4 zufällige Bildkritiken zum Thema Surreal:
Alle 11 Artikel zum Thema Surreal auf fokussiert.com:
Der Blick nach oben und entsprechende Ausrüstung können aus bekannten Motiven immer noch Neues herausholen.
Kommentar des Fotografen:
Bildtitel: Stütze Tja, hab halt versucht den Punkt zu finden, wo die Turmspitze, das “Kugelelement” (sorry, ich bin in Funkturm-Architekturterminologie – schönes Wort auch – nicht bewandert) und das Dachelement so im Einklang sind, dass der Eindruck des gegenseitigen Abstützens entsteht.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Alexander Westphal:
Bei diesem Foto hatte ich zuerst vermutet, es handele sich um eine Montage. Ich weiß nicht, welchen Funkturm Du hier fotografiert hast (Berlin?), aber die Art, wie er sich an das Dachelement “anlehnt”, war etwas, was ich in einer Aufnahme wie dieser nicht erwartet hätte:
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Bilder können uns an Gemälde erinnern, die wir schon gesehen haben. Diese Aufnahme von Simone Naumann entwickelt einen sehr starken, fast malerisch wirkenden Ausdruck und erinnert so an ein Gemälde von Edward Hopper.
Kommentar der Fotografin:
Dieses Bild wurde in München im Studentendorf hinter dem Olympiapark aufgenommen. Das Zusammenspiel von Exterieur und Intereur verleiht dem Bild eine große surrealistische Wirkung. Eine große Schärfentiefe, sowie die Nutzung des vorhandenen Lichtes (Kunstlicht) soll den Bildcharakter unterstreichen.
Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Simone Naumann:
Gewisse Bilder rufen bei mir sofort Assoziation zu Gemälde wach, die ich kenne und schätze. Diese Aufnahme von Simone Naumann mit ihrem gekonnten Spiel der geometrischen Flächen, der Farben und des Lichts, erinnerte mich sofort an das Gemälde “Nighthawks” von Edward Hopper (1882-1967):
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Gut gemachte Bildmanipulationen verbinden perfekte Technik mit fotografischem Handwerk. Dies gelingt am besten, wenn realistische “Fehler” ins Bildwerk integriert werden.
Kommentar des Fotografen:
Meine fotografische Leidenschaft sind Fotomontagen. Hier habe ich einen Raum in einem Kunstmuseum aufgenommen. Auf den Bildern waren Motive aus der Natur zu sehen. Da kam mir ide Idee, wie es den aussehen würde, wenn die Natur nun tatsächliche aus den Bildern “heraus käme”. Der 2. Gedanke war, dass vielleicht in Zukunft die Natur nur noch in Museen zu “besichtigen” sein könnte. Außerdem gefallen mir solche surrealistischen Szenen. Ich habe mit diesem Bild schon bei einigen Wettbewerben teilgenommen und dabei in einem FIAP-Wettbewerb in Zargozza (Spanien) eine Goldmedaille gewonnen. Mich würde natürlich auch Ihre Meinung dazu interessieren!
Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Norbert Senser:
Wir blicken in dieser Farbfotografie frontal in einen kleinen Museumsraum mit Holztäferung bis Hüfthöhe und Fischgräte-Holzboden. An den drei rostroten Wänden hängen jeweils zentriert drei barocke Goldrahmen. Darin sind aber nicht Bilder zu sehen; aus den beiden Rahmen an den seitlichen Wänden wachsen uns hellgrüne Dschungelpflanzen entgegen, aus dem Bildrahmen an der Stirnseite des Raums strömt ein kleiner Wasserfall mitten in den Raum, das Wasser spritzt vom Holzboden auf.
Die Nachbearbeitung von Fotografien in Photoshop ist eine der ersten neuen Erfahrungen, welche viele Einsteiger in die Fotografie heute zunächst scheuen, dann begeistert aufnehmen und sehr rasch bei dem ankommen, was nicht mehr reine Nachbearbeitung, sondern bereits Bildmanipulation genannt werden muss.
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Henrik Isaksson Garnell meint, ein Fotograf sollte Bilder schaffen, nicht nur aufnehmen. Er selber schwebt dabei zwischen surreal und konkret.
Der schwedische Fotograf Henrik Isaksson Garnell baut an Tag- und Alpträumen, wie er schreibt. Eine Serie mit Titel “Apsis” sehen wir gerade in Berlin. » weiterlesen
Abstraktionen von Architektur, von Stadtbildern zeigen uns Antje Hanebeck und Lucas Buschfeld: einmal poetisch, das andere Mal sachlich und karg.
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Weil sich ihre reduzierten Schwarzweißbilder ähnlich scheinen, sind die beiden Fotografen aktuell zusammen in einer Ausstellung in Köln zu sehen.
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Fotograf Pierre Winther setzt bildgewaltige, filmreife Geschichten und Illusionen in Szene. Trotzdem meint er, dass nichts die Realität schlägt.
“Shark Riding” – eine der bekanntesten von Fotograf Pierre Winther – ist tatsächlich nicht gestellt und eine kaum zu schlagende Wirklichkeit. Die Fotografie eines jungen Mannes, der lässig wie ein Rodeoreiter mit Sonnenbrille einen Tigerhai reitet, ist Teil der aktuellen Berliner Ausstellung “Nothing Beats Reality”.
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Photomatix, die bekannteste HDR-Software, ist inzwischen in der Version 3.0 verfügbar. Wie schwer ist das Programm ohne große Einarbeitung bedienbar?
HDR-Fotografie wurde 2008 von der Allgemeinheit entdeckt und in der Folge etwas gehypt.
Solange die Kameras diese Funktionen nicht selbst anbieten, dürfte das Verfahren für den Normalfotografen zu kompliziert und unnötig sein.
Doch in bestimmten Situationen kann HDR – oder auch HDRI (High Dynamic Range Imaging) – interessantere und bessere Bilder erzeugen.
Damit das Spaß macht, ist es wichtig, daß eine HDR-Software einfach zu bedienen ist – weil man sie eben nur gelegentlich einsetzt. Kann Photomatix 3.0, eines der bekanntesten speziellen HDR-Programme, dies bieten?
Wir haben die Software ausgiebig getestet und verschiedene Anwendungsmuster untersucht:
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Bei Hubert Beckers Fotoarbeiten ist man nur vermeintlich auf einer “richtigen” Spur. In Wirklichkeit ist alles ganz anders.
In seiner Bildserie “La condition humaine” zum Beispiel arbeitet Hubert Becker mit den Methoden von René Magritte. Wie der surrealistische Maler zwingt uns Becker, unser Bild der Wirklichkeit zu überdenken und Denkgewohnheiten zu durchbrechen. Die Leipziger Galerie b2_ zeigt uns aktuelle Beckers Arbeiten unter dem nämlichen Titel “La condition humaine”.
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Ausstellungseröffnung an Halloween – und es ist wohl ein passender Termin: Julia Kissina mit “Ich sehe was, was du nicht siehst”.
Julia Kissina ist Schriftstellerin, Fotografin, Videokünstlerin. Sie beschäftigt sich mit dem Absurden und erzählt fantastische Geschichten. Sie lässt in ihren Bilder das Unheimliche ins Heimelige eindringen – die aktuelle Ausstellung ist in der Berliner Galerie Bereznitsky zu sehen.
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Martin Fengels neue Bilderserie “Journal of Science” erweckt den Anschein wissenschaftlicher Genauigkeit, führt aber tatsächlich an den Rand des Faktischen.

Martin Fengel: Abb. 4 und Abb. 2
Zu sehen sind rätselhafte Objekte, die aus dem Inventar von Museen der Naturkunde oder Technik oder anderen Gebäuden mit sonst offizösem Zweck stammen könnten. In der Fotografischen Sammlung des Münchner Stadtmuseums bis 21. September.
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