4 zufällige Bildkritiken zum Thema Werbung:
Alle 6 Artikel zum Thema Werbung auf fokussiert.com:
Spezialeffekte geben nicht immer das gewünschte Ergebnis – oder sie wirken dem Bild sogar entgegen.
Kommentar des Fotografen:
Eine Straßenszene in der Kölner Altstadt. Besonders der Zusammenhang zwischen dem historischen Roller und den älteren Herren, die Spass an einem guten Glas Kölsch haben, hat mich dazu bewegt, diesen Schnappschuss aufzunehmen. Ich bin der Meinung, dass das Bild sich hervorragend für den Colorkey Effekt eignet und habe es deshalb so mit Lightroom umgesetzt.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Manfred Wiese:
Du hast hier eine nette Szene aus der Altstadt eingefangen, und ich möchte mich fast auch mit dazusetzen, um ein Bier zu trinken. Die beiden Männer sind ins Gespräch vertieft, einer von ihnen lacht, sie nehmen nicht wahr, daß sie fotografiert werden. Davor steht ein Roller, der einem von ihnen gehören könnte.
Ich hätte das Foto etwas aufgehellt:
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Die Werbung muss zum Produkt passen und nicht umgekehrt. Deshalb ist es kaum zu verstehen, warum diese dreckige Location für einen Edelstahl iPad-Halter werben soll.
Kommentar des Fotografen:
Fotoshooting für unsere neuen Arktis iPad 2 Bodenständer aus Edelstahl.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Rainer Wolf*:
Kennt Ihr das? Ihr steht barfuß in einem hübschen weißen Kleid in einer leeren Fabrikhalle mit zerschlagenen Scheiben und Graffiti an den Wänden, Euer nagelneues iPad in der Hand und wisst nicht, wohin damit? Kein Problem! Abhilfe schafft der neue iPad-Halter, der auf diesem Foto zu sehen ist.
Meine Einleitung klingt kurios, weil das Foto ebenso ist:
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Ein neues Kunstwerk steht selten im luftleeren Raum, sondern muss sich – und manchmal will es auch – dem Vergleich mit und der Einordnung in bestehende kunstgeschichtliche Epochen und Stile stellen. So lassen sich auch gut Stärken und Schwächen eines Werkes – hier ein Foto – erkennen.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild ist eines von drei Stillleben, die ich für meine Bewerbungsmappe beim Lette-Verein erstellt habe. Aufgabe war es, drei Stillleben zu erstellen die den Betrachter sensibilisieren sollen in Bezug auf Pestizide, Verunreinigungen oder Gifte. Meine Idee war es, ein Bild zu gestalten, das in sich bereits einen extremen Kontrast besitzt. Auf der einen Seite die „perfekte“ Birne. Und dann die andere Hälfte, wo es von Würmern nur so wimmelt.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Moritz Wörle:
Dieses Foto fasziniert vor allem aus zwei Gründen. Zum einen ist es das Motiv. Eine saftige Birne auf der seinen Seite, eine Birnenhälfte voll mit wimmelnden Maden auf der anderen. Da verschluckt man sich fast an dem Wasser, was einem erst im Munde zusammengelaufen ist.
Gute Kunst lebt von solchen Reaktionen, und hier bettet sich das Foto sogar mit einem Kunstgriff in zwei historische Strömungen ein: » weiterlesen
Wenn ein Foto im Studio entstanden ist, erwartet man als Betrachter automatisch ein technisch perfekt fotografiertes Bild. Insbesondere, wenn die Komposition auf das Wesentliche reduziert ist.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild ist Teil des “Cake me” Projektes, an dem ich zur Zeit arbeite. Ziel des Projektes ist es Kuchen, Törtchen und andere Süßigkeiten, sowie extreme und ausgefallene Make-ups als Accessoires zu verwenden.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Kiara Katharina Schimmel:
Zunächst einmal Glückwunsch zu Deiner Idee mit den Cup Cakes. Das stach mir sofort ins Auge, es ist eine erfrischende Idee, und das blau-gelbe Farbschema gefällt mir gut.
Das extreme Makeup paßt gekonnt zu Deinem ausgefallenen Thema und zu dem extravaganten “Haarschmuck”. Weniger hätte dem Bild Abbruch getan, mehr wäre viel zu viel gewesen. Auch die Komposition ist insgesamt gut getroffen.
Mich stört eigentlich nur etwas:
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Die Unterschiede zwischen einem guten und einem langweiligen Foto können minimal sein. Hier sind es allein die geöffneten Fenster, die dem Bild Tiefe, etwas Unordnung und damit Leben einhauchen.
Kommentar des Fotografen:
Fenster zum Himmel. Streng die Geometrie der Arbeit – Luken öffnen sich, um einen Atemzug zu erhaschen, den die Sphäre in ihren ureigenen Farben sanft auf die Stätte des versiegelten (All-)Täglichen projeziert.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Nicole Holz:
Architektur gehört nicht zu meinen beliebtesten fotografischen Sujets. Oft empfinde ich Architekturfotos als langweilig und steril. Manchmal schaffen es aber auch Architekturfotografen, mich eines Besseren zu belehren.
Das gelingt meist, indem sie ihren Fotos einen meditativen Charakter geben, um Fotos zu erzeugen, die ich mir lange anschauen und dabei entspannen kann.
Das Bild von Nicole Holz ist ein solches Foto.
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Wenn es um ein Foto eines schweißüberströmten Mannes geht, werden wir um Klischees nicht herumkommen. Aber die gute Nachricht ist: Klischees verkaufen sich weiterhin.
Kommentar des Fotografen:
Pas Portrait ist in meinem kleinem Hobby-Studio entstanden. Wollte den schweissüberströmten (Wasserzerstäuber) Mann ablichten. Dabei sollte das Motiv nicht in der Bildmitte zu liegen kommen. Mit Photoshop habe ich mir ein stimmige Farbe ausgewählt, die das Bild noch interessanter machen sollte. Ist das geglückt?
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Thilo Burger:
Du hast Dir – nüchtern betrachtet – ein sehr schlichtes Motiv ausgesucht: Einen Bauch. Einen schweißüberströmen Männerbauch. Aber wie so oft liegt in der Reduktion auf das Wesentliche ein Reiz, der auf in diesem Bild enthalten ist.
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