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Tierfotografie:
Soaking up the Sun

Für angehende Tierfotografen sind Reptilien dankbare Modelle: Sie halten wenigstens zeitweise absolut still. Wie diese Echse in Arizona.

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Canon EOS 550D, EF70-300mm f/4-5.6 IS USM 160mm, 1/200s, f/10, ISO 100, © Jean-Claude Thelen

Jean-Claude Thelen aus Ottery St. Mary, UK: Ich habe diese Eidechse im Saguaro National Park in Arizona fotografiert, eins von den einzigen Tieren das mir Zeit gelassen hat mit den Kamera herum zuspielen. Ich sass ein paar Stunden im National Park um Tiere zu fotografieren und ich glaube dass diese meine beste Aufnahme ist.

 

Sie sind zwar blitzschnell, wenn sie laufen, aber wenn sie stillstehen, dann stehen sie STILL: Eid- und andere Echsen sind perfekt für Fotografinnen und Fotografen, die keine bewegten Ziele in den Fokus kriegen.

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Elefantenporträt:
Die Situation nutzen

Tierfotografie in freier Wildbahn ist etwas ganz besonderes. Sie sollte deswegen unbedingt als solche erkennbar sein.

Foto eines Elefanten in freier Wildbahn ©

Nikon D750: 1/640s bei Blende 4 mit 120mm Brennweite und ISO 100 © Marius Druschke

Marius Druschke schreibt zu diesem Bild: Dieses Bild habe ich auf einer Safari in Südafrika aufgenommen. Im Jeep war der Blickwinkel immer wieder sehr eingeschränkt, so dass ich die Wahl des Ausschnitts nur bedingt beeinflussen konnte. Es war mir wichtig das Gesicht des Elefanten ins Zentrum des Bildes zu rücken. Um so nahe wie möglich ran zu kommen habe ich darauf verzichtet das Tier bis zu den Füßen zu fotografieren. Zum weiteren hervorheben habe ich den Hintergrund etwas Unscharf gestaltet, ohne dass er komplett verschwimmt.

Grosse Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren: Wahrscheinlich ein Traum vieler Fotografinnen und Fotografen. Du hast ihn verwirklicht und dieses gelungene Porträt eines Elefanten geschossen.-

Es handelt sich um eine Farbfotografie eines afrikanischen Elefanten. Das Tier ist, von schräg hinten wahrscheinlich im Mittagslicht beschienen, dem Betrachter zugewandt. Der Bildausschnitt zeigt den Kopf bis zu den Stosszähnen und einen kleinen teil der Umgebung, vor allem einen Busch oder Baum, der hinter dem Tier emporragt. Weiterlesen

Schwan im Wind:
Aus der Not eine Tugend machen

Störende Hintergründe sind häufig nicht vermeidbar, besonders, wenn es sich um Tierfotos handelt. Man kann aber aus der Not eine Tugend machen.

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Wiebke-Susanne Homann aus schreibt zu diesem Bild:

Der Schwan saß bei eisiger Kälte am Teich. Ich finde er wirkt fast melancholisch, der Flügel schützend über dem Kopf. Ich habe das Bild quadratisch beschnitten, um der Form des Tieres besser gerecht zu werden. Mit geringer Tiefenschärfe habe ich versucht, die dahinter liegende Ente etwas verschwinden zu lassen, ein heller Schatten ist aber leider immer noch zu sehen.

Viele von uns haben dieses Foto in Erinnerung, das vor nicht allzu langer Zeit die Runden durch die sozialen Medien machte. Eine Person im Schnee füttert Vögel im Wasser. Ein Schwarzweißfoto, das praktisch perfekt wirkt. Der Aufnahmewinkel, die Nachbearbeitung – einfach rundherum gelungen. Und all diese anderen Bilder, zum Teil im Zoo aufgenommen. (Affiliate-Link) Unter anderem hier vorgestellt von unserem Autor Carsten Schröder. Tieraufnahme ist also nicht gleich Tieraufnahme. Weiterlesen