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Stitching:
Hochauflösende Bilder
für große Drucke

Immer wieder treffen wir beeindruckende Landschafts- und andere Fotografien an, die in grossformatigem Druck richtig wirken würden, aber deren Auflösung dazu nicht ausreicht. Die Möglichkeit für Bilder mit erheblich höherer Auflösung heisst «Stitching».

Sony NEX-7 infrarot mit Leica 35mm Summilux, stitch aus 4 Bildern Hochformat

Sony NEX-7 infrarot mit Leica 35mm Summilux, stitch aus 4 Bildern Hochformat

Dieses Bild hängt in meiner Wohnung – in zwei Metern Breite. Weiterlesen

Tutorial Panorama-Fotografie (4/4):
Der Nodalpunktadapter

Aus der Hand ein breites Panorama zu schiessen ist sehr, sehr schwierig. Mit dem Stativ geht’s besser, aber am besten geht es mit Stativ und Nodalpunktadapter.

NPA_Details

Der Nodalpunktadapter (Affiliate-Link) ist ein an sich sehr wichtiges Instrument für die Panoramafotografie. Es wird erst am Ende dieses Panorama-Fotografie-Tutorials erwähnt, weil es zwar theoretisch immer verwendet werden müsste, in der Praxis tatsächlich nur für Panoramen nötig ist, bei denen Objekte sich recht nahe an der Kamera (wenige Meter und näher) vor einem deutlich weiter entfernten Hintergrund befinden; nimmt man z.B. in der Landschaft ein Panorama mit einer Normal- oder gar Telebrennweite auf, wo sämtliche Objekte ziemlich weit vom Kamerastandort entfernt sind, kann man auf diesen Adapter getrost verzichten. Weiterlesen

Tutorial Panorama-Fotografie (3/4):
Zusammenfügen, was zusammengehört

Die digitale Verarbeitung einer Serie von Fotografien zum Panorama kann mit sehr teurer oder mit frei verfügbarer Software bewerkstelligt werden. DIe Korrekturfähigkeiten der Software variiert allerdings stark.

Ein klassisches Gipfelpanorama vom Großen Widderstein im Allgäu, Brennweite 38 mm. © Dietrich Kunze

Ein klassisches Gipfelpanorama vom Großen Widderstein im Allgäu, Brennweite 38 mm. © Dietrich Kunze

Wenn die Belichtung, Fokussierung und Brennweiteneinstellung der Bilder korrekt angewendet worden sind, bleibt eigentlich nur noch der Feinschliff übrig, in dem die Weißabgleichwerte der Bilder harmonisiert und eventuelle Änderungen an Kontrasten, Tonwertkurven u.ä. vorgenommen werden. Deren Parameter sollten bei allen Bildern identisch sein.

Nun folgt endlich die Erstellung des Panoramas aus den Einzelbildern. Dazu benötigt man Software, die genau dieses Ergebnis liefert. Diese Programme werden häufig „Stitchprogramme“ oder „Stitchsoftware“ genannt (stitch – zusammenfügen, zusammenflicken etc.). Weiterlesen

Tutorial Panorama-Fotografie (1/4):
6 Regeln für die Aufnahme

Panorama des Annapurna, Himalaya

Panorama des Annapurna, Himalaya

Die digitale Fotografie hat neben vielen anderen Genres auch der Panorama-Fotografie Vorteile gebracht. Bei der Aufnahme der einzelnen Fotos allerdings gelten immer noch die gleichen Regeln, wie sie schon für Film-Panoramen anzuwenden waren.

Was versteht man unter „Panorama-Fotografie“? Am auffälligsten präsentiert sich ein Panoramabild durch seine extreme Breite, die einen deutlich weiteren Blickwinkel umfasst als ein „normales“ Einzelbild. Für diesen Blickwinkel gibt es keine Grenze, das Maximum ist die Rundumsicht von 360° in der Horizontalen. Dies ist auch in der Vertikalen möglich, ist aber dann auf einem flachen Medium wie einem Papierbild oder einem simplen Digitalbild am Computer nur sehr unvollkommen darstellbar.

Solche Panoramen entstehen aus ganz normalen einzelnen Fotografien, die im Prinzip mit jeder normalen Kamera gemacht werden können. Es ist lediglich notwendig, dass jedes Bild an das vorherige anschließt, indem es das jeweilige Vorgängerbild um ein Stück überlappt (da kann man einen Bereich von 20 bis über 30% wählen). Weiterlesen