleibt: Trümmer, Ruinen, Wunden und Narben.

Sophie Ristelhueber ist für alle diejenigen eine Entdeckung, die sich für dokumentarische Fotografie und die Bilderzählung interessieren. Ristelhueber gibt beredte Zeugnisse von den sichtbaren Spuren, die die Gewalt bei den Menschen und in der Landschaft hinterlassen haben. Im Pariser Jeu de Paume ist ihre Arbeit aus 25 Jahren erstmals umfassend zu sehen.

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TV-Tipp Mohamed Bourouissa:
Bilder aus den Vorstädten

Dem algerischen Fotografen Mohamed Bourouissa widmet ARTE eine Sendung. Entweder am Sonntag, 11. Januar, früh um sieben zu sehen oder zu angenehmerer Zeit nach eigener Wahl online bei Arte+7.

Mohamed Bourouissa lebt und arbeitet in Paris. Seine Fotoserie “Périphériques” zeigt in nachgestellten Szenen das Leben in den französischen Vorstädten.

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Nachtaufnahme:
Glanz und Glimmer

Nächtliche Lichter in der Unschärfe verleihen so manchem Motiv einen speziellen Rahmen – und wenn es dann noch inhaltlich passt und durch den Lichterzauber glänzt, kann der Fotograf aus dem Vollen schöpfen.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild zeigt eines der typischen Fernrohre, wie man sie bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten findet. In diesem Fall wurde das Bild auf dem Eiffelturm in Paris aufgenommen. Ich wollte nicht nur einfach die Stadt bei Nacht ablichten, sondern habe versucht, einen etwas anderen Blick auf die Dinge einzufangen. Gut gefallen hatten mir in diesem Moment die Spiegelungen der vielen Lichter auf dem Fernrohr, so dass der doch normalerweise eher nüchterne Gegenstand einen ganz anderen Charakter erhält.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Sascha Fiedler:

Das ist einer von den Hinguckern, denen ich mich einfach nicht entziehen kann. Auf den ersten Blick nicht ganz klar, auf den zweiten unheimlich plastisch, auf den dritten eine Entdeckungsreise – und drei Blicke muss sich eine Fotografie erst mal verdienen.

Dabei ist das Bild inhaltlich, ehrlich gesagt, nicht grade ein Knaller. Das muss es aber auch nicht sein:

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