4 zufällige Bildkritiken zum Thema Tilt/Shift:
Alle 16 Artikel zum Thema Tilt/Shift auf fokussiert.com:
Es gibt Objektive, die möchte man unbedingt mal ausprobieren. Das Shift/Tilt PC-E NIKKOR 24 mm 1:3,5D ED ist so ein Fall: Zum Kaufen ist das Perspektiven-Korrekturobjektiv, das für Architektur und Landschaft geeignet ist, etwas zu teuer. Doch man kann ja mieten.
Das Nikkor PC-E 24 mm 1:3,5D ED ist eine
sehr neugierig machende Linse: Es bietet einen starken Weitwinkel, als Perspektiven-Korrektur-Künstler aber noch mehr: Die beim Kippen entstehenden stürzenden Linien sollen sich durch die Kompensation mittels der Shift-Funktion wie bei großen Plattenkameras korrigieren lassen.
Ebenso kann die Schärfenebene mit der Tilt-Funktion geneigt werden, so dass ebenso geneigte Motivebenen von vorn bis hinten scharf werden.
Doch da gibt es ein Problem: Das edle Stück kostet über 2000 Euro. Die wollen erstmal verdient sein.
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Architekturfotografie hat spezielle Anforderungen. Einige Faktoren lassen sich dabei beeinflussen, andere nicht. Technische Hilfsmittel gibt es, aber sie sind teuer.
Kommentar des Fotografen:
HDR Aufnahme bestehend aus 9 Aufnahmen (3×3). Aufgenommen mit der Canon EOS 350D und einem Standard-Objektiv von Sigma. Das Panorama zeigt das Schloss Solitude in Stuttgart.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sascha Ronge:
Architekturfotografie kann bisweilen eine Herausforderung sein. Eine der größten Schwierigkeiten ist die Beleuchtung:
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Lensbaby ist ein gut gewählter Name für dieses simple Tilt/Shift-Objektiv: Es ist kein Stück Hightech-Glas, sondern eine fröhliche Kreativ-Scherbe. Leider entstehen die kreativen Bilder meist mehr aus Zufall als aus der Planung.

Simpler Lensbaby-Effekt: Das Augenmerk richtet sich automatisch auf das Segelboot. (Alle Bilder © PS/fokussiert.com)
Das Lensbaby hat viele Fans, und ich bin sicher, dass sich der eine oder die andere gleich zu Wort melden und mein Fazit als unseriös bezeichnen wird (siehe zweitletzten Absatz). Insgeheim hoffe ich das sogar:
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Lensbaby ist das Tilt/Shift-Objektiv für Arme, das Anti-Scheimpflug-Effekte mit jeder Spiegelreflexkamera erlaubt. Das neue Modell der dritten Generation ermöglicht Feineinstellungen dank Feststellschrauben. Wir haben es getestet.

Lensbaby auf der Nikon D200. Ein echter Hingucker. (Bilder: PS/fokussiert.com)
Schön ist es jedenfalls nicht. Das Lensbaby sieht aus wie Frankensteins Objektiv – oder wie ein chirurgisches Instrument zur Fixierung von Wirbelsäulen.
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Nikons PC-E – Objektive für Spiegelreflexkameras ermöglichen Tilt/Shift-Operationen für die Korrektur von stürzenden Linien und Tiefenschärfe-Effekte (Anti-Scheimpflug).

Lens, Baby! Das neue Nikkor-Tilt/Shift-Objektiv PC-E 24mm 24 mm 1:3,5D ED schwenkt das Linsensystem bis zu 8.5 Grad in zwei Richtungen. (Bild Nikon)
Um ehrlich zu sein: Ich wusste nicht mal, dass es Tilt/Shift-Objektive für Spiegelreflexkameras gibt. Ich glaubte, die Anti-Scheimpflug-Technik sei den Fachkameras mit flexiblem Balg oder den “Lensbabies” (als Behelf für Amateure, die sich keine Fachkamera leisten können) vorbehalten.
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Die Schärfe einer Fotografie liegt (üblicherweise) in einer Tiefenebene parallel zum Film/Sensor. Mit Fachkameras oder Spezialobjektiven lässt sie sich manipulieren und verläuft dann beispielsweise “schräg” durchs Bild.
Die Scheimpflugsche Regel besagt, dass sich die Bild-, Objektiv- und Schärfeebene in einer gemeinsamen Schnittgeraden schneiden müssen, damit alle Objekte der Schärfeebene (auch Projektions-, Objekt- oder Gegenstandsebene genannt) auf der Bildebene scharf abgebildet werden. Sie wurde 1907 von dem österreichischen Offizier und Kartographen Theodor Scheimpflug (1865–1911) entwickelt.
Grade in der Architekturfotografie spielt sie eine grosse Rolle: Um stürzende Linien, verzerrte Kanten und abfallende Schärfe an langgestreckten oder hochaufragenden Gebäuden zu vermeiden, braucht man eine Kamera, deren Bild- und Objektivebene nicht zwingend parallel zueinander stehen müssen. Spezialobjektive dafür gibts auch für die digitale Spiegelreflex (siehe unten).
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