Thema: Tele

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Tele:

Bergbach in der Moräne: Den Raum unterstützenZeiger-Makro: Der unerbittliche ZeitverlaufEntenporträt: Schöne StudieSportfoto: Action-Porträt

 

Alle 4 Artikel zum Thema Tele auf fokussiert.com:

Bergbach in der Moräne:
Den Raum unterstützen

Ein Geheimnis einer guten Landschaftsfotografie liegt in der Illusion eines dreidimensionalen Raums, der sich hinter die zweidimensionale Bildebene erstreckt. Der Fotograf kann sie verstärken, aber mit Fehlentscheiden auch abschwächen.

Kommentar des Fotografen:

fotografiert mit einem Stativ, um mir mehr Zeit für die Bildgestaltung zu nehmen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Christian Lauener:

Ein Bergbach schlängelt sich in diesem querformatigen schwarz/weiss Bild durch eine Geröllmoräne. Im unteren Bildzentrum der Telefotografie liegt eine offensichtlich vom Wasser angeschwemmte tote Tanne, im oberen Drittel sticht rechts ein von Menschenhand geschaffener Steinhaufen und im Zentrum ein grosser Felsklotz aus dem Bild heraus.

Was macht eine Landschaft aus, was fasziniert uns daran? Die Antwort auf diese Frage ist keine eindeutige. Ist es der Raum, die Linien darin, die Farben, das Naturschauspiel – oder jedesmal etwas anderes?

Ein Aspekt, der mich an der Fotografie fasziniert ist, dass es selbst in den unzähligen Genres noch Unterkategorien, Stile und immer neue Möglichkeiten gibt, kreative Ansichten zu schaffen. Es ist ein Paradox:

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Sportfoto:
Action-Porträt

Einem Sportler nahe auf die Pelle zu rücken verknüpft Aktion mit unserem ungezügelten Interesse an Gesichtern.

Kommentar des Fotografen:

Hab meinen Sohn beim 200m Freistil aufgenommen. Hab eine sehr tiefe Position eingenommen, und mein Sohn hatte eine der mittleren Bahnen. Habe mehrere von diesen Fotos, da er mehrere Bahnen geschwommen ist. Jedoch gefällt mir dieses persönlich sehr gut.
Es gibt noch ein ähnliches, bei dem man den angewinkelten Arm der Kraulbewegung in der Spiegelbrille sieht. Wollte aber dieses Bild mal zur Bewertung stellen. Es ist wurde in Raw geschossen, beschnitten und leicht nachgeschärft. Wollte mal gerne die Meinung zu dem Bild hören. Unter Portrait fällt es zwar nur im weitesten Sinne.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Konrad Piechulek:

Ein Schwimmer beim Crawl holt für den Stil typisch mit einer seitlichen Kopfdrehung Luft. Die Teleaufnahme rückte nicht den Sportler insgesamt, sondern fast nur sein Gesicht in den Bildmittelpunkt.

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Entenporträt:
Schöne Studie

Der Einsatz des Teleobjektivs ist bei einem Porträt genau die richtige Wahl.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild einer Ente entstand im August 2008 im Park des Schlosses Nymphenburg in München. Ziel war es, ein intim wirkendes, persöhnliches Portrait eines Vogels, in diesem Fall einer Ente, zu erstellen.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Tobias Walter:

Bei diesem schönen Tier-Portrait sind viele Punkte richtig gemacht worden, die auch auf andere Portraits übertragen werden könnten. Denn grundsätzlich können für beide, Mensch- wie Tierportraits, die gleichen Herangehensweisen gewählt werden:

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Zeiger-Makro:
Der unerbittliche Zeitverlauf

Makrofotografie lässt sich auch mit Tele-Objektiven realisieren. Die Schärfentiefe wird dabei sehr gering. Zum wirklich bewussten Freistellen aber sollte man sich lichtstarker Objektive bedienen.

Kommentar der Fotografin:

Ich wollte unbedingt mal ein Foto machen, bei dem man mit der Tiefenschärfe experimentieren kann. Dafür habe ich mir dieses Motiv ausgesucht. Ich hatte das Foto ursprünglich noch mit einem kleinen Spruch zum Thema “Zeit” versehen, den ich hier mal weglasse … Jetzt interessiert mich natürlich, ob/wie mir dieses Foto gelungen ist.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Antje Zwanzig:

Natürlich weisst Du, dass Dir dieses Bild gelungen ist – und wie. Das Zusammenspiel der Zeigerspitze und der römischen 5 funktioniert so gut, dass man den Zeiger förmlich sich bewegen sieht. Der Hintergrund mit dem Stundenzeiger in der Unschärfe und dem Farbverlauf des Zifferblatts am Rand rahmt die Aufnahme sehr schön und lässt die Stunden sozusagen in der Unschärfe verrinnen.

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