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7 Tipps zur Portfolio-Erstellung:
Fotografisches Werk richtig präsentieren

Für den professionell wirkenden Auftritt eines Fotografen ist nichts wirksamer als ein gedrucktes Portfolio. Hier sind die wichtigsten Grundsätze eines erfolgreichen Profis, die beim Erstellen der Präsentation zu beachten sind.

Ein Portfolio sollte in einem Format präsentieren. © theimageflow

Ein Portfolio sollte in einem Format präsentieren. © theimageflow

Periodische Portfolio-Besprechungen sind ein wesentlicher Teil im Erfolgsplan eines jeden Fotografen. Nicht zuletzt handelt es sich dabei um hervorragende Gelegenheiten, Deine Arbeit buchstäblich unter die Nase der richtigen Leute zu bringen. Aber bevor Du Deine Arbeit zu einer Besprechung des fotografischen Portfolios bei einem Profi einreichst, solltest Du es in die bestmögliche Form bringen.

Um erfolgreich zu sein, muss ein Künstler eine Vision haben, die technischen Anforderungen seines Mediums meistern und ein grundsätzliches Verständnis des Kunstgeschäfts haben.

Wenn Du Dein fotografisches Portfolio präsentierst, wird nicht nur Deine Arbeit beurteilt, sondern der Künstler oder die Künstlerin selber. Der Reviewer fasst zwei Punkte ins Auge: Hinterlässt die Fotografin oder der Künstler einen seriösen Eindruck? Hat er oder sie die mentale Kraft, die es in der Kunstwelt braucht? Weiterlesen

Leserfoto:
Schwarzweißporträt – Auf Einzelheiten achten

Wenn man sich die Zeit nehmen kann, sollte man auf alle Einzelheiten achten. Das kann der Unterschied zwischen einem guten Foto mit ein paar Problemen und einem exzellenten sein.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André Heßler)

Kommentar des Fotografen:

Sänger einer befreundeten Rockband. Sie spielten an diesem abend unplugged in einem kleinen lokal in Oberfranken. 85mm, F1.4, 1/80s

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von André Heßler:

Du hast hier ein experimentelles Porträt eingereicht, das mir aus mehreren Gründen ins Auge stach. Erstens, weil es eben experimentell ist – das Format ist quadratisch, das Modell in der genauen Bildmitte etc. Weiterlesen

Leserfoto:
Straßenschnappschuß – Geschichten erzählen

Die Geschichte, die ein Foto erzählt, ist für jeden anders.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Markus Rimml).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto entstand 2011 in Lissabon und war mein erstes Streetfoto, das eine Geschichte erzählt.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Markus Rimml:

Wenn ich ein Foto lange betrachten muß, um mir darüber klar zu werden, was ich eigentlich darüber schreiben will, hat das meistens den Grund, daß mir die Inspiration hinsichtlich genau dieses Bildes fehlt – es spricht mich auf einer tieferen Ebene nicht an.

Wir bekommen hier bei fokussiert nicht oft Bilder unter „Street“ eingereicht, die ich tatsächlich auch in diese Kategorie einordnen würde, denn oft sind es nur im Vorbeigehen gemachte Schnappschüsse, bei denen die Kategorie für den Einreichenden wohl irgendwie am besten gepaßt hat. Dieses Foto hier ist für mich Street, allerdings weiß ich nicht, was für eine Geschichte es mir erzählen soll.

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fokussiert.com bei Spiegel Online

Es freut uns ganz besonders, dass unser Fotoblog eine neue Etappe erreicht hat: Unsere Bildkritiken sind ab sofort auch bei Spiegel Online zu finden.

Regelmässig beurteilen in unserer Rubrik „Bildkritik“ Profifotografen Bilder, welche von unseren Lesern eingesandt werden. Die Kritiker gehen in den Artikeln allerdings über eine übliche Bildbeurteilung hinaus, sie durchleuchten das Foto, unterstreichen, was gelungen ist und geben Tipps für jene Punkte, welche vielleicht noch verbessert werden können. Genau so, wie unser Fachlehrer mit uns während der Ausbildung Bilder besprochen hat.

Die Bildkritiken finden bei unserem Publikum grossen Anklang, sie seinen „abseits der sonstigen Lobhudelei der Fotoforen“, wird ihnen oft zugutegehalten. Und nicht nur die Kritiken können Ideen für neue Sichtweisen geben, auch die Kommentare und Inputs anderer Leser bieten Stoff zum Nachdenken und Nachmachen. Wir freuen uns, dass unsere Kritiken bei der Redaktion von Spiegel Online noch mehr Fans gefunden haben. Und zwar sind sie da so begeistert davon, dass ab sofort einmal monatlich drei Bilder von unserem Magazin in der „Digital Life“ Kategorie von S.P.O.N. publiziert werden.

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Bildkritik:
Künstlerische Freiheit

In der Kunst ist alles erlaubt. Es gilt nur jemanden zu finden, dem es gefällt, wenn man damit an die Öffentlichkeit treten will.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Egbert M. Reinhold).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto ist natürlich auch scharf gemacht worden, ich habe aber dieses Bild bevorzugt, weil hier die Farben viel besser für den Betrachter rüberkommen. Die Blume ist in Wirklichkeit etwa drei Zentimeter groß.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Egbert M. Reinhold:

Als Fotograf, der im Auftrag handelt, bin ich natürlich immer bestrebt, scharfe Bilder abzuliefern, die meine Kunden zufrieden stellen, die wenigsten nämlich können schon allein mit selektiver Schärfe etwas anfangen. Doch wenn es in die künstlerisch und abstrakte Richtung geht, darf es auch einmal komplett unscharf sein. Dein Bild wirkt auf jeden Fall als Hingucker, schon als kleines und auch in groß.

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Bildrecht im Internet

Im Rahmen der ONE hat Blogwerk einen Vortrag der Kanzlei Meili Pfortmüller und Keystone zum Thema Bildrecht organisiert.

Angelika Schlosser, Selina Staub und Sarah Zurmühle haben in ihrem Vortrag das Thema Bildrecht und speziell die Verwendung von Bildern im Internet und auf sozialen Plattformen fürs Publikum zugänglich gemacht. Wir alle wissen, dass wir Bilder nicht einfach so verwenden dürfen. Aber ist das wirklich allen immer so präsent? Folgende Erkenntnisse aus den Beispielen von Meili Pfortmüller sollte man sich gelegentlich wieder in Erinnerung rufen.

Was bedeutet Urheberrecht?

Ein Werk ist urheberrechtlich geschützt, wenn es unabhängig von seinem Wert oder Zweck, eine geistige Schöpfung der Literatur und Kunst ist, die individuellen Charakter hat. Der Urheber ist der Ersteller des Werkes, er darf über Art und Dauer einer Veröffentlichung verfügen. Weiterlesen

Canon EOS 7D:
Neue Semiprofi-und Filmer-SLR

Canons EOS 7D soll die Brücke zwischen Profi- (5D) und Amateur-Spiegelreflex (50D) werden. Sie ist schnell und bringt Video mit einstellbarer Bildfrequenz.

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Canon)

Canon reichert die Produktpalette ihrer Spiegelreflex um eine weitere Kamera an – die EOS 7D, die zwischen der 50D und der 5D Mark II liegen soll. Die Verbesserungen gegenüber dem 15-Megapixelmodell 50D liegen in leicht erhöhter Auflösung, Autofokus mit mehr Kreuzfeld-Sensoren, 100%-Sucher, schnellerer Bildfolge, verbesserter Belichtungsmessung, integrierter Blitzfernsteuerung und einem Voll-HD-Videomodus, der eine manuelle Auswahl der Bildfrequenz erlaubt.

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Horst Kløver:
Fotograf, Kurator, Kritiker

Der Fotograf Horst Kløver verstärkt ab sofort unser Autorenteam – zunächst mit Profikritiken, demnächst mit Postings.

Horst Kloever

Horst Kloever

Horst ist ziemlich „rumgekommen“ in den fotografischen Berufen, seit er 1991 beschlossen hat, Fotograf zu werden. Wir freuen uns über eine sachkundige Verstärkung fürs Team, wobei hier auf fokussiert.com jeder Autor seinen eigenen Stil pflegen kann, soll und wird.

Horst über Horst: „Ich denke nicht, dass Fotografie zwangsläufig Kunst ist und möchte auch mit Arbeiten konfrontiert werden, die einen kommerziellen, propagandistischen oder dekorativen Zweck haben. Jeder aussergewöhnliche und auch gerne experimentelle Blick auf die äussere Wirklichkeit oder eine Welt, die nur dem Fotografen zugänglich ist, der sie erschaffen hat, soll in meinen Beiträgen auf fokussiert.com zur Sprache kommen.“

Die ganze Geschichte und einige seiner eigenen Arbeiten gibts im Autorenporträt von Horst Kløver.

Fotografieren an den olympischen Spielen:
Hürden der Sportfotografen

Das Foto-Team von Newsweek bloggt über die Erfahrungen an den olympischen Spielen – mit unzähligen „anderen“ Bildern und vielen Einblicken in den Job der Sportfotografen.

Zu sehen, wie die Fotografen hunderte von ferngesteuerten Kameras einrichten, ist geradezu komisch: Newsweek-Fotograf Vincent Laforet publiziert Einsichten in den Job der Olympia-Fotografen in Wort und vielen Bildern.

„Zu sehen, wie die Fotografen hunderte von ferngesteuerten Kameras in Serie einrichten, ist geradezu komisch. Die Fotografen stellen den Fokus jeder Kamera ein, nehmen letzte Detaileinstellungen an der Komposition zur vollständigen Perfektion vor – und irgendwann wird ein anderer Fotograf unweigerlich über eine der Installationsschienen stolpern, und zwei Dutzend Kameras müssen wieder neu eingestellt werden. Es ist vollkommen verrückt, glaubt mir… „

Newsweek-Fotograf Vincent Laforet und seine Kollegen Mike Powell und Donald Miralle schreiben eines der interessantesten Olympia-Fotoblogs, die derzeit zu verfolgen sind:

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Pete Dine – Der Photograph:
Höhen und Tiefen
des Berufs

Fotograf – der Traumberuf? Ein Pressefotograf liefert teils sehr persönliche Einblicke in beruflichen und privaten Alltag…

Pete Dine: Der Photograph
Pete Dine – Der Photograph

Nach dem Anhören von John Katzenbach – Der Fotograf fiel mir ein, daß ich vor einigen Jahren schon ein Buch mit dem gleichen Titel gelesen hatte, das mich wesentlich mehr beeindruckt hatte. Doch eine Hardware-Suche in den Bücherregalen wurde nach 4 Metern abgebrochen und eine Software-Suche bei Amazon schlug fehl. Erst ein Nachschlagen in den Bestellungen von 2002 führte zum Erfolg. Der Grund:

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