4 zufällige Bildkritiken zum Thema Studio:
Alle 18 Artikel zum Thema Studio auf fokussiert.com:
Studiofotografie bedeutet nicht nur Freiheit, sondern auch die Verantwortung, auf Einzelheiten zu achten.
Kommentar des Fotografen:
Erstes Studio Shooting Ende Dezemebr mit meiner Nichte.. Ziel war neue Erfahrungen zu sammeln, für das “Model” sowei den Fotografen.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Simon Luginbühl:
Studioaufnahme bedeutet nicht automatisch perfektes Foto. Es bedeutet nur, daß bestimmte Faktoren, wie Licht etc. leichter zu kontrollieren sind. Wie eben woanders angesprochen, heißt das aber nicht, daß Komposition und ihre Details zu kurz kommen sollte.
Ein hübsches Foto einer hübschen jungen Frau, in weiches Licht getaucht, was zu weichen Gradienten im Bild führt.
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Studiofotografie bietet fast totale Kontrolle, aber ob all der einstellbaren Faktoren darf die Bildkomposition nicht zu kurz kommen.
Kommentar des Fotografen:
Mein erster Versuch in der Babyfotografie im Studio. mit ISO 100, Blende 8 und einer Verschlusszeit von 1/50 war das wohl eher Zufall, dass ich das so scharf bekommen habe. Ausleuchtung vor einer schwarzen Moltonleinwand war ein Walimex 300 Blitzkopf mit einem Tubus und Wabe und ein Walimex 300 Blitzkopf mit Softbox. Das genaue Setup weiß ich leider nicht mehr.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Mike Hillebrand:
Schwarz-weiss-Aufnahme eines auf einem Arm liegenden Babys. Die seitliche Beleuchtung betont die Räumlichkeit des kleinen Körpers, ein Blitz mit Softbox sorgt für einen grossen Reflex in die Augen des Babys. Die nach unten hängenden Arme und der Gesichtsausdruck lassen auf vetrauensvolle Entspanntheit schliessen.
Gleich zum Vornherein:
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Einfache Dinge mit einfachen Mitteln zu fotografieren ist eine Herausforderung, der wir uns alle immer mal wieder stellen sollten.
Kommentar des Fotografen:
Ein Stilleben mit großer Mutter und Schrauben, die von hinten mit einer Taschenlampe beleuchtet wurden. Habe mit schwarzen Fotokarton als Untergrund und Hintergrund gearbeitet. Im Hintergrund habe ich einen Schlitz in den Fotokarton geschnitten, wo die Taschenlame dahinter lag. Wollte versuchen, ein spannendes Stillleben mit einfachen Dingen zu machen, die von hinten beleuchtet werden.
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Uwe Minuth:
Deine Aufnahme erinnerte mich sofort an eine Aufgabe während meiner Ausbildung zum Fotodesigner: Wir bekamen jede Woche einen Workshop zu einem Thema, und dazu dann eine Fotoaufgabe gestellt. Eine war eben auch, Makroaufnahmen von Werkzeugen anzufertigen, die dem Material und der Aufgabe des Werkzeuges und -stoffes entsprechen sollten.
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Auch bei extrem gewähltem Ausschnitt gilt es, nicht zuviel zu kappen. Insbesondere nicht, wenn dadurch bei einem Porträt die Augen so sehr an den oberen Bildrand verschoben werden, daß sie ihn fast berühren, während andere Bildelemente in den Vordergrund gedrängt werden.
Kommentar des Fotografen:
Portrait im Studio.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Otten Sabrina:
Fotografin Ottens Porträt zeigt eine junge Frau, die schwarzweiß in High Key fotografiert wurde. Sie trägt einen Anzug mit Nadelstreifen, und blickt den Betrachter unverwandt an. Das Bild ist perfekt belichtet und fotografiert, und in technischer Hinsicht habe ich daran denn auch absolut nichts auszusetzen.
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Weil die Werbung häufig Reportage- und Streetfoto-Stil imitiert, sind wir bei derartigen Fotos Topqualität gewohnt. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie in einer echten Reportage-Situation glücken.
Kommentar des Fotografen:
Ein Konzertphoto, welches ich mit einer klassischen Reportagebrennweite (35mm) gemacht habe. Die Nähe war natürlich nur möglich durch die geringen Bekanntheitsgrad der Band.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Stephan Amm:
Nah-Porträt eines Leadsängers, dem Stil der Aufnahme nach zu schliessen einer Rock`n Roll-Band. Die Schwarz-Weiss-Aufnahme zeigt Hand und Mikrofon und das Gesicht des Stars, der mit gläsernem Blick in seinen Liedtext versunken scheint, in einer Mischung aus hartem Gegenlicht und indirekter Beleuchtung von rechts unten.
Wieder ein Bild, zu dem ich gratulieren möchte – diese Aufnahme ist sowohl in der Komposition – die bei Reportage-Bildern ja nicht bis ins Detail geplant werden kann – als auch in der technischen Umsetzung ausserordentlich geglückt.
Da ist zunächst das Motiv selber:
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Auch wenn es ein Klischee ist: ein Porträt, insbesondere in extremer Nahaufnahme, lebt von den Augen. Da das Gesicht der Hauptgegenstand des Bildes ist, sollte dieser auch so in Szene gesetzt werden, daß dem Betrachter etwas geboten wird.
Kommentar des Fotografen:
Nikon D3, Nikor 105/2.8 Micro, Blitz SB800 gegen die Wand, Blitz SB-R200 am Objektiv für das “Augenlicht”, CS2 mit Filter Nik Silver Efex
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dierk Topp:
Dierk Topps Porträt eines älteren Mannes besticht durch die Art, wie dieser in die Kamera schaut. Offen, natürlich, und schon fast etwas herausfordernd blickt er uns an. Das Gesicht ist gut in Szene gesetzt, die Augen leicht geneigt, so daß Bewegung in das Bild kommt.
Laut Angaben des Fotografen wurde das Foto in Photoshop CS2 mit Nik Silver Efex nachbearbeitet. Allerdings ist mir nicht genau ersichtlich wie:
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Fotografien in in Low-Light-Verhältnissen verlangen besondere technische Sorgfalt, sonst stimmen Belichtungszeiten, Schärfentiefe und andere technische Dinge nicht, die sonst weniger Probleme gemacht hätten.
Kommentar des Fotografen:
Diese Foto zeigt meinen schwarz bemalten Kumpel. Sein Wunsch war es bei diesem Foto, eine Mischung aus Modell und Freak zu erzeugen.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Steve Splittgerber:
Steve Splittgerbers Foto zeigt ein Dreiviertelporträt mit einem schwarz bemalten Mann, der eine große Sonnenbrille trägt. Er ist dabei, sich die Krawatte vom Hals zu ziehen, dabei hält er sich am Hemdkragen fest. Das meiste des Bildes liegt im Schatten und ist so dunkel, daß man Einzelheiten kaum erkennen kann. Die Krawatte etwa.
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Mit Belichtungs- und Blitzsynchronzeiten lassen sich vermeintlich banale Motive in abstrakte Kunstwerke verwandeln.
Kommentar des Fotografen:
Durch den Einsatz einer langen Blitzsynchronzeit wollte ich dem Mohn der sich im Wind bewegte eine gewisse Dynamik verleihen es würde mich sehr interessieren wie das Ergebniss von euch gesehen wird und was ich beim nächsten mal besser machen könnte vg F.P
Peter Sennhauser meint zum Bild von Friedhelm Peters:
Du hast das Bild in der Kategorie “abstrakt” eingereicht und strebst demnach selber nicht nach einer “Blumenfotografie”.
Die Aufnahme hat etwas Gewinnendes, weil sie auf den ersten Blick nicht sofort preisgibt, was sie darstellt – oder wie sie entstanden ist.
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Fotografie als Beruf: Heute kann jeder versuchen, mit Stockphotos Geld zu verdienen. Wieviel Arbeit beim Profi dahintersteckt und wie wenige Shootings es wirklich sind pro Monat, verrät Fotoproduzent Robert Kneschke.
Die erste Entscheidung zur Planung eines Shootings ist die Wahl des Modells. Ich überlege grob, ob ich ein männliches oder weibliches Modell ablichten will – oder gar ein Paar, eine Gruppe von Freunden oder eine ganze Familie.
Wofür ich mich entscheide, hängt davon ab, was gerade von den Agenturen gesucht wird, wie viele ähnliche Typen ich schon fotografiert habe und auch, wer als Modell gerade anfragt.
Weitere Kriterien sind die Haarfarbe und Haarlänge und auch die zusätzlichen Qualifikationen des Models, wie Schauspielunterricht oder sportliche Fähigkeiten. Naturblond geht immer gut, und ich mag rothaarige, sommersprossige Modelle, weil sie Frische und Natürlichkeit ausstrahlen. Typische Model-Gesichter suche ich nicht, es soll eher der oder die “Schöne von nebenan” sein.
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Stockfotos sind eine Art, die Fotografie zum Beruf zu machen – Robert Kneschke gibt in einer Serie einen Einblick in seine Arbeit. Er macht deutlich, dass wenig davon hinter der Kamera stattfindet.
Fotoproduzent ist kein Ausbildungsberuf. Die meisten meiner Kollegen sind Quereinsteiger, und ihr Rutsch in dieses Arbeitsfeld ähnelt meinem. Ich fotografiere seit meinem 15. Lebensjahr als Hobby. Ursprünglich analog, was sich in einem hohen Posten für Filme und Filmentwicklungen in meinem Taschengeldbudget bemerkbar machte.
Zehn Jahre lang habe ich mit der Kamera gespielt, experimentiert, gelernt und Fotos gemacht, für die ich mich heute schämen würde. Dann kam der Punkt, an dem ich die Ausgaben für das Hobby wieder einzunehmen versuchen wollte. Ich kaufte mir bei einem Großhändler Passepartouts, machte Abzüge von schönen Fotos, vor allem Landschaften und Berlin-Motive, und stellte mich damit auf Berliner Kunstmärkte.
Die Kunden kamen, aber kauften nicht genug.
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