4 zufällige Bildkritiken zum Thema Schatten:
Alle 21 Artikel zum Thema Schatten auf fokussiert.com:
Der nachfolgende Artikel befaßt sich mit der digitalen Filmkornsimulation. Im zweiten Teil geht es um die praktische Verwendung dieser Technik.
Einbindung des beigelegten Aktionssets
Nach dem Herunterladen des Aktionssets und dem Abspeichern an einer möglichst wiederauffindbaren Stelle der Festplatte öffnet man Photoshop und wählt die Aktionsverwaltung über das Menü (Fenster: Aktionen) oder über F9 direkt aus. In dieser findet sich rechts oben ein kleines Icon mit einem Pulldownmenü und dort in der fünften Abteilung der Befehl Aktionen laden. Nun kann der Aktionsset ausgewählt und eingebunden werden, er steht nun zur Anwendung bereit. » weiterlesen
Im letzten Teil der Serie über die technischen Aspekte der digitalen Nachtfotografie geht es um die spezielle Bildbearbeitung von Nachtaufnahmen.

3. Möglichkeiten der Ausarbeitung
Nun sind „alle Aufnahmen im Kasten“, wir sind ebenso glücklich wie erschöpft (unterschätzt bitte nicht, wie anstrengend eine solch konzentrierte Tätigkeit ist!) nach Hause gekommen – und jetzt ist alles gut? Leider nicht, denn die Vertreter der unverfälschten „out‐of‐camera‐Philosophie“ (daß das Bild also mit der Aufnahme bereits fertig zu sein habe) werden bei der Nachtfotografie meines Erachtens nicht unbedingt glücklich werden. Ein Gutteil der Anstrengung (gefühlt ein Drittel bis eine Hälfte des gesamten Zeitaufwandes) steht uns im Sinne der Ausarbeitung noch bevor. Maßgeblich für den zu leistenden Aufwand bei der Ausarbeitung ist natürlich der Zweck, den wir mit unseren Fotografien verfolgen. Jemand, der seine Bilder nur kleinformatig im Internet präsentieren möchte und darauf baut, daß in diesem Medium viele Artefakte verschluckt werden, kann sich da kürzer fassen. Mein Anspruch ist hingegen, daß meine Nachtaufnahmen auch im großformatigen Druck (also im Auge des Kritikers, Galeristen und Ausstellungsbesuchers) hinsichtlich ihrer Artefaktüberlagerung bestehen können und daß die mit digitalen Mitteln angefertigten Aufnahmen sich dem Ideal der monochromen Analogfotografie (mit weicher und ansehnlicher Lichterzeichnung sowie einer den plastischen Eindruck unterstreichenden Körnigkeit) möglichst annähern.
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Im ersten Artikel über die Foodfotografie habe ich die wichtigsten Aspekte für dieses Thema aufgelistet. Nach Teil 2 hier nun noch der Rest mit detaillierten Ausführungen.
Licht und Beleuchtung
Wenn man keine Reflektoren und professionelle Beleuchtungsmöglichkeiten zur Verfügung hat, kann man entweder improvisieren oder man benutzt, wenn und wo möglich, natürliches Licht. Falls dieses nicht zur Verfügung steht, kann man auch Steh- oder Klemmlampen benutzen, die mit Glühbirnen im Tageslichtspektrum ausgerüstet sind, oder remot ausgelöste Blitze. Weiterhin ist ein Lichtzelt empfehlenswert, das auch selbst gefertig werden kann.
Wie man seine Beleuchtungssituation auch immer gestaltet, das Licht sollte durch einen Lichtzerstreuer weich gestaltet sein, sonst wird das Foto durch harte Schlagschatten und grelle ausgebrannte Stellen verunstaltet. Selbst wenn man Sonnenlicht auf einem Salat in einem Gartenrestaurant als erwünscht sieht, sollte man doch den unerwünschten Effekten entsprechend entgegenwirken.
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Eine tolle Lichtstimmung und ein Motiv mit Potenzial müssen trotz allem noch gut inszeniert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Heinz Peierl)
Kommentar des Fotografen:
Brücke Gehlweiler
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Heinz Peierl:
Als ich das Bild als Thumbnail hier in der Auswahl sah, dachte ich: WOW klasse Licht, so kurz vor dem Gewitter und noch ein letzter Sonnenstrahl trifft die alte Steinbrücke, das sieht nach Schottland, Irland oder dem historischen Frankreich aus. Ich erwartete in der Grossansicht dann das spannende Detail zu entdecken. Zum Beispiel den reissenden Bach darunter oder einen Kanuten im Wasser, einen Wanderer oder Radfahrer auf der Brücke. Das alles ist leider nicht zu sehen, sondern nur ein dröge dahin fliessender brauner Bach, der Simmerbach nehme ich an. Nichts gegen den Hunsrück einzuwenden, ich finde auch, dass es in Deutschland (Schweiz, Österreich ebenso) wunderschöne Gebiete gibt, nur sollten wir als Fotografen, egal ob Hobby- oder Berufsfotografen, auch unseren Teil dazu beitragen, diese ins rechte Licht zu rücken.
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Es geschieht unwillkürlich, als hätte ein Pfeil dich getroffen und durchbohrt. Besondere Fotos heben sich unter den guten hervor. Sie „be-stechen“, ganz im Sinn des Wortes.

Uli Eberhardt - aus: Your land, my land, #12 (c) Uli Eberhardt 2012
Gegenüber Fotografien, Kunstwerken generell von Emotionen zu sprechen, ist nicht ganz ungefährlich. Schließlich lässt sich über Geschmack angeblich nicht streiten. Der französische Philosoph Roland Barthes ist in seinen „Bemerkungen zur Photographie“ deshalb ganz tief gegangen, hinein ins Unwillkürliche, Ungesteuerte. » weiterlesen
Bei grossen Kontrastunterschieden zwischen Motiv und Hintergrund muss die Belichtung auf Spotmessung gestellt werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Oliver Lenze).
Kommentar des Fotografen:
Während eines Spaziergangs über die Münchener Einkaufsstraße entdeckte ich dieses Kunstwerk, was aus einer Einkaufspassage rausragt und die flanierenden Leute begrüßt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Oliver Lenze:
Eine männliche Figur mit weit ausgebreiteten Armen steht in dieser Aufnahme auf einem Balken. dieser ragt über dem Fotografen in einen ansonsten objektfreien, blau weissen Himmel hinein; die Figur wurde von links unten abgelichtet. Sie scheint aus Holz geschnitzt und so bemalt, dass sie ein weisses Hemd und dunkle Jeans zu tragen scheint.
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Die effektvollsten Bilder sind oft die am einfachsten komponierten.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Becker).
Kommentar des Fotografen:
Innen oder außen?
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Michael Becker:
Dein Foto beweist einmal mehr, daß effektvolle Bilder nicht kompliziert sein müssen. Im Gegenteil, manchmal reicht eine Ecke und die Fähigkeit, etwas in ihr zu sehen. Mir gefällt an Deinem Foto genau das. Einfach, trotzdem viel Stimmung im Bild, und man kann immer noch als Betrachtender darin “hängenbleiben”. Die strenge Symmetrie ist hier nicht langweilig – im Gegenteil, das Bild würde ohne sie nicht wirken.
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Der morgendliche Dunst und die Schatten der aufgehenden Sonne ergeben bei diesem Panoramabild eine eindrucksvolle Kombination. Dafür lohnt es sich, früh aufzustehen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Franz Bogner).
Kommentar des Fotografen:
An einem Sonntag-Sommermorgen erwartete ich nach einer klaren Nacht den für manche hochgelegenen Senken hier im Bayerischen Wald typischen Morgendunst und wurde direkt an der Grenze zum österreichischen Mühlviertel um ca. 6:00 Uhr nicht enttäuscht.
Entlang einer einsamen Straße fand ich diesen kleinen Weiler, wo die Sonne den Morgendunst gerade aufzulösen begann. Mit dem Stativ machte ich unter anderem 7 Hochformataufnahmen, die ich zu diesem Panorama zusammenfügte. Zuhause am PC fand ich die Farben allerdings viel zu blass und entschloss mich deshalb, daraus eine SW-Umsetzung zu machen.
Das Bild gefällt mir so ganz gut, doch so hundertprozentig zufrieden bin ich doch nicht. Ich würde gerne wissen was man hier bei der Bildgestaltung und Bearbeitung noch besser machen könnte. Bearbeitung: RAW-Enzwicklung mit Lightroom, Panorama mit Autopano Giga und SW-Umsetzung mit NIK Silferefex Pro.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Franz Bogner:
Ein Foto wie ein Gemälde. Solche Motive sind prädestiniert dafür, groß auf eine Leinwand gezogen und über das heimische – oder auch ein fremdes – Sofa gehangen zu werden.
Das Bild lebt vor allen durch zwei Komponenten, die gut ineinandergreifen:
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Fotografie wird auch dann interessant, wenn sich typische Genres vermischen. Das zeigt dieses Pelikanbild, das seine Spannung aus Texturen heraus entwickelt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dr. Timo Kaan).
Kommentar des Fotografen:
Ich habe das Foto im Zoo Hannover 08/10 “aus der Hand” mit meiner D700 aufgenommen. (EXIF: ). Der Pelikan befand sich in einem Streichelgehege und war smoit ganz gut zugänglich. Mich reizen an dem Foto vor allem die unterschiedlichen “Oberflächen” des Pelikans – das weiche Gefieder, der harte, holzige Schnabel, der wie “gefliest” wirkende Kehlkopf. Das Bild habe ich daheim auf 1,40 Breite entwickeln lassen – so kann man von weitem die Anmut des Tieres, von nahem die unterschiedlich strukturieren Oberflächen betrachten.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Dr. Timo Kaan:
In dieser Schwarz-Weiss-Aufnahme füllt der Kopf eines weissen Pelikans den gesamten linken Bildteil. Das Tier, mit Federbusch auf dem Kopf, wendet sich in der Grossaufnahme zudem leicht vom Fotografen ab. Gegen den fast schwarzen Hintergrund hebt sich der Schnabel und die Kopfform im rechten Bildteil ab.
Warum fotografieren wir? Was wollen wir eigentlich einfangen? Diese Frage haben wir uns kürzlich an einem Workshop gestellt. Die Liste ist lang:
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Ein aufmerksames Auge ist mit die wichtigste Voraussetzung für einen guten Fotografen. Aber auch die grundlegenden Kenntnisse von Komposition und Bildgestaltung gehören dazu. Hier fehlten leider letztere Elemente.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Merkenich).
Kommentar des Fotografen:
Hallo liebe Profis, Hallo liebe Betrachter, ich fotografiere noch nicht lange und lese die Kritiken hier mit grosser Aufmerksamkeit.
Ich war mit dem Auto unterwegs, sah ein, auf den ersten Blick, langweiliges Motiv, und war trotzdem so fasziniert von den Farben und Schatten, daß ich es einfangen musste. Ich weiß, daß das Bild technisch sicher keine Meisterleistung ist. Aber in der Hauptsache würde mich interessieren, ob ich es geschafft habe, mit dem Bild eine gewisse Stimmung zu transportieren. Ich hoffe, daß ich es nicht zu sehr komprimiert habe. Das Bild ist mit einer sehr günstigen Bridge-Kamera entstanden.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Thomas Merkenich:
Ein guter Fotograf hat nicht immer unbedingt eine teure Ausrüstung oder viel Zubehör. Wichtiger ist ein guter Blick, der Details und Stimmungen erkennt, wo andere den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, wenn ich mir angesichts dieses Motivs das Wortspiel erlauben darf:
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