Thema: Speicher

 

1 Bildkritik zum Thema Speicher:


 

Alle 7 Artikel zum Thema Speicher auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Regeln kennen und brechen

Man darf nicht an sich zweifeln, wenn einem (s)ein Bild gut gefällt, obwohl es nicht alle Regeln der Gestaltung berücksichtigt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lucas Schmitz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lucas Schmitz).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild ist Anfang September auf dem Gipfel des Monichique-Gebirges im Süden Portugals entstanden. Wir sind dort hoch gefahren um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Beim Anblick des Steines, von dem man einen atemberaubenden Blick über das Land und das Meer hat haben wir uns entschlossen die Bildkomposition um das Element eines Menschen zu erweitern, der seinen Blick schweifen lässt. » weiterlesen

Bildbearbeitung:
Digitale Filmkornsimulation (2)

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einleitung
2. Das Problem des Bildrauschens
3. Die Haptik des Bildes
4. Das Phänomen der Kornschärfe
5. Der Aspekt des Stilmittels
6. Einbindung des beigelegten Aktionssets
7. Eine Beispielbearbeitung
8. Was noch zu sagen wäre …
9. Und noch etwas …

 

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6.Einbindung des beigelegten Aktionssets

Nach dem Herunterladen des Aktionssets und dem Abspeichern an einer möglichst wiederauffindbaren Stelle der Festplatte öffnet man Photoshop und wählt die Aktionsverwaltung über das Menü (Fenster: Aktionen) oder über F9 direkt aus. In dieser findet sich rechts oben ein kleines Icon mit einem Pulldownmenü und dort in der fünften Abteilung der Befehl Aktionen laden. Nun kann der Aktionsset ausgewählt und eingebunden werden, er steht nun zur Anwendung bereit. » weiterlesen

Fotografieren:
Nachtfotografie mit digitaler Ausrüstung (3)

Das folgende, dreiteilige Tutorial beschreibt zum einen die technischen Aspekte der digitalen Nachtfotografie im Stadium der Ausrüstung, Vorbereitung und Aufnahmemeisterung, zeigt zum anderen Ausarbeitungsmöglichkeiten im Sinne einer um HDR‐ und Ebenentechniken erweiterten Schwarzweißfotografie auf.

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Ausrüstung und Vorbereitung
2. Meisterung der Aufnahmesituation
3. Möglichkeiten der Ausarbeitung

 

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3. Möglichkeiten der Ausarbeitung

Nun sind „alle Aufnahmen im Kasten“, wir sind ebenso glücklich wie erschöpft (unterschätzt bitte nicht, wie anstrengend eine solch konzentrierte Tätigkeit ist!) nach Hause gekommen – und jetzt ist alles gut? Leider nicht, denn die Vertreter der unverfälschten „out‐of‐camera‐Philosophie“ (daß das Bild also mit der Aufnahme bereits fertig zu sein habe) werden bei der Nachtfotografie meines Erachtens nicht unbedingt glücklich werden. Ein Gutteil der Anstrengung (gefühlt ein Drittel bis eine Hälfte des gesamten Zeitaufwandes) steht uns im Sinne der Ausarbeitung noch bevor. Maßgeblich für den zu leistenden Aufwand bei der Ausarbeitung ist natürlich der Zweck, den wir mit unseren Fotografien verfolgen. Jemand, der seine Bilder nur kleinformatig im Internet präsentieren möchte und darauf baut, daß in diesem Medium viele Artefakte verschluckt werden, kann sich da kürzer fassen. Mein Anspruch ist hingegen, daß meine Nachtaufnahmen auch im großformatigen Druck (also im Auge des Kritikers, Galeristen und Ausstellungsbesuchers) hinsichtlich ihrer Artefaktüberlagerung bestehen können und daß die mit digitalen Mitteln angefertigten Aufnahmen sich dem Ideal der monochromen Analogfotografie (mit weicher und ansehnlicher Lichterzeichnung sowie einer den plastischen Eindruck unterstreichenden Körnigkeit) möglichst annähern. !–more–>

Je nach besagtem Anspruch werden sich Eure und meine Wege hier möglicherweise trennen, aber ich will meinen Workflow doch zumindest in Grundzügen beschreiben, mit dem Fokus auf Artefaktminderung und ohne in die „allerletzten Niederungen der Schwarzweiß‐ und HDR‐Fotografie sowie der Druckerprofilierung und ‐steuerung“ einzusteigen – vieles wäre hierzu noch zu sagen, würde den Rahmen dieses Übersichtsartikels aber sprengen. Planmäßig beginnt die Ausarbeitung mit der RAW‐Konvertierung. Ich arbeite derzeit noch mit Adobe Camera Raw auf Basis von Photoshop CS5 und bin damit soweit zufrieden. Als Grundeinstellung für die Bildspeicherung haben sich der Farbraum Adobe RGB (1998), eine Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal, eine Auflösung von 360 Pixeln pro Zoll sowie das unkomprimierte TIFF‐Format bewährt. Standardmäßig hebe ich den Kontrast um 25 Punkte, die Dynamik und Sättigung um jeweils 20 Punkte an. Der Rest bleibt unverändert, denn der Feinschliff der Tonalität erfolgt in Photoshop. Eine erste bzw. Grundschärfung ist allerdings zu empfehlen, die an das jeweilige Kameramodell angepaßt sein sollte – bei der 5D Mark II sind „50 | 1.0 | 50 | 0“ gute Werte. Das Luminanzrauschen korrigiere ich an dieser Stelle nicht, weil es mir zu grob und zu wenig selektiv ist (sich also nicht auf die rauschanfälligen Schatten beschränkt, sondern auch die bildwichtigen Mitten weichspült). Das Farbrauschen hingegen kann man ohne wesentlichen Detailverlust mit Werten von „10 | 50“ in der Regel gut abfangen.

Als nächster Schritt erfolgt die Verrechnung der Belichtungsreihe zu einem HDR‐Bild in Photomatix. Hierbei kommen besagte 16‐Bit‐TIFF‐Bilder zur Anwendung, Das ist zwar rechnerintensiv, bringt aber die besten Ergebnisse. In den dortigen Grundeinstellungen setze ich die Häkchen bei „Rauschen reduzieren (nur unterbelichtete Bilder)“ und bei „Chromatische Aberrationen reduzieren“. Bei der nachfolgenden Rückrechnung des HDR‐Bildes in den Niedrigkontrastraum ist Zurückhaltung angesagt. Die Regler sollten sehr behutsam ausgesteuert werden, um jene ebenso gruseligen wie in Amateurkreisen leider weitverbreiteten HDR‐Artefakte wie „Mickey‐Mouse‐Farben wie im LSD‐Rausch, heiligenscheinartige Halos an den Kontrastkanten oder massive Rauschverstärkung in den dunklen und mittleren Partien“ zu vermeiden (Sofie Dittmann hat hier schon Segensreiches zu diesem Thema geschrieben).

Die HDR‐Technik verwende ich also nicht, um damit irgendwelche surrealistischen Effekte zu erzielen, die in ihrer steten Wiederholung sowieso schon längst schal geworden sind und in professionellen Kreisen allenfalls noch belächelt werden. Mir geht es eher darum, den in der Nachtfotografie immensen Dynamikumfang behutsam auf ein im Monitor und Ausdruck darstellbares Normalmaß zusammenzustauchen, dabei die natürliche Lichtstimmung zu erhalten und insbesondere die sich durch Anhebung des Mikrokontrastes in den bildwichtigen Partien ergebenden Möglichkeiten zu nutzen, da die Feinstruktur in einfachen Nachtaufnahmen oft flau bleibt.

Dies waren bisher samt und sonders Vorbereitungen, nun kommen wir langsam zur „Kür“. An Material habe ich, um dies nochmals zu rekapitulieren …

  • Drei Rohaufnahmen als CR2
  • Eine normalbelichtete Aufnahme als 16‐Bit‐TIFF
  • Eine um zwei Blendenstufen überbelichtete Aufnahme als 16‐Bit‐TIFF
  • Eine um zwei Blendenstufen unterbelichtete Aufnahme als 16‐Bit‐TIFF
  • Eine aus den drei vorgenannten Aufnahmen errechnetes HDR‐Bild
  • Eine in den Normalkontrastraum zurückgerechnetes Bild als 16‐Bit‐TIFF
  • Dieser Datenbestand umfaßt bei der 5D Mark II gut 600 MB pro Einstellung, was die Festplattenindustrie freut

Nun gilt es, in Photoshop das „Beste aus allen Bildarten“ herauszuholen. Ich nehme dazu standardmäßig das in den Normalkontrastraum zurückgerechnete Bild (Nr. 6 in der obigen Liste) als Ausgangsbild für die weitere Bearbeitung, da sich dort in den mittleren Tonwertbereichen jene Verstärkung des Mikrokontrastes findet, welche die Feinstruktur bei erträglichem Artefaktniveau hervorhebt. In der 100%‐Ansicht von Photoshop lassen sich dann aber oftmals typische „Problembereiche“ erkennen …

  • Eine problematische, weil ausgestanzte und strukturlose Zeichnung der Spitzlichter
  • Ein merkliches Luminanzrauschen im Bereichs der Objektschatten, weniger im Himmel
  • Bisweilen ein deutliches Moiré im Himmelsbereich

Hier hilft nun die eingangs erwähnte Kombination mit der „Ebenentechnik“. Sofern artefaktüberlagert, übernehme ich also die Himmelspartie aus der überbelichteten (Nr. 3 in der obigen Liste), die Bereiche tiefer Schatten aus der normalbelichteten (Nr. 2 in der obigen Liste) und die Spitzlichter aus der unterbelichteten Aufnahme (Nr. 4 in der obigen Liste). Praktisch geht dies so vonstatten, daß die jeweilige Aufnahme in Photoshop als separate Ebene unter dem Ausgangsbild liegt. Auf der Ebene des Ausgangsbildes werden dann mit einem als Pinsel mit weicher Kante und angepaßter Deckkraft (80‐100% für die groben, 30‐50% für die feinen Ausarbeitungen) konfigurierten Radiergummi die artefaktträchtigen Bereiche mit behutsamem Blick auf das Gesamtbild und unter Wahrung der Lichtstimmung gelöscht und durch die bessere Darstellung der darunterliegenden Hilfsebene ersetzt. Besondere Beachtung verdienen dabei die Übergänge zwischen der Ausgangsebene und der darunter durchscheinenden Hilfsebene, damit es an diesen Stellen keine stilistischen Brüche gibt. Wenn dann alles soweit stimmt, läßt sich dieses „Komposit“ als Ausgangsmaterial für die Schwarzweißausarbeitung, Tonwertanpassung und Endschärfung auf eine Ebene reduzieren und in einer separaten Datei speichern. Die Schwarzweißkonvertierung nehme ich dann in Photoshop mit dem Nik‐Plugin „Silver Efex Pro“ vor. Natürlich gibt es dazu auch bewährte Bordmittel in Photoshop, aber Funktionsvielfalt und Akkuratesse des besagten Plugins werden dadurch nach meinem Eindruck nur mit Mühe erreicht (vielleicht ist es aber auch eine Frage der Gewohnheit). Als letzte Schritte erfolgen dann in Photoshop noch die Umwandlung in den Farbraum „Gray Gamma 2.2“ (das Bild weist nun wegen der Einschmelzung der Farbkanäle trotz weiterhin 16 Bit Farbtiefe mit etwa 40 MB nur noch ein Drittel der Ausgangsgröße auf), Anpassungen im Bereich des globalen Kontrasts, einige behutsame Ausarbeitungen im Sinne lokalen Abwedelns und Nachbelichtens (mittels eines speziellen Dodge‐and‐Burn‐Scripts) sowie die Endschärfung mit Werten um „0.4 | 80“. Somit steht das Bild zum Druck bereit, der dann nach Größenanpassung, Filmkornüberlagerung und nochmaliger Druckschärfung bei mir auf barytbeschichtetem Papier mittels eines Epson‐Großformatdruckers erfolgt.

Wichtig erscheint mir noch der Hinweis, daß wir uns bei all diesen Bearbeitungsschritten vorbehaltlos auf unseren Monitor verlassen können müssen. Wenn dieser also falsche Farben und Tonwerte anzeigt, bleibt unser Bemühen letztlich „ein Blindflug im Nebel“. Um wirklich anspruchsvolle und gültige Resultate über die ganze Wegstrecke von Aufnahme, Ausarbeitung und Ausdruck hinweg zu erzielen, wird ein einfacher Büromonitor auf Dauer kaum genügen, sondern ein spezieller Grafikmonitor mit Kalibrierungs‐ und Profilierungsmöglichkeiten vonnöten sein.

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Ohne Aureolen und Unwirkliche Farben:
HDR (High Dynamic Range) richtig bearbeitet. Teil 3/3

HDR oder „high dynamic range“ ist eine Bearbeitungsweise für Fotos, die in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Man sieht HDR Bilder überall, und wenn sie gut gemacht sind, haben sie einen gewissen „WOW!“ Effekt.

(Zu Teil 1 und Teil 2)

4. Nachbearbeitung in Photoshop
Dieses ist der Punkt, vor dem viele Fotografen bereits mit der Beareitung fertig sind, dabei fängt die Nachbearbeitung hier erst wirklich an. Insbesondere Amateure belassen es bei dem, was die HDR-Software „ausspuckt“, und das ist in der Regel von Auraeffekten und Quietschfarben geplagt, die das Bild künstlicher erscheinen lassen, als es sein müßte. Schnee etwa wird gerne grau, wie man hier sehr gut erkennen kann.

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Cloud-Fotoarchiv:
Gigabank macht dicht

“Die Schweizer Bank für digitale Daten”: Mit 100%iger und ewiger Datensicherheit warb der Online-Speicher Gigabank. Doch die Daten-Bank ist pleite und schließt – in fünf Jahren.

Gigabank (Screenshot)

Gigabank (Screenshot)

Eine sehr gute Idee war der Online-Speicher “Gigabank”. Nicht gedacht als temporäres externes Backup, wie es beispielsweise Carbonite Backup anbietet, sondern als langfristiges, versionierendes und revisionssicheres Aufbewahren von besonders wichtigen Dokumenten außer Haus. Daten, die unabhängig von möglichen Hardwarewechseln auch nach 50 Jahren noch zugänglich wären (wer kann heute noch 5 1/4-Zoll-Disketten lesen?). Gut auch als Bildarchiv für Fotografen.

Doch nichts ist in der Computertechnik so alt wie die Idee von gestern. Diese Idee hat sich leider nicht bewährt – die Gigabank wird schliessen. Folgende E-Mail trudelte heute bei mir ein:

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Gigabank im Test:
Das Online-Bildarchiv

Die Schweizer “Gigabank” verspricht Langzeitarchivierung auch für Digitalbilder. Wir haben das System getestet.

Die Gigabank: Optimal zur Langzeit-Digitalfotoablage

Die Gigabank: Optimal zur Langzeit-Digitalfotoablage

Digitalbilder haben viele Vorzüge gegenüber Film. Langzeit-Datensicherheit gehört jedoch nicht dazu: Während Filme erst nach Jahrzehnten ausbleichen, sind CD-Rs und DVD-Rs mitunter schon nach Monaten unlesbar. Zudem finden sich für ältere Medien wie Disketten und ZIP-Disks an heutigen Computern gar keine Lesegeräte mehr. Auch heutige Festplatten sind zwar recht zuverlässig, wenn man sie in den Schrank legt, doch in ein paar Jahren wird den PCs die passende Schnittstelle fehlen, um sie anzuschließen.

Warum nicht im Netz ablegen? Aber wenn der Provider dann in 3 Jahren Pleite ist, sind die online hinterlegten Bilder plötzlich weg. Manchmal sogar noch eher. Gibt es denn etwas mit Langzeitsicherheit?

Ja, den in der Schweiz gehosteten Dienst Gigabank:

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RAM Components 16GB SDHC/32GB CF:
Knipsen, bis der Arzt kommt

Flash-Speicher ist preiswert geworden. Die Größen, die bis vor kurzem reine Theorie waren, sind nun real. fokussiert.com testete 32-GB-Compact-Flash- und 16-GB-SDHC-Karten von RAM Components.

Ram Components 32 GB CF 150 fach

Ram Components 32 GB CF 150 fach

Letztes Jahr haben wir noch die externen Datenspeicher mit Festplatte für Reisereportagen beschrieben. Diese haben auch immer noch ihre Berechtigung, wenn man eine Kamera benutzt, die nur kleine Speichergrößen unterstützt wie Memory Stick classic oder xD. Moderne Kameras mit Compact Flash oder SDHC ohne Größenbegrenzung kann man nun aber am simpelsten auch für große Foto-Touren direkt mit Flash-Speicher versorgen:

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