Thema: Porträt

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Porträt:

Studioporträt: Beeindruckende KooperationEventbild: Aufsehen durch UngewohntesHäusliche Einfachheit: Interessant durch KompositionLeserbilder in der Profi-Kritik: Schöne Tiefe, versperrter Blick

 

Alle 124 Artikel zum Thema Porträt auf fokussiert.com:

Kinderporträt in Schwarzweiß:
Ungestellt und natürlich

Sofie Dittmann, 16. März 2010 um 11.02 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Die besten Porträts legen etwas Persönliches offen, sie fördern das Innere des Porträtierten zu Tage. Dazu braucht man weder eine teure Beleuchtungsausrüstung, noch ein Studio. Ein einfaches Fenster genügt schon.


Kommentar des Fotografen:

Der Frühling lag schon in der Luft, und auf einmal ist es wieder kalt und ungemütlich. Dies waren wohl die Gedanken meiner Tochter, als sie an diesem Samstag aus dem Fenster geschaut hat. Ich habe mit einer kontrastreichen s/w-Umwandlung versucht diese Emotionen noch besser zum Betrachter zu transportieren. Mich berührt das Bild und daher wäre ich sehr gespannt, was ein Profi dazu zu sagen hat und was man noch hätte besser machen können.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Stephan Bremicker:

In dem von mir viel zitierten Buch “On Being a Photographer”, das sich einem ausführlichen Dialog von Bill Jay und David Hurn widmet, spricht Bill Jay u.a. davon, daß für ihn die wirklich guten Porträts nicht unbedingt die technisch perfekten sind, sondern die, die etwas über den Porträtierten verraten.

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Kino-Portrait:
Experimente wagen

Jan Zappner, 11. März 2010 um 11.02 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Für Porträtfotografie sind originelle Ideen wichtig. Technik und das Verständnis dafür helfen bei der Umsetzung.

Kommentar des Fotografen:

Das Foto entstand spontan gegen Abend. Es war schon ziemlich dunkel und die einzigste Lichtquelle hier sind orangfarbene Scheinwerfer die das Hafenbecken beleuchten.. Die besonderheit hier: Hinter der Person steht ein seperater Blitz, der mit Skyports ausgelöst wurde.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Andreas Ochsenreither:

Ein Bild wie aus einem Kinofilm. Das liegt nicht nur an der Letterbox, wie das eingepasste Format mit den schwarzen Balken genannt wird, sondern vor allem an der gewählten Szenerie.

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Todd Hido:
Trauriges Amerika

Uli Eberhardt, 6. März 2010 um 13.59 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wenn es Nacht wird in Amerika, drückt Todd Hido auf den Auslöser. Er zeigt traurige Vororte, menschenleere Straßen und einsame Porträts.

Nachts fährt Todd Hido im Auto durch die Straßen und lässt sich inspirieren. “Househunting” nennt er die Jagd nach diesen nächtlichen Szenen. Die Serie ist aktuell zusammen mit seinen Frauenporträts – “Nudes” – in Köln zu sehen.

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Carsten Sander:
Fantasy-Porträts

Uli Eberhardt, 20. Februar 2010 um 13.38 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Carsten Sanders Porträts bekannter Gesichter aus Film, Mode, Sport, Gesellschaft entführen uns ins Reich der Fantasy.

In seinen fotografische Inszenierungen weist Carsten Sander seinen Modellen fantastische Rollen zu – seien es solche aus der Kunst- und Filmgeschichte oder der Märchen- und Sagenwelt.

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High-Key-Engel:
Ein paar Schritte mehr wagen

Sofie Dittmann, 29. Januar 2010 um 10.52 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Bei der Nachbearbeitung von Fotos sollte man nicht auf halbem Wege aufhören, wenn man sich seiner Sache nicht ganz sicher ist. Wirklich „fertig“ sind manche Fotos nie – sie aber halbfertig zu lassen, enthält dem Betrachter UND dem Fotografen ein gutes Foto vor.

Kommentar der Fotografin:

Diese Foto entstand im Fotostudio im Rahmen eines “Engelshootings”. Die High Key Umsetzung erfolgte nicht durch Ausleuchtung, sondern erst durch Umwandlung in Photoshop. Nun wüsste ich gerne, erstens, was Ihr von dem Bild als solchem haltet (z.B. sind die Federn oder das dunkle Dreieck unter dem Kinn störend?) und, zweitens, ob die High Key Bearbeitung gelungen ist.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Kathrin Stahl:

Dieses „Engelfoto“ war eines von denen, an dem ich nicht vorbeiziehen konnte, ist es doch abseits des Weges sozusagen, etwas „anderes“. Es erinnerte mich an digitale Infrarotaufnahmen, die ich selbst gerne mache. Der Effekt hat etwas Außerirdisches, und auch dieses High Key Porträt eines kleinen Mädchens besitzt den Charme von etwas jenseits dieses Daseins.

Man könnte hier wohl den ISO-Wert diskutieren, der sicherlich nicht so hoch hätte sein müssen:

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Kinderporträt in Schwarz-Weiß:
Der richtige Augenblick

Sofie Dittmann, 26. Januar 2010 um 11.29 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen ist es wichtig, nicht gleich zum Blitz zu greifen. Ein lichtstarkes Objektiv oder auch nur das Hochschrauben des ISO-Werts bringen bessere Porträts.

Kommentar des Fotografen:

Wissbegierig Das Foto entstand im Sommer bei einem Ausflug ins Mathematikum Gießen. Ich hatte das erste Mal mein neues Objektiv dabei (50 mm, 1,8 von Nikon). Die Lichtverhältnisse dort waren sehr schwierig und ich hatte enorme Probleme mit dem Weißabgleich, sowie mit der Belichtung. Dieses Foto meiner 5jährigen Tochter spiegelt den ganzen Tag wieder. Sie war so neugierig, wissbegierig, alles wurde genau unter die Lupe genommen und ausprobiert.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Andrea Gerber:

Die besten Porträts, ich kann es nur immer wieder erwähnen, sind meistens die, in denen die Porträtierte im Augenblick versunken war oder entspannt genug, daß das Porträt ungestellt wirkt.

Das ist bei Andreas Foto ihrer Tochter voll gelungen. » weiterlesen

Katja Stuke:
Supernatural

Uli Eberhardt, 25. Januar 2010 um 12.54 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

“Supernatural” – übernatürlich wirken sie, Katja Stukes Porträts von Sportlerinnen und Sportlern. Ihre Gesichter zeigen totale Konzentration und Abwesenheit.

Der Moment der Konzentration vor der sportlichen Höchstleistung; die Fähigkeit, die ganze Umgebung, ein tausendköpfiges Publikum zu vergessen, ist entscheidend für den Erfolg. Jedenfalls bei den prestigeträchtigen Olympischen Spielen, die es im Februar in Vancouver wieder gibt.

Der Begriff Konzentration wird so beschrieben: Es ist die willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit, das Erreichen eines kurzfristig erreichbaren Ziels. Fokussierung bedeutet, dass für eine gewisse Zeit auf das momentan Ausgeübte oder Empfundene geachtet wird. Konzentration erfordert geistige Anstrengung und lässt mit der Zeit nach.

Katja Stukes Sportler-Konzentration
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Sitzporträt:
Reduktion in der Komposition

Robert Kneschke, 18. Januar 2010 um 11.13 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Manchmal ist weniger mehr: Auch wenn der Beschnitt von Porträts viel Fingerspitzengefühl verlangt.

Kommentar des Fotografen:

aufgenommen mit meiner canon 40d, Objektiv 55-250mm

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Sandra Avery:

Ein schönes Portrait. Nicht atemberaubend und umwerfend, aber auch nicht schlecht: Gutes Handwerk eben. Die porträtierte Frau schaut zufrieden in die Kamera, ihre Pose wirkt bequem und lässt das Gesicht, die Augen und Haare gut zur Geltung kommen.

Trotzdem gibt es einige kleine Makel, die das Bild zumindest von der Perfektion trennen:

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Donata Wenders:
Kleine Ewigkeiten

Uli Eberhardt, 7. Januar 2010 um 12.13 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Menschen stehen im Mittelpunkt des Interesses von Donata Wenders. Aus flüchtigen Impressionen entstehen “kleine Ewigkeiten”.

“Fotografisch begeistere ich mich für Menschen, deren inneres Strahlen, Hoffen oder Suchen ich in einer Geste oder Haltung sehen kann”, sagt Donata Wenders, Ehefrau des Filmregisseurs Wim Wenders. Aktuell sind ihre Werke in Ulm zu sehen.

Donata Wenders würdige den Menschen, indem sie ihn auf ihren fotografischen Streifzügen beobachtet, so heißt es in der Presseinfo: Sie begibt sich auf eine Spurensuche, bei der Porträts, Stadt- und Landschaftsaufnahmen fern jeder Inszenierung entstehen. Dabei übersetze sie selbst flüchtige Impressionen in einen poetischen Raum kleiner Ewigkeiten. » weiterlesen

Kleinkindporträt mit Ballon:
Zwei Aufnahmen sind besser als eine

Sofie Dittmann, 31. Dezember 2009 um 11.02 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Nachbearbeitung kann aus einem guten Schnappschuß ein noch besseres Porträt machen. Man muß auch nicht unbedingt in Photoshop investieren. Allerdings kann man nicht alles damit verbessern.

Kommentar der Fotografin:

Ein authentisches Bild, was nicht ganz einfach war, da sie das gemacht hat, was sie wollte (meistens weggucken oder umdrehen und wieder nach hause laufen ;D). Letztendlich genau das was ich wollte – trotzdem fallen mir Makel auf. Nun möchte ich eure Meinung hören – und Tipps wie/was ich besser machen könnte.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Cäcilia Todte:

Cäcilias Porträt eines kleinen Mädchens (Tochter?) ist eines der besten Kinderporträts, die ich seit langem gesehen habe. Es hat alles, was ein gutes Porträt haben sollte:

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