Thema: Weitwinkel

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Weitwinkel:


 

Alle 33 Artikel zum Thema Weitwinkel auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Die Sonne im Nebel

Geduld oder Glück werden für viele Landschaftsfotos benötigt. Und wie dieses Beispiel zeigt, kann auch das Teleobjektiv manchmal für Effekte sorgen, die ein Weitwinkelobjektiv nicht geschafft hätte.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Prinz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Prinz).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild wurde im verträumten Allgäu an einem frühen Herbstmorgen aufgenommen. Das Wetter an diesem Morgen war wolkig, die Sonne war kaum zu sehen und “alles war Grau in Grau”. Ich wollte auf diesem Morgentrip lediglich ein passenden Fotoplatz für Aufnahmen bei “besseres” Wetter ausfindig machen. Doch als ich an einem kleinem Fluss/Bach vorbei schlenderte sah ich plötzlich die Sonne aus dem Boden aufsteigen, die Wolken waren so gut wie verschwunden und es gab lediglich noch einzelne Nebelschwallen am Horizont zu sehen. Ich hatte keine andere Wahl wie meine CANON EOS 600D aus meiner Tasche zu ziehen, ein paar Einstellungen zu betätigen und drauf los zu “knippsen”

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von David Prinz:

Gute Landschaftsfotos sind sehr stark vom passenden Wetter abhängig und damit entweder oft eine Frage der Geduld oder des Glücks. Kann der Fotograf lange genug an einer Stelle ausharren, um auf die richtigen Wetterverhältnisse zu warten oder ist ihm ein glücklicher Zufall hold, der ihm das passende Wetter genau dann liefert, wenn der Fotograf einsatzbereit ist? » weiterlesen

Landschaftsfotografie:
Plastische Küste

Ohne Extreme in den Kontrasten des Motivs ist kein HDR notwendig. Eine Aufnahme in RAW reicht bereits für vieles.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André Bax).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André Bax).

Kommentar des Fotografen:

Zu sehen hier ein Küstenatreifen meiner Heimat auf Mallorca. Ich versuche mich mit der Technik des HDR und erhoffe mir Tips. Was ist zu viel und worauf sollte ich achten. Vielen Dank :)es war grau und diesig.

Peter Sennhauser meint zum Bild von André Bax:

Eine mediterrane Küstenlandschaft zieht sich in dieser Farbfotografie hinter einem felsigen Vordergrund von rechts unten nach links in die Bildmitte.

Landschaften dürfen eines nicht in der Fotografie: flach wirken. Das tut dieser Küstenabschnitt auf Mallorca jedenfalls nicht: Du hast die Bucht hinter den Felsen im Vordergrund und einem Mittelgrund platziert, dahinter zieht sich eine Landzunge ins Bild hinaus und darüber hängt ein spannend bewölkter Himmel. Alle Elemente für eine gute Landschaftsaufnahme sind vorhanden, und die Räumlichkeit gewinnt durch den diagonalen Aufbau der Bucht in die dritte Dimension.

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Weitwinkel:
Der schiefe Turm zu München

Weitwinkelaufnahmen hoch aufragender Objekte verlangen einen bewussten Umgang mit der Verzerrung. Stürzende Linien können genutzt, aber nicht in Kauf genommen werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fabian Frölich).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fabian Frölich).

Kommentar des Fotografen:

Ich habe das Bild Ende August bei Sonnenuntergang mit Stativ und Weitwinkel im Olympiapark in München aufgenommen. Im Hintergrund ist das Olypmiastadion zu sehen, rechts der Olympiaturm, im Vordergrund der See im Park. Das Motiv ist der Olympiaturm, dessen imposante Form und Höhe ich auf dem Bild darstellen wollte.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Fabian Frölich:

Diese Hochkantaufnahme zeigt bei lieblichem Sommerwetter nach Sonnenuntergang aufgenommen einen park mit Teich und Enten im Vordergrund, in dem sich der Münchner TV-Turm rechts vorne spiegelt, der in den oberen zwei Bilddritteln am rechten Bildrand hoch aufragt und dabei extrem nach links zur Bildmitte kippt.

Weitwinkelobjektive sind für viele Einsteiger in die Fotografie eine späte Entdeckung:

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Tanzbären-Paradox:
Strassengeschichte

Wenn Strassenfotografie Motiv, Exotik und Emotion zu einer Geschichte kombiniert, ist ein wesentliches Ziel erreicht. Wenn wir Fragen stellen müssen, ein weiteres.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alexander Borais).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alexander Borais).

Kommentar des Fotografen:

Bei einem Spaziergang durch die Straßen Sankt Petersburgs (Russland) beobachtete ich auf einer Brücke diesen Jungen mit einem Zirkusbär. Es ist eine SW-Analogaufnahme, Spiegelreflex Nikon F3 mit einem 20 mm Nikon-Weitwinkel (gescannt und bearbeitet). Das Bild war schief, habe es gerade gerückt und einen Ausschnitt gewählt. Möglicherweise ist der Himmel zu hell?

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Alexander Borais:

Ein Junge mit wilder Frisur sitzt in diesem Hochformat-Schwarzweiss-Bild auf einer Mauer und stützt mit nachdenklich/traurigem Blick den Kopf in die Hand. Zu seiner Linken steht unter ihm ein junger Tanzbär mit Maulkorb, der sich anscheinend spielerisch an des jungen Bein zu schaffen macht und dabei in die Kamera blickt.

Ein starkes Stück. In unseren Breitengraden ist ein Tanzbär ein Anachronismus, und unser Tierschutz-Gewissen wird sich sofort mit einer gewissen Empörung ob diesem Bild Luft machen wollen. Damit ist ein Teil der Emotionalität bereits gegeben, die eine gute Fotografie aufweisen muss.

Hier geht die Geschichte aber noch viel weiter:

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Strassenfotografie:
Blitzschnell und im richtigen Winkel

In der Straßenfotografie kommt es darauf an, besondere Momente festzuhalten. Hier fehlt nur der Weitwinkel.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Dornauer).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© David Dornauer).

Kommentar des Fotografen:

Titel: One of these days … Eine meiner Leidenschaften seit ich mit der Fotografie begann, stellen Streetfotos dar. Mein Fokus liegt besonders darauf, emotionale Alltagssituationen so diskret wie möglich und mit starker Aussage abzulichten. Dafür gehe ich regelmäßig in der Wiener Innenstadt auf die “Jagd”.

Dieses Foto entstand im Rahmen einer Fototour am Wiener Stephansplatz. Es tummeln sich dort regelmäßig viele Unterhaltungskünstler und Konsorten herum, u.a. auch Clowns, die Luftballone für Kinder anbieten. Dieser eine Clown war mir schon vor längerem bei älteren Touren durch seinen melancholischen Gesichtsausdruck aufgefallen. Als ich nun schon am Ende meiner “Jagd” war, sah ich plötzlich dieses Motiv und wusste sofort: Das ist es! Also Auslöser gedrückt, Einverständnis geholt und ab zur Nachbearbeitung.

Ich habe mich auf simples Feintuning in Lightroom und einen Filter von ColorEfex beschränkt, um die Bildwirkung zu verstärken. Es kam meine alte Canon 500D mit meinem 50mm Immerdrauf zum Einsatz. Für Street verwende ich auch meistens die Belichtungsautomatik, um schnell reagieren zu können, da die Motive meistens sehr vergänglich sind.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von David Dornauer:

Ein Clown sitzt mit leerem Blick in einer belebten Straße. Sein Blick ist so traurig wie seine Haltung kraftlos:

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Farbenlandschaft:
Effekt oder Impression, nicht mischen

Farbe, Formen, Tiefe sind wichtige Elemente der Landschaftsfotografie. Die lassen sich mit technischen Effekten verstärken, welche aber diskret bleiben müssen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Philipp Pohl).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Philipp Pohl).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen in Port Hedland, Western Australien um 5:30 am Morgen. Wunderschöne Himmel sind hier keine Seltenheit, und trotzdem hat mich gerade dieser beeindruckt. Das Bild ist aus 3 Einzelaufnahmen entstanden und als Panorama zusammengesetzt, da ich kein UWW besitze aber den Effekt sehr mag. Außerdem vereinfacht es, den Betrachtet ins Bild hinein zu ziehen und den Vordergrund mit ins Bild zu bekommen. Anschließend bei der Bearbeitung in Richtung DRI “entwickelt”. Ich hab mir bei der Aufnahme und Bearbeitung einige Gedanken gemacht, jedoch möchte ich gerne den Eindruck eines Profis lesen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Philipp Pohl:

Ein stürmisch-regenbogenhaft-morgendlicher Himmel über einer Flachlandschaft prangt in diesem Bild und weckt Aufmerksamkeit durch starke Farbkontraste von rotgelb in der linken oberen Bildecke mit einem abklingenden Sturm und dem dunklen, blauen Dämmerungshimmel zwischen den Wolken auf der rechten Bildseite.

Den Mittel- und Vordergrund des Bilds machen ein knallgelber Lastcontainer und ein Blatt Sperrholz aus, das unmittelbar vor dem Fotografen liegt.

Dies ist eine sehr vielschichte Aufnahme, worin ihre Stärken ebenso wie ihre Schwächen liegen:

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Konzert-Action:
Band und Publikum vereint

Während bei großen Konzerten oft nur während der ersten drei Songs und ohne Blitz fotografiert werden darf, ist es bei kleineren Konzerten einfacher. So lassen sich manchmal Fotos machen, die bei großen Stars komplett unmöglich wären.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Martin Schröter).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Martin Schröter).

Kommentar des Fotografen:

Turn Away, eine Oldschool Hardcore Band, bei einem Auftritt im “Drums” in Weimar/Thüringen. Die Stimmung war grossartig, und alle Bandmitglieder wurden nacheinander auf Händen getragen. Bin extra fürs Foto hochgesprungen, und mit dem Blitz gegen die Decke gestoßen, zum Glück ist nichts passiert. Das Foto ist mit einer Sony Alpha 200 und Samyang 8mm f3.5, 1/13 Sekunde Belichtungszeit und ISO 800 aufgenommen. Ausser Aufhellen und Weissablgeichkorrektur habe ich es nicht verändert.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Martin Schröter:

Hardcore-Fotografen können sich manchmal glücklich schätzen. Damit meine ich nicht die Fotografen, die ihre Kamera mit ins Bett nehmen oder nur noch im Fachjargon reden können, sondern Musikfotografen, die statt Popstars in großen Hallen eben Hardcore-Bands in kleinen Schuppen fotografieren:

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Aussenarchitektur:
Fluchtpunkt Himmel

Nur mit Diagonalen zum Fluchtpunkt ein Bild zu komponieren, kann eine spannende Radikalentscheidung sein.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fabian Möbis).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fabian Möbis).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist beim Festival of Lights in Berlin entstanden. Es sollte den typischen Schriftzug vom Bahnhof in den Kontext der Festivalbeleutung bringen und dabei auch den historischen Bezug berücksichtigen. Aufgenommen wurde das Bild aus einer tiefen Position mit einer D300 und dem Tokina 12-24@16mm Blende 11 bei 8s Belichtungszeit. Aus dem Bild wurde in Lightroom in 3 Belichtungen entwickelt und in Photoshop weiterverarbeitet.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Fabian Möbis:

Wir blicken von unten an die Fassade des Bahnhofs am Potsdamer Platz. In der perspektivischen Verzerrung ragen um das zentrale Motiv herum die Wolkenkratzer in den schwarzen Himmel. Bunt beleuchtet, nehmen sie das blau des Bahnhofs auf; im Vordergrund hebt sich eine rostrote Marker-Säule der Berliner Mauer ab.

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HDR-Panorama:
Effektives Schwarzweißfoto

HDR ist auf den ersten Blick ganz einfach. Der Teufel liegt hier allerdings in der Nachbearbeitung.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Daniel Solari).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Daniel Solari).

Kommentar des Fotografen:

New Zealand, Tekapo “Church of the Good Shepherd”. Das Bild zeigt eine bekannte Kirche in Neuseeland. Ich habe das Foto kurz vor Sonnenuntergang gemacht. Mir gefällt an dem Bild die starke Dramatik, und es ist auch eins meiner Favoriten-Bilder meines New Zealand trips. Viel Spass beim bewerten – und liebe Grüsse aus Basel.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Daniel Solari:

Dein Bild zeigt eine kleine, aus grob behauenen Steinen gefertigte Kirche an einem See im letzten Licht des Tages. Es wirkt melancholisch, aber der HDR-Himmel verleiht der Szene eine fast bedrohliche Stimmung.

Eine meines Erachtens gelungene Aufnahme, die alles hat, was man sich von einem guten Foto wünscht. Was grade bei HDR nicht immer passt:

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Brücke im Weitwinkel:
Der richtige Bildausschnitt

Der richtige Beschnitt kann Elemente in einem Foto noch verstärken.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Brake).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Brake).

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Matthias Brake:

Nachdem ich Dein Foto umgedreht (…) und etwas begradigt hatte, konnte ich mich voll und ganz dieser insgesamt meines Erachtens guten Aufnahme widmen. Sie hat ein paar Mängel, aber die fallen nur bedingt ins Gewicht.

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