Thema: Tipps und Tricks

 

Alle 62 Artikel zum Thema Tipps und Tricks auf fokussiert.com:

Bildbearbeitung:
Vier W-Fragen bei der digitalen Bildschärfung (3)

Der nachfolgende, mehrteilige Artikel über die digitale Bildschärfung soll helfen, einige Antworten auf grundsätzliche Fragen (warum, wie, wann und was) der digitalen Bildschärfung zu finden.

Im zweiten Teil ging es um das “Wie” des Schärfens. In diesem dritten und letzten Teil möchte ich mich nun mit dem “Wann” und dem “Was” befassen, wann die Bilder also und welche Bildteile davon zu schärfen sind …

Wann?

Grundschärfung

Bei der Raw-Konvertierung ist eine Grund- bzw. Vorschärfung aus meiner Sicht unbedingt zu empfehlen (die Meinungen gehen hierzu auseinander, was ich nicht verhehlen will). Es geht hierbei ja nicht darum, ein Bild bereits druckfertig zu machen, sondern um den (im ersten Teil skizzierten) nötigen Ausgleich zum Tiefpaß- bzw. Antialias-Filter. “Wohldosiert” (ich komme darauf noch zurück) werden dadurch auch keine Artefakte erzeugt, sondern Grundlagen geschaffen, um in der nachfolgenden Ausarbeitung feinste Bilddetails sichtbar zu machen (eine Ausnahme stellen natürlich die Kameras ohne Tiefpaßfilter wie die D800 E von Nikon dar, deren Bilder keine solche Vorschärfung dulden).

Schärfegrade: unscharf, schärfer. leicht überschärft (von links nach rechts)

Schärfegrade: unscharf, schärfer. leicht überschärft (von links nach rechts)

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Bildbearbeitung:
Vier W-Fragen bei der digitalen Bildschärfung (2)

Der nachfolgende, mehrteilige Artikel über die digitale Bildschärfung soll helfen, einige Antworten auf grundsätzliche Fragen (warum, wie, wann und was) der digitalen Bildschärfung zu finden.

Im ersten Teil ging es um das “Warum” des Schärfens. In diesem zweiten Teil möchte ich mich nun mit dem “Wie”, also den verschiedenen Methoden des Schärfens befassen …

Wie?

Unscharf Maskieren

Noch aus der Ära der analogen Dunkelkammer stammt (wie im ersten Teil bereits angedeutet) das Prinzip der “Schärfung durch Maskierung der Unschärfe”, kurz auch USM. Ich will diese analoge Prozedur ein wenig erläutern, da sie für das Verständnis der digitalen USM-Variante wichtig ist. Beim Film erzeugte man Schärfe (akzentuierte man also die Kontrastkanten) dadurch, daß man von einem unscharfen Negativ eine noch unschärfere Variante anfertigte und dann beide Bilder übereinander belichtete. Der Clou das Ganzen war, daß die noch unschärfere Variante als transparentes Positiv Verwendung fand – so gelang der verstärkte Schärfeeindruck dadurch, daß man vom unscharfen Ausgangsbild das noch unschärfere Zwischenbild quasi subtrahierte.

Schema der Wirkung des "Unscharf Maskierens"

Schema der Wirkung des "Unscharf Maskierens"

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Bildbearbeitung:
Vier W-Fragen bei der digitalen Bildschärfung (1)

Der nachfolgende, mehrteilige Übersichtsartikel soll helfen, einige Antworten auf grundsätzliche Fragen (warum, wie, wann und was) der digitalen Bildschärfung zu finden.

Warum?

Fangen wir in diesem ersten Teil gleich mit der fundamentalen Frage an: “unter welchen Voraussetzungen müssen digitale Bilder überhaupt geschärft werden?” Die eindeutige, jedoch nicht ohne weiteres erhellende Antwort auf diese Frage ist: “bei Kameras mit Tiefpaß- bzw. Antialias-Filter immer”. Was ist damit gemeint?

Unschöne Überlagerung der periodischen Strukturen des Bildwandlers mit denen des Backsteinmusters (Quelle: Wikipedia)

Unschöne Überlagerung der periodischen Strukturen des Bildwandlers mit denen des Backsteinmusters (Quelle: Wikipedia)

Bei der Entwicklung der Digitalkameras fiel alsbald auf, daß störende Treppchenbildungen bei Diagonalen (nicht zu verwechseln mit den Schärfungsartefakten) und sogenannte Moirés (siehe obenstehendes Bild) bei regelmäßigen Mustern im Bildmotiv auftraten. Dies hat damit zu tun, wie die Sensoren die Bildinformation in einem Raster aus Zeilen und Reihen aufnehmen.
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Digitale Lochkamera:
Tipps für Einsteiger

Eine Lochkamera zu bauen, ist nicht nur ein beliebtes Projekt für Schüler, weil es ja eigentlich nur einer Kiste mit Loch bedarf, ausgerüstet mit lichtempfindlichen Material. Es gibt auch eine ganze Sparte von Fotografen, die Lochkamerafotografie regelrecht als Kult betreibt.

Eggs & Spoons
Enthusiasten arbeiten mit allen möglichen Kameramodellen, von selbstgemachten Kisten- und Röhrenkameras bis zu edel verarbeiteten Holzmodellen (etwa die der Firma Zero, http://www.zeroimage.com).

(Links: http://www.pinhole.org, http://www.pinholeday.org, http://die-lochkamera.de)

Ich selbst bin vor Jahren auf die digitale Variante der Lochkamerafotografie gestoßen, habe aber erst vor kurzem wieder angefangen, mich damit zu beschäftigen. Denn jeder, der eine (digitale) Spiegelreflexkamera besitzt, kann diese ohne weiteres zur Lochkamera machen (Anleitungen sind überall im Internet zu finden): » weiterlesen

Fotoespresso 2/2010:
Über das neue Photoshop CS5

Was bringt Photoshop CS5 uns Fotografen? Der neue Fotoespresso gibt einen Überblick zu den neuen Funktionen.

Fotoespresso 2/10 mit den Neuerungen bei Photoshop CS5

Fotoespresso 2/10 mit den Neuerungen bei Photoshop CS5

Der kostenlose Newsletter Ausgabe 2/2010 berichtet auch über Erfahrungen mit dem iPad: Was kann Apples neuestes Gerät den Fotografen nützen? » weiterlesen

“Faszination Sportfotografie” – Data Becker:
Eine Kunst für sich?

Sportfotografie stellt spezifische Anforderungen – in jeder einzelnen Sportart. Dieses Einsteigerbuch verleiht einen guten Überblick und vermag zu einem Versuch zu reizen. Illustriert mit grossartigen Fotos, bietet das Buch aber vor allem technische und organisatorische Informationen.

Data-Becker Digital Proline: Faszination Sportfotografie

Data-Becker Digital Proline: Faszination Sportfotografie

Bei meiner täglichen Durchsicht einiger Tausend Agentur-Fotos auf der Suche nach den faszinierendsten und fotografisch spannendsten Newsbildern schaue ich mir zwangsläufig sehr viele Sportbilder an.

Und obwohl ich dieses Genre ursprünglich aus den “Fotografien aus 24 Stunden” ausschliessen wollte, lässt sich nicht verleugnen, dass es fast täglich herausragende, umwerfend attraktive Bilder hervorbringt.

Grund genug, sich mit der Sportfotografie ein wenig näher zu befassen. Ein neues Buch aus dem Data-Becker-Verlag, “Faszination Sportfotografie” (Affiliate-Link) vom preisgekrönten Sportfotografen Laci Perényi und Autor Jörg Walther, bietet einen umfassenden Einstieg in ein extrem vielfältiges Thema. Ein Vorweg-Fazit:

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Nikon D700 im Test:
Das Nachtsichtgerät

Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 haben eine enorme Sensor-Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. Was kann man damit nachts wohl sehen? Mehr als das Auge…

Mitternachtsdämmerung bei Neumond... Nikon D700 und Zeiss Planar T* 1,4/50 mm, 1:1,4, 1 s, ISO 6400 (Bild: W.D.Roth)

Mitternachtsdämmerung bei Neumond... Nikon D700 und Zeiss Planar T* 1,4/50 mm, 1:1,4, 1 s, ISO 6400 (Bild: W.D.Roth)

Auch wenn die Nikon D700 bei Tage mitunter etwas umständlich zu bedienen ist (mehr dazu hier später) – bei Nacht sind die wichtigen Einstellknöpfe – Belichtungszeit, Empfindlichkeit, Zeitauslöser – gut zu finden. Daß der Einschalter beim Hinausdrehen über die Ein-Position das für den Nachtbetrieb wegen geringer Helligkeit wesentlich besser als der Monitor geeignete LC-Display auf der Kameraoberseite für einige Sekunden aufleuchten läßt, kommt dabei der “Dunkelarbeit” zugute – die Menüs auf dem Monitor sind dagegen nachts viel zu hell und blenden, wenn man sie nicht via Einstellungen verdunkelt und sich dazu eine eigene Nacht-Konfiguration speichert (was ich bei einer Mietkamera natürlich nicht mache).

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Makroaufnahmen bis Maßstab 1:1:
Ganz nah dran

Makrofotografie kann bis in den Bereich der Mikroskopie gehen. Doch das Scharfstellen wird bei solch starken Vergrößerungen problematisch.

Miniaturbibliothek Leipzig

Miniaturbibliothek Leipzig


Kleine Bücher, dank Marko gross: Es handelt sich um Exemplare der Miniaturbibliothek Leipzig in gerade halber Streichholzschachtelgröße. Klick aufs Bild für mehr Information. (Bild: W.D.Roth)

Von großen, beeindruckenden Landschaften oder herrschaftlichen Schlössern bis hin zu den kleinsten Dingen – so weit reicht die Bandbreite der Fotografie. Während vor einigen Jahrzehnten die Kameras noch einen oder zwei Meter als kürzestmögliche Entfernungseinstellung boten, liegen diese heute im Zentimeterbereich.

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Objektive für Portraitaufnahmen:
Bitte keine Knollennasen!

Welche Objektive sind für Portraits geeignet – und welche garantiert nicht? Ein paar Beispiele aus der Praxis.

Portrait 1

Portrait 1


Aufgenommen wurde dieses Bild mit einer Studioblitzanlage und dem ZUIKO DIGITAL ED 35-100 mm 1:2,0 (Bild: W. D. Roth)

Makroobjektive mit längeren Brennweiten werden ebenso wie gemäßigte Teleobjetive oft in der Porträtfotografie eingesetzt, weil sie Beleuchtungsprobleme bei kurzen Aufnahmeabständen abmildern. Die geringere Schärfentiefe der langen Brennweiten spielt hier keine Rolle, da die Kamera bei kurzen Brennweiten für den gleichen Abbildungsmaßstab wieder näher an das zu fotografierende Objekt gerückt werden muss – das Ergebnis ist dasselbe.

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Farbtemperatur und Weißabgleich:
Warm oder kalt?

Für uns schaut die Welt morgens, mittag und abends fast gleich aus. Für die Kamera dagegen nicht. Um die Fähigkeiten des menschlichen Auges nachzubilden, benötigt sie den Weißabgleich – doch der kann einem auch ein stimmungsvolles Sonnenuntergangs-Foto zunichte machen.

Sonnenuntergang im Pazifik

Sonnenuntergang im Pazifik


Dieser sich in Wolken und Meer spiegelnde Sonnenuntergang in den Tropen konnte nur mit einem auf Tageslicht fixierten Weißabgleich in seiner einzigartigen Lichtstimmung festgehalten werden. (Bild: W.D.Roth)

Unser Auge und die Bildbearbeitung in unserem Kopf stellen sich auf die Umgebungsbedingungen automatisch ein. Wenn wir von einem hellen in einen dunklen Raum kommen, sehen wir zwar im ersten Moment sehr wenig, doch nach einigen Minuten sieht die Welt wieder ganz normal aus.
Ähnlich ist es mit der Lichtfarbe, also der Verteilung bzw. Intensität der einzelnen Farben im Spektrum: In der Dämmerung tendiert sie sehr ins Bläuliche, deshalb wird auch von der “blauen Stunde” gesprochen; wenn die Sonne aufgeht, wandelt sich die Lichtfarbe ins genaue Gegenteil, ins Rötliche.

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