4 zufällige Bildkritiken zum Thema Sonne:
Alle 17 Artikel zum Thema Sonne auf fokussiert.com:
Die Lichtstimmung hier ist toll, allerdings hätte die Konzentration auf einen der beiden Farbtöne dem Bild geholfen.
Kommentar des Fotografen:
Die Aufnahme entstand auf Usedom, am Hafen von Raknitz am Achterwasser. Ich war von der Lichtstimmung und der fast meditativen Ruhe beeindruckt. Jetzt bin ich neugierig auf die Bildbesprechung.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Bodo Viebahn:
Zur rechten Zeit am rechten Ort. Das denkt man häufiger und ist wahrlich glücklich über diese Momente. So auch hier:
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Licht, Wasser und Feuer in verschiedener Form.
In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.
In Städten und Umgebungen mit markanter Silhouette bieten sich Gegenlichtaufnahmen an. Dabei muss man sich entscheiden: Schattenriss – oder doch noch etwas Zeichnung im Vordergrund?
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde im Dezember 08 in London aufgenommen. Beim Überqueren der Londonbridge sind mir die herrlich hereinflutenden Sonnenstrahlen aufgefallen. Da musste ich mir einen Moment Zeit nehmen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Damian Byland:
Dir ist es hier gelungen, das durch die Wolken brechende Sonnenlicht einzufangen und als Strahlen aus dem Himmel die Erde erleuchten zu lassen – ein beliebtes Motiv im Barock, in dem es ausserdem von Gold und fetten Puten wimmelt…
Damit ist auch schon ein Problem dieser Aufnahme angesprochen:
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Die Sonne oder ihre Strahlen abzulichten ist ein schwieriges Unterfangen und meist nur in Verbindung mit Wolken, Dunst oder Nebel möglich und attraktiv.
Kommentar der Fotografin:
Ich liebe die Sonne in jeder Hinsicht. Aber Sonnenstrahlen, die sichtbar am Himmel auftauchen, berühren mich auf ganz besondere Art und Weise und dies wollte ich weitergeben mit diesem Foto. Ich bin ein Anfänger und freue mich über jede Kritik, nur so komme ich weiter. Aufgenommen am 23.3.09 abends in Niederrohrdorf/AG
Peter Sennhauser meint zum Bild von Petra Jaldon:
Eine der frustrierenden Seiten der Fotografie besteht darin, dass wir häufig etwas anders sehen, als es nach dem Druck auf den Auslöser am Monitor der Kamera oder auf Prints erscheint. Das liegt nicht nur daran, dass unser Auge den technischen Wunderwerken der digitalen Kameras in Anpassungsfähigkeit und “Einstellungstempo” haushoch überlegen ist, sondern auch an der Unterstützung durch einen “Prozessor” mit Emotions-Faktor: Unserm Hirn.
Deswegen ist die Beherrschung der Technik eine absolute Voraussetzung, um Fotografie als Kunst zu betreiben. Statt den Kameraeinstellungen ausgeliefert zu sein, willst Du sie nutzen können, um damit das Resultat so zu beeinflussen, dass es dem Bild in Deinem Kopf enstpricht.
Damit ist nicht gemeint, dass man alle Knöpfe der Kamera kennen und überhaupt eine Kamera mit vielen Knöpfen haben muss. Wichtiger ist es, die Wirkung verschiedener Funktionen zu kennen, um ihre Auswirkungen aufs Bild einschätzen und ganz gezielt einsetzen zu können. » weiterlesen
Aufnahmen direkt ins Sonnenlicht sind häufig unterbelichtet. Statt Belichtungskorrektur nach Schätzwerten anzuwenden, lohnt sich der Einsatz der Spotmessung.
Kommentar des Fotografen:
Yellowstone NP, September 2008, Norris Geysir Basin. Was hier so ruhig wirkt, ist das Ergebnis spontanen Sehens und Zupackens. Ich hatte gerade noch Zeit darauf zu achten, dass der Steg einigermaßen parallel zur unteren Bildkante verläuft. In die Abendsonne hineingehalten und auf Verdacht 3 Blenden heruntergedreht. Bilddaten deswegen nur näherungsweise angegeben. Hier sind sie: Konica Minolta Dimage A2, M-Modus, Bl. 16, 1/60 sec
Peter Sennhauser meint zum Bild von Immo Lackschewitz:
Ein romantischer Abendspaziergang an dampfendem Gewässer: Dieses Bild lebt vom Paar, das auf dem Steg vor der Sonne lustwandelt. Alle anderen Elemente sind zwar für die Gesamtkomposition unabdingbar – aber ohne die beiden Menschen wäre das Bild eine ziemlich öde Angelegenheit. Gut gesehen, und ziemlich gut reagiert. Wäre es noch besser gegangen? Ich denke ja:
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Gegenlichtaufnahmen sind sehr wirkungsvoll und technisch schwierig umzusetzen. Hier hat sich der Mut gelohnt.
Kommentar des Fotografen:
Spontanes Bild beim einem Shooting. Das Model packte seine Freundin und schleppte es quer über das Parkdeck.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Thomas Pieruschek:
Fotografie lebt vom Licht, eine Binsenwahrheit, die hier aber schön demonstriert wird. Die Aufnahme im Gegenlicht zu machen beweist Mut. Die richtige Ausleuchtung der Portraitierten beweist das Beherrschen der Technik – mein Glückwunsch. Auch wenn das alles nicht richtig spontan, sondern sehr durchdacht aussieht – positiv gemeint.
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Faltbare Blendschutz-Masken für Spiegelreflex-Kameras sind inzwischen von diversen Herstellern verfügbar. Ich habe mir ein preiswertes Modell von Delkin angeschafft.
Für mehr als Wohnzimmer-Versuche und ein paar Bilder musste der faltbare Blendschutz von Delkin noch nicht herhalten, den ich mir diese Woche im Hinblick auf die nächsten Tage Landschafts-Workshop im Death Valley bestellt habe. Trotzdem hat mich das sauber verarbeitete Plastikteil bereits positiv überrascht:
Die billige Version, die nur gerade den Monitor abdeckt (der Blendschutz ist in einer Vielfalt von Modellen für zahlreiche Kameras erhältlich), wird wie alle, die am Sucher und an der unteren Monitorkante festgemacht werden, mit einer eigenen Sucherabdeckung geliefert. Dieses Plastik/Gummiteil kostet bei Nikon als Ersatzteil allein bereits knapp 8 Dollar – der ganze Delkin-Blendschutz kostet in der schmalen Variante ohne Abdeckung der Knöpfe auf der Gehäuserückseite (deren Sinn sich mir nicht erschließt) nicht ganz 30 Dollar.
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