Thema: Vögel

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Vögel:

Papageitaucher: CharaktervögelReiher-Porträt: Standard ohne LichtNaturfoto: Auf den Hund gekommenPelikane in Pink: Das Hirschgeweih-Syndrom

 

Alle 6 Artikel zum Thema Vögel auf fokussiert.com:

Naturfoto:
Auf den Hund gekommen

Schnappschussbereitschaft zahlt sich grade in Städten immer wieder aus.

Kommentar des Fotografen:

Kürzlich war ich am Mythenquai in Zürich unterwegs, um eine Wucherung an einem Baum zu dokumentieren. Durch Zufall habe ich auf den See geschaut und einen “Kampf” zwischen einem badenden Hund und einem ihn angreifenden Schwan gesehen. Reflexartig habe ich die umgehängte Kamera aufgehoben, sie dabei mit einer Hand eingeschaltet, gleichzeitig mit der andern Hand das Tele aufgedreht, sofort anvisiert und 2x abgedrückt. Zeit für Einstellungen hat es keine gegeben, wenige Sekunden später war alles vorbei, der Schwan hat sich gleich danach entfernt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Otto Friedmann:

Ein Schwan im Wasser bäumt sich auf dieser Schwarz-Weiss-Aufnahme über etwas auf, was erst auf den zweiten Blick als der Kopf eines schwimmenden Hundes zu erkennen ist.

Eine solche Szene habe ich diesen Sommer ebenfalls am Zürichsee miterlebt, wobei ein Schwanenpaar nicht einen Hund, sondern einen fremden Jungschwan aus einem Hafenbecken vertrieb:

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Möwenbild:
Fehlender Bezug

Schnappschüsse sind attraktiv. Sie wirken spontan und erzählen uns oft eine kleine Geschichte. Aber damit sie auch wirken, benötigen sie einen für den Aussenstehenden Betrachter erkennbaren Grund und Bezug.

Kommentar des Fotografen:

Die Möwe, welche anscheinend auf Schaufensterbummel ist, sah ich in Alkmaar in der Nähe des Käsemarkts. Bei der Bildbearbeitung habe ich die Schärfe und die Helligkeit leicht korrigiert. Aufgenommen wurde es im Juli 2011.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Ralf Joost:

Ralf Joost hat mit seinem Schnappschuss eine Momentaufnahme eine Situation in einer Stadt aufgenommen. Die Möwe marschiert hier gemütlich, stolz und angstfrei über den Straßenbelag. Diese Situation ist für uns ungewöhnlich, weil normalerweise Vögel ziemlich schreckhaft sind und schnell wegfliegen, wenn man sich nähert.

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Pelikane in Pink:
Das Hirschgeweih-Syndrom

Menschen und Tieren sollte man in Fotografien möglichst keine Körperteile abschneiden. Aber auch keine Bäume, Hirschgeweihe oder zweite Köpfe wachsen lassen.

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Kommentar des Fotografen:

mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Peter Sennhauser meint zum Bild von Michael Sucker:

Drei orange-rosa farbene Pelikane sitzen in diesem fast quadratischen Bild vor einem sehr dunklen Hintergrund freigestellt auf etwas, was wie ein Ast aussieht. Zwei der Vögel putzen sich intensiv das Gefieder; der dritte, in der linken Bildhälfte leicht von einem der beiden vorderen, nebeneinander sitzenden Vögel verdeckte, legt den Schnabel vom Betrachter abgewendet mit hochgrecktem Kopf an den Hals.

Was dieses Bild zum Blickfang werden lässt, sind die Farben und die Freistellung der drei Vögel:

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Papageitaucher:
Charaktervögel

Tierfotografie macht besonderen Spass, wenn es gelingt, die Akteure in spannender Pose und / sehr typischer Umgebung abzulichten.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild zeigt nicht wirklich eine Landschaft, aber diese Kategorie passte am besten. Oder hätte ich lieber Porträt nehmen sollen? vielleicht sollte man nur Bilder aus den angebotenen Kategorien wählen. Ich habe den Papageientaucher in Irland auf der Michael Sceilig fotografiert, mit einer EOS 5D markII. Ich fand die Vögel faszinierend. Sie kommen dort in Massen vor und leben paarweise in Erdlöchern. Mir hat dieses Motiv der beiden Höhlenbewohner gefallen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Monika Kunze:

Zwei Papageitaucher vor ihrem Erdloch: Die Farbaufnahme zeigt die beiden Vögel vielleicht beim Futteraustausch. Das eine Tier blickt aus der Höhle, das zweite scheint von aussen dazugekommen und ist von hinten zu sehen. Die Aufnahme ist bei höchstem Sonnenstand entstanden, die Umgebung ist von typischem Küstengrün bewachsen.

Monika hat natürlich recht:

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Fingerübungen – Vogelfotografie:
Nah dran ist nicht genug

Vögel gehören wohl zu den beliebtesten Wild-Tiermotiven: Sie sind fast überall anzutreffen. Deshalb ist es aber auch schwieriger, interessante Bilder zu schiessen.

Eigentlich bin ich am Sonntag auf den Erdbeerhügel im Goldengate-Park spaziert, um den Kolibris aufzulauern. Aber schon unterwegs fragten mich andere Parkgänger, ob ich die Eulen suche oder die Falken (man kennt hier die Parktiere schon fast beim Namen – dabei sind sie alle wild!), und übrigens sässen zwei der Jungfalken (oder Habichte? “Hawks”) oben auf dem Berg gut sichtbar in einer Tanne.

Vogel-Fotografie
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Reiher-Porträt:
Standard ohne Licht

Tierfotografie stellt hohe Ansprüche, weil die Modelle sich nicht zum Shooting zur Verfügung stellen. trotzdem sollte man sich nicht mit mittelmässigem Licht und der Standard-Pose des Motivs begnügen.

Peter Meier: Portrait eines Reihers
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter Meier). – Canon EOS 400D – 1/50s – f/6.3 – ISO 200 – 300mm (450mm)

Kommentar des Fotografen:

Da ich sehr gerne Vögel usw. fote, wollte ich hier mal ganz schlicht ein fast Portrait eines Reihers ablichten.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Peter Meier:

Ein schönes Bild, dass technisch richtig gelöst ist. Natürlich wird in der Natur- Tierfotografie ein Teleobjektiv immer zur Standardausrüstung gehören, wer kann schon auf ein paar Meter an scheue Tiere heran:

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