4 zufällige Bildkritiken zum Thema Serie:
Alle 17 Artikel zum Thema Serie auf fokussiert.com:
Bunt, konzipiert und doppelt: Die Fotokünstlerin lässt mit ihren Doppel-Selbstportraits raten.
Kommentar des Fotografen:
californication self
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Adriana Navalesi:
Das Foto hat mir einfach spontan gefallen. Das ist keine ausreichende Bildbesprechung, deswegen hole ich etwas aus. Adriana Navalesi macht vor allem Selbstportraits im Doppelpack. Auch auf fokussiert.com haben wir schon eins ihrer Fotos besprochen.
Während mich das damalige Werk eher abstieß und ich auch ihre anderen Arbeiten persönlich etwas befremdlich finde, gelingt es mir mit dem hier gezeigten, “californication self” betitelten Doppelfoto, ihre Arbeiten langsam zu verstehen und Gefallen daran zu finden. Vielleicht ist es wie bei exotischeren Gerichten, die man erst mehrmals probieren muss, um entscheiden zu können, ob sie einem munden oder nicht
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Die besten Artikel vom August auf fokussiert.com und den andern Blogwerk-Blogs in einer kurzen Übersicht.
Auch im Ferienmonat August haben auf fokussiert.com einige Texte mehr Aufsehen erregt als andere – und einige Bilder deutlich mehr Augenmerk gekriegt als das Gros. In den drei hier vorgestellten Fällen ist das zweifellos verdient:
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Fotografische Projekte als Selbstschulung
Ralf Augustin hat einen Winter lang rund um den Bodensee fotografiert und ein beeindruckendes Portfolio aufgebaut. Solche Projekte können einen enorm weiterbringen und helfen, den Fokus zu behalten.
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Emilio Morenatti, Meister der feinen Kontraste
AP-Cheffotograf Emilio Morenatti ist in Afghanistan schwer verletzt worden. Wir zeigen in einer Serie, warum seine Bilder im Newsstrom derart auffallen: Pure Kunst, wie es ein Magnum-Mitglied ausdrückt.
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Der Reiter auf dem Hai
Mit seinen fantastischen Fotografien inszeniert Pierre Winther ganze Geschichten. Seine Aufnahmen wirken wie Standbilder aus Filmproduktionen – und manchmal sind sie sogar echt.
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Die schönsten Kinderbilder entstehen, wenn sich die Porträtierten nicht beobachtet fühlen und in ihrer Welt versunken sind. Um die Chancen auf das perfekte Bild dieser kurzen Momente zu steigern, bieten sich schnelle Bildserien an.
Kommentar des Fotografen:
Wie wir vor ein paar Tagen im Freibad waren, hat unser Sohn das mit dem “Baden gehen” zu wörtlich genommen – sprich auch seine normale Straßenkleidung war am Abend völlig durchnässt. Und so musste er eben im Bademantel den Heimweg antreten… Was mir persönlich an diesem Bild besonders gefällt, ist der Blick meines Sohnes. Durch diesen Blick wird offenbar, dass er mit dem Betreten der U-Bahn in eine ganz eigene Welt eingetaucht ist. Eine Welt, die faszinierend, vielleicht aber auch verstörend oder gar einschüchternd auf ihn wirkt. Dieser Interpretationsspielraum macht das Bild – für mich – interessant.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Johannes Siglär:
Ein Kinder-Situationsporträt mit grenzwertiger Stimmung, wie Du richtig bemerkst – die Vermischung seiner inneren mit der äusserlichen Welt spiegelt sich buchstäblich in den Augen des Kleinen – oder seinem Auge (ich komme darauf zurück). Ein schön gelungenes, in weichen, der U-Bahn angemessen dunklen Tonwerten grade richtig abgestuftes Bild.
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Ein Schnappschuss ist spontan, eine Serie will geplant sein: Hier ist weder das eine nach das andere gut gelungen, weil zwei gravierende technische Fehler das Bild dominieren: Ungünstige Beleuchtung und Unschärfe.
Kommentar des Fotografen:
Das relativ alte Bild ist ein klassischer Schnappschuss – das Experiment, eine Person bewusst skurril abzubilden ist hier (meiner Meinung nach) relativ gelungen. Die Idee, bewusst vor, bzw, in anderen Bildern der Serie, Nach dem “Herrichten” zu fotografieren, sollte einen neuen Einblick geben.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Bela Beier:
Für Schönheit tun Menschen einiges. Um irgendwann schön auszusehen, hecheln sie schweißtropfend durch die Parks, stemmen angespannt Gewichte, reißen sich Härchen mit Wachs aus oder legen sich Gesichtsmasken in ulkigen Farben auf.
Dass die Menschen auf dem Weg zur Schönheit nicht immer schön, sondern auch oft komisch aussehen, ist eine reizende Idee für eine Bildserie. Du hast diese Idee jedoch anscheinend noch nicht zu Ende gedacht – denn du sagst, das Bild sei nur ein Schnappschuss.
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In der Strassenfotografie und auf Reportage mit Actionshots hängt (fast) alles am richtigen Standort – oder am Seriefeuer für die nachträgliche Auswahl.
Kommentar des Fotografen:
Parade CSD 2009 in Köln. In Erinnerung an die Protestmärsche für die Gleichberechtigung homosexueller im Juni 1969.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Andreas Brössel:
Dein nostalgisch anmutendes Schwarz-Weiss-Reportagebild zeigt einen Teilnehmer der CSD-Parade in Köln inmitten anderer Teilnehmer, durch die Schärfe gut isoliert und in Haltung und Aufmachung an die Vergangenheit erinnernd.
Die Fotografie ist eine gelungene Mischung aus Strassenbild eines Anlasses, der vergnüglich sein sein soll, und drückt dennoch die Ernsthaftigkeit des Anliegens aus, welches die Paradeteilnehmer vertreten:
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Bildkritiken, Anleitungen und Hinweise auf spannende Fotokunst im Juni. Zu den beliebtesten des Monats gehörten diese Artikel:
| Schärfer, bitte
Landschafts- und Naturaufnahmen sollten mit Schärfe und Fokus besonders vorsichtig umgehen und sie ganz bewusst einsetzen. |
| Nachts am Fluss
Erfahrungen mit Langzeitbelichtung am Wasser, abends in der Stadt: Wie der Fluss zur Eisfläche wird. |
| Kleine Menschen überall
Strassenkünstler Slinkachus winzige und witzige Szenen im Alltag werden dank Makrofotografie gewürdigt. |
Ausserdem haben wir die Testreihe der Fotomagazine fortgesetzt; wir haben ausserdem:
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Die tägliche Kritik eines Leserbildes durch einen Experten gehört weiter zu den bestgelesenen Beiträgen auf fokussiert.com. Aber Hintergrund- und Testberichte holen auf.

Hafen-Panorama in Sidney
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Stockfotos – Bilder für Medien “auf Vorrat” – sind ein wachsendes Geschäft, an dem immer mehr Amateure teil haben wollen. Fotoproduzent Robert Kneschke beschreibt, wie der Job der Profis aussieht.
Die Fotos sind fertig. Doch wie verdiene ich damit Geld? Während früher noch Dias und Negative per versicherter Post versendet werden mussten, geht das heute schneller und einfacher. Die Belieferung und der Kontakt mit den Bildagenturen erfolgt fast ausschließlich über das Internet.
Grob lassen sich heute drei Preis-Kategorien von Bildagenturen unterscheiden: Es gibt die traditionellen Macrostock-Agenturen wie Corbis, Mauritius oder Plainpicture, die Fotos mit Preisen im dreistelligen Bereich verkaufen. Seit 2005 entwickelten sich stark die Microstock-Agenturen wie istockfoto oder Fotolia, deren Preise im einstelligen Bereich liegen, die mittlerweile für große Fotos aber auch zweistellige Beträge verlangen. Dazwischen liegen die Midstock-Agenturen wie Panthermedia oder Shotshop, die versuchen, mit Service und einer strengen Bildauswahl eine Balance dazwischen zu finden.
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Fotografie als Beruf: Heute kann jeder versuchen, mit Stockphotos Geld zu verdienen. Wieviel Arbeit beim Profi dahintersteckt und wie wenige Shootings es wirklich sind pro Monat, verrät Fotoproduzent Robert Kneschke.
Die erste Entscheidung zur Planung eines Shootings ist die Wahl des Modells. Ich überlege grob, ob ich ein männliches oder weibliches Modell ablichten will – oder gar ein Paar, eine Gruppe von Freunden oder eine ganze Familie.
Wofür ich mich entscheide, hängt davon ab, was gerade von den Agenturen gesucht wird, wie viele ähnliche Typen ich schon fotografiert habe und auch, wer als Modell gerade anfragt.
Weitere Kriterien sind die Haarfarbe und Haarlänge und auch die zusätzlichen Qualifikationen des Models, wie Schauspielunterricht oder sportliche Fähigkeiten. Naturblond geht immer gut, und ich mag rothaarige, sommersprossige Modelle, weil sie Frische und Natürlichkeit ausstrahlen. Typische Model-Gesichter suche ich nicht, es soll eher der oder die “Schöne von nebenan” sein.
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Stockfotos sind eine Art, die Fotografie zum Beruf zu machen – Robert Kneschke gibt in einer Serie einen Einblick in seine Arbeit. Er macht deutlich, dass wenig davon hinter der Kamera stattfindet.
Fotoproduzent ist kein Ausbildungsberuf. Die meisten meiner Kollegen sind Quereinsteiger, und ihr Rutsch in dieses Arbeitsfeld ähnelt meinem. Ich fotografiere seit meinem 15. Lebensjahr als Hobby. Ursprünglich analog, was sich in einem hohen Posten für Filme und Filmentwicklungen in meinem Taschengeldbudget bemerkbar machte.
Zehn Jahre lang habe ich mit der Kamera gespielt, experimentiert, gelernt und Fotos gemacht, für die ich mich heute schämen würde. Dann kam der Punkt, an dem ich die Ausgaben für das Hobby wieder einzunehmen versuchen wollte. Ich kaufte mir bei einem Großhändler Passepartouts, machte Abzüge von schönen Fotos, vor allem Landschaften und Berlin-Motive, und stellte mich damit auf Berliner Kunstmärkte.
Die Kunden kamen, aber kauften nicht genug.
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