4 zufällige Bildkritiken zum Thema RAW:
Alle 16 Artikel zum Thema RAW auf fokussiert.com:
David Kaplan bricht eine Lanze für die Anwendung von HDR, wo immer es einen Gewinn für das Bild bringt. Und das kann sogar bei einer einzelnen Aufnahme in RAW der Fall sein.
Von David Kaplan
Mittlerweile ist HDR (High Dynamic Range) oder DRI (Dynamic Range Increase) wohl den meisten Fotografen ein Begriff. Die Technik dient in allererster Linie dazu, Szenen mit sehr hohem Kontrastumfang ansehnlich in ein Bild zu bekommen. Und das geht auch mit einem einzelnen RAW-Bild, wie wir hier sehen und gleich im Detail erörtern werden:
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Rauschunterdrückung bei Langzeitaufnahmen direkt in der Kamera: Ein realer Test mit Nikons D300 zeigt klare Resultate.
Lohnt es sich, die Kamera nach einer Langzeitbelichtung das Rauschen reduzieren zu lassen? Hinter der Funktion steckt nämlich ein “Referenzbild”, bei dem die Kamera mit genau gleich langer “Schwarz-Belichtung” fehlerhafte und erhitzte Pixel eruiert und dann aus dem ursprünglichen Bild herausrechnet. Und ob das was bringt, darüber gehen die
Meinungen auseinander – und die
Testberichte auch. Ich hab’s deshalb am Samstag zum Vergleich mit und ohne probiert. Die Resultate sind eindeutig:
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Im Winter und in Schneelandschaften, die das spärliche Licht reflektieren, lassen sich spektakuläre Nachtaufnahmen machen. Die vornübergeneigte Kaiserburg wird zur Zauberschule aus einem Harry-Potter-Film.
Kommentar des Fotografen:
Als ich auf dem Heimweg von der Weihnachtsfeier war, bin ich an der verschneiten Burg vorbeigekommen. Die Lichtstimmung war gerade so mystisch, dass ich meine Nikon und das Stativ geholt habe, und ein paar Aufnahmen von der Nürnberger Burg gemacht habe. Das war auch das erste Mal, dass ich RAW Bilder gemacht habe um Sie in Lightroom etwas nachzuarbeiten. Soweit ich mich noch erinnere habe ich Farb-, Tonwert- und Kontrastkorrekturen gemacht und einen Verlaufsfilter angewendet. Ich finde das Bild ganz gelungen, bis auf den Bus, der da noch steht. Den konnte ich leider nicht wegfahren.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Christian Günther:
Den Bus kannst Du nicht wegfahren – aber wegzaubern kannst Du ihn. Und bei einem Bild, das die Kulisse für einen Harry-Potter-Film abgeben könnte, wird man Dir das ja auch verzeihen:
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Die Sonne oder ihre Strahlen abzulichten ist ein schwieriges Unterfangen und meist nur in Verbindung mit Wolken, Dunst oder Nebel möglich und attraktiv.
Kommentar der Fotografin:
Ich liebe die Sonne in jeder Hinsicht. Aber Sonnenstrahlen, die sichtbar am Himmel auftauchen, berühren mich auf ganz besondere Art und Weise und dies wollte ich weitergeben mit diesem Foto. Ich bin ein Anfänger und freue mich über jede Kritik, nur so komme ich weiter. Aufgenommen am 23.3.09 abends in Niederrohrdorf/AG
Peter Sennhauser meint zum Bild von Petra Jaldon:
Eine der frustrierenden Seiten der Fotografie besteht darin, dass wir häufig etwas anders sehen, als es nach dem Druck auf den Auslöser am Monitor der Kamera oder auf Prints erscheint. Das liegt nicht nur daran, dass unser Auge den technischen Wunderwerken der digitalen Kameras in Anpassungsfähigkeit und “Einstellungstempo” haushoch überlegen ist, sondern auch an der Unterstützung durch einen “Prozessor” mit Emotions-Faktor: Unserm Hirn.
Deswegen ist die Beherrschung der Technik eine absolute Voraussetzung, um Fotografie als Kunst zu betreiben. Statt den Kameraeinstellungen ausgeliefert zu sein, willst Du sie nutzen können, um damit das Resultat so zu beeinflussen, dass es dem Bild in Deinem Kopf enstpricht.
Damit ist nicht gemeint, dass man alle Knöpfe der Kamera kennen und überhaupt eine Kamera mit vielen Knöpfen haben muss. Wichtiger ist es, die Wirkung verschiedener Funktionen zu kennen, um ihre Auswirkungen aufs Bild einschätzen und ganz gezielt einsetzen zu können. » weiterlesen
Die Adobe-Programme “Photoshop Lightroom” und “Camera Raw” sind die Dunkelkammern der RAW-Fotografen, die nicht gleich zu Photoshop greifen wollen. In den Adobe Labs sind die neuesten Version bereits verfügbar.
Adobe Systems hat “Release Candidates” zu Photoshop Lightroom 2.3 und Photoshop Camera Raw 5.3 veröffentlicht.
Es handelt sich demnach nicht mehr um Beta-versionen; das Update wurde bereits gründlich getestet. Dennoch wird es noch nicht automatisch mit dem Klick auf den Update-Button geladen, sondern ist manuell von den Adobe Labs zu laden:
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Transparenz und Glas und der Kontrast zur Natur hinter dem industriellen Zerfall können grossartige Motive sein, die aber häufig spezielle Anforderungen an die Belichtung stellen.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild habe ich durch das zerstörte Dach eines Operationssaales der Beelitzer Heilstätten aufgenommen. Mich hat die Irritation und der Kontrast zwischen der zarten Wolke und den Spuren des Zerfalls gereizt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Bodo Viebahn:
Was für ein grossartiges Motiv: Licht, Schatten, Flächen, Linien und Farben in wechselnder Zusammensetzung und Tiefe und einem Muster aus “natürlichen” und artifiziellen Formen – Abstraktion durch Zerfall, sozusagen:
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Wir zeigen an einem Beispiel, was sich in der Nachbearbeitung aus einem Schnappschuss machen lässt. Die Bearbeitung Schritt für Schritt.
In der digitalen Dunkelkammer passiert heute noch so viel wie früher beim Vergrössern der Negative. Oder vielmehr: Es sollte passieren. Denn in Programmen wie Apples Aperture, Adobe Lightroom oder anderen, auf die Nachbarbeitung / Verwaltung von digitalen Bildern spezialisiert sind, lässt sich analog zur Dunkelkammer und meistens in direkten “Übersetzungen” der Vorgänge aus manchem lauen Bild noch vieles rausholen: » weiterlesen
Weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Häuser sehen beeindruckend aus. Auf dem Foto ist dann jedoch entweder viel Schwarz oder viel Weiß zu sehen. Mit HDR- oder RAW-Software kann man derartige Kontraste in den Griff bekommen.
Die Kontraste von Weihnachtsbeleuchtung bei Nacht überfordern die beste Kamera. Eine Abhilfe ist es, noch in der Dämmerung zu fotografieren. Und mit RAW zu arbeiten und so die Kontraste der Aufnahmen zu reduzieren. Mit HDR-Software geht es natürlich noch besser. Wir ließen Photomatix gegen Adobe Camera Raw antreten.
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Nikons Coolpix P6000 mit GPS ist eine Bridgekamera, die mit manuellen Einstellungen und RAW-Format glänzt. Die Kompakte als temporäre Stellvertretung für die SLR?
Die Bildqualität kann sich durchaus sehen lassen: Nikons Coolpix P6000 ist zwar eine kompakte Digitalkamera, aber der Sensor von 1/1.7 Zoll ist bereits eine Grössenordnung mehr, als man mit den meisten Ultrakompakten kriegt. Das scheint nicht einmal durch den neusten Megapixel-Schub auf 13.5 negativ ausgeglichen zu werden.
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Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 haben eine enorme Sensor-Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. Kann man damit auch ohne Sensor-Umbau und Stativ Infrarot-Aufnahmen machen?
Infrarot-Fotografie ist faszinierend, es zeigen sich Bilder wie aus einer anderen Welt, Bilder, wie sie manche Tiere sehen mögen, doch der Mensch normalerweise nicht.
Optimale Bilder erhält man mit Spezialkameras oder einem Umbau. Will man daraus kein ausschließliches Hobby machen, kann man auch einfach einen Infrarot-Filter vor eine handelsübliche Digitalkamera schrauben. Dann allerdings wird diese sehr unempfindlich, weil der vor dem Bildsensor sitzende Infrarot-Sperrfiter exakt gegen den aufsgeschraubten Infrarot-Filter arbeitet – Infrarot-Aufnahmen sind nur noch mit Stativ möglich. Auch mit der Canon 40D ging es nur fast freihändig. Lästig bei Spaziergängen.
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