Beiträge

Hochzeitsfotografie:
Intensivworkshop in Lugano

Im malerischen Lugano im Kanton Tessin führt Roberto Valenzuela, der bekannte Hochzeitsfotograf aus Beverly Hills, einen Intensivworkshop zum Thema Hochzeitsfotografie durch.

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Valenzuela zeigt in seinen Seminaren nicht nur, wie ER etwas macht, er lehrt, wie man es selbst machen kann. So hat er es sich zum Ziel gesetzt, seine Kursteilnehmer selbständig arbeiten lassen und ihren eigenen Stil einbringen zu können.

Er nennt seinen Kurs in Lugano einen Intensivworkshop, weil die Teilnehmer sowohl gefördert wie gefordert werden und auch mal ihre Komfortzone werden verlassen müssen. Die Teilnehmer alle Aspekte der Hochzeitsfotografie in der Praxis kennen – von der Vorbereitung eines Shootings inkl. der Besprechung mit dem Kunden, über den Einsatz des geeigneten Materials, das Erkennen der perfekten (Licht-)Situation bis hin zur sinnvollen Auswahl der geschossenen Bilder.

Der Workshop findet am 1. und 2. Juli 2013 in Lugano statt.
Alle Infos sind auf Picture Perfect Practice zu finden.

Lenswork

Der nachfolgende Artikel ist zwar in der Reihe „Fotografen im Fokus“ erschienen, fällt aber insofern aus dem Rahmen, weil er nicht einen einzigen Fotografen behandelt, sondern eine Publikation. Ich habe mich dennoch entschlossen, Lenswork anzusprechen, weil die Zeitschrift sich von vielen anderen, die sich im selben Metier bewegen, abhebt.

Lenswork

Abgesehen davon, daß man sie seit 2006 nicht mehr am Zeitungsstand kaufen kann (einzelne Ausgaben sind jedoch am „virtuellen Zeitungsstand“ auf der Seite erhältlich), wird sie auch nicht durch Anzeigen finanziert, und sowohl der Zeitschrift als auch der dazugehörigen Webseite ist der Geist ihres Urhebers anzusehen.

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Freelens Foundation:
Gute Fotos, guter Zweck

Gute Fotos für einen guten Zweck: Mit einer Benefizausstellung will die neu gegründete Freelens Foundation Geld für hilfsbedürftige Fotografen zusammenbringen und auch fotografische Projekte unterstützen.

Peter Bialobrzeski: Lost in Transition

Freelens ist der größte deutsche Berufsverband für Fotojournalisten und Fotografen. So haben über 200 Fotografen mehr als 300 Bilder beigesteuert, die in der Benefizausstellung gezeigt und verkauft werden.

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Leserfoto:
Frau mit wehendem Tuch

Halbnackte Frauen mit wehenden Tüchern gehören zum Standardrepertoire vieler Aktfotografen und auch in Foto-Workshops wird das Thema gerne umgesetzt. Was es zu beachten gibt, wird an diesem Bild sichtbar.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Kölsch).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto ist im Rahmen eines Akt-Workshops mit einem großartigen Model entstanden. Irgendwann haben wir angefangen, mit diesem Tuch zu experimentieren, das im Studio lag. Bei diesem Bild hat ein Helfer auf Kommando das hintere Ende dees Tuches in die Luft geworfen, während von rechts ein Ventilator für Bewegung des Stoffes sorgte. Leider hatte das Model etwas zu viel Spray im Haar, so dass dieses nicht ganz so toll flog. Dennoch bin ich dem Ergebnis sehr zufrieden, aber auch sehr gespannt auf Verbesserungsvorschläge.

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Nachtfotografie mit digitaler Ausrüstung (1/3):
Licht und Schatten total

Das folgende, dreiteilige Tutorial beschreibt zum einen die technischen Aspekte der digitalen Nachtfotografie im Stadium der Ausrüstung, Vorbereitung und Aufnahmemeisterung, zeigt zum anderen Ausarbeitungsmöglichkeiten im Sinne einer um HDR‐ und Ebenentechniken erweiterten Schwarzweißfotografie auf.

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1. Ausrüstung und Vorbereitung

Die Nachtfotografie ist ein ebenso faszinierendes wie anspruchsvolles Gebiet der Fotografie. Mit der heute verfügbaren Digitalausrüstung geraten wir allerdings oft in Grenzbereiche ausreichender Darstellbarkeit und erträglicher Artefaktüberlagerung. Wie diese Herausforderungen mit guter Ausrüstung und sauberer Arbeitsweise zu meistern sind, soll dieser Artikel vermitteln. Die folgende Aufstellung zeigt zunächst exemplarisch die Ausrüstung, welche ich derzeit für die Nachtfotografie verwende. Einzelne Aspekte greife ich dann im Text nochmals auf. Weiterlesen

Rencontres d’Arles 2012:
Die französische Schule

Wer in diesem Sommer nach Südfrankreich kommt oder auf der Durchreise ist, sollte Arles nicht liegen lassen. Die Ausstellungen der Rencontres widmen sich diesmal der französischen Schule der Fotografie.

Josef Koudelka: Roumanie (Romania), 1968. Courtesy of the artist and of Magnum Photos

Das mit der Schule ist auch wörtlich gemeint: Die École Nationale Supérieure de Photographie (ENSP) besteht seit 30 Jahren in Arles. 30 ihrer Absolventen sind zu entdecken.

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Junge Fotografie:
Europäische Identitäten

Zwölf junge Fotografen haben sich in Essays mit dem Thema europäische Identität befasst. Das Ergebnis sehen wir aktuell in Hamburg.

Davide Monteleone (Italien): Zarzis, Tunisia, 2011. Series: HARRAGAS, Fine Art Baryta Paper 310 g/m²

Wer sich dafür interessiert, wie junge Fotografinnen und Fotografen ticken, der bekommt hier einen Überblick. Die Arbeiten entstanden im Rahmen des neu ins Leben gerufenen European Photo Exhibition Award – kurz Epea genannt.

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FotoTV.Challenge:
Foto-Event mit Kamera-Begleitung

Auf der Suche nach neuen Lernmöglichkeiten sollte man vor Experimenten nicht zurückschrecken. FotoTV bietet am Sonntag eines: Die FotoTV.Challenge in Willich bei Düsseldorf.

Bisher ist mir FotoTV vor allem wegen der hochwertigen Interviews und Videoanleitungen aufgefallen – und auch wenn ich mein Abo viel zu wenig ausnütze, ruft sich der innovative Dienst immer wieder in Erinnerung.

Jetzt ist es eine Art „Battle“ von Fotografen, die am Sonntag für Lehreffekte, Erfahrungen und spielerische Foto-Erlebnisse sorgen soll: An der FotoTV.Challenge messen sich vier Fotografinnen und Fotografen an verschiedenen Aufgaben, die sie unter Beobachtung des Publikums (und der FotoTV-Kameraleute) zu bewältigen haben. Jeder ist zu dem Event eingeladen, kann die Herangehensweise der Fotografen genau beobachten und hat natürlich die Möglichkeit, selber zu fotografieren. In den Pausen werden die Coaches kostenlos kleine Workshops und Demonstrationen geben – das ist uns einen kleinen „Werbespot“ wert:

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Das Stativ in der Landschaftsfotografie (II):
Positive Nebenwirkungen

Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition – einige weitere Argumente für das Dreibein, das jeder Landschaftsfotograf mit sich rumschleppen sollte.

Profi Gary Hart ist Spezialist für Landschaftsfotografie und Instruktor

Lupine. © Gary Hart

Das wichtigste Argument dafür, warum eine Landschaftsfotografin nie ohne Stativ unterwegs sein sollte, ist die Kompromisslosigkeit bei der Bildqualität – nur wenn Du die richtige Blende für Deine Komposition wählen kannst, hast Du eine Garantie für die beste Bildqualität. Das haben wir im ersten Teil dieses Stativ-Argumentariums geklärt.

Aber es gibt noch mehr Gründe, warum ein ernsthafter Landschaftsfotograf nicht ohne das Dreibein in die Gegend zieht.

Nehmen wir als erstes die zusätzliche Kontrolle, welche das Stativ beim kreativen Prozess der Komposition ermöglicht.

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Das Stativ in der Landschaftsfotografie (I):
Der wichtigste Ausrüstungsteil

Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.

Gary Hart ist Landschaftsfotograf und Workshop-Instruktor in Kalifornien

El Capitan spiegelt sich im Wasser des Merced River. Yosemite, USA, © Gary Hart

El Capitan spiegelt sich im Wasser des Merced River. Yosemite, USA, © Gary Hart

Du spazierst gegen Sonnenuntergang den Ufern des Merced im Yosemite Nationalpark (lies: Jo semitti) entlang, als sich plötzlich ohne Warnung der mächtige El Capitan aus einer Wolkenwalze befreit; zu deinen Füssen mischt sich eine kristallklare Spiegelung der Szene mit den Granitblöcken im Wasser. Die Kamera ans Auge hebend, findest Du schnell heraus, dass eine Komposition bei 30mm Querformat am besten funktioniert.

Aber um den Capitan und den Vordergrund scharf zu halten, brauchst Du Blende 16:

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